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Magnat Bulldog 7 im Test: Partybox für Hobby-DJs

Neben Lautsprechern und HiFi-Equipment stellt Magnat auch eine Partybox her. Und wie die Bulldog 7 beweist, macht Magnat dabei keine halben Sachen. Wie's klingt, erfährst du hier.
HIFI.DE Test | Magnat Bulldog 7
Preis
999 Euro
Abmessungen (BxHxT)
460 x 875 x 380 mm
Gewicht
35 kg
Akku-Laufzeit
20 Stunden
Ladedauer
6 Stunden
Verfügbare Farben
Schwarz
Leistung
250 Watt RMS
Anschlüsse / Schnittstellen
BT, Mikrofon, 6,3-mm-Klinke: Gitarre (Mono), Instrument (Stereo), XLR, Cinch, 3,5-mm-Klinke
In Kürze
Die Magnat Bulldog 7 ist ein Turm unter den Partyboxen. Laut und ausgewogen kann sie jede Party beschallen. Das üppige Mischpult gibt dir dabei große Freiheiten.
Vorteile
  • Ausgeglichener, kräftiger Sound
  • Viele Eingänge
  • Durch Rollen recht beweglich
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Nicht ganz billig

Magnat ist aus der deutschen Lautsprecherszene nicht mehr wegzudenken. Aber auch jenseits von Stand- und Regalboxen kann der Hersteller punkten. Die Magnat Bulldog 7 ist Magnats aktueller Vorstoß in mobile Partybeschallung. Wir haben sie uns genau angeschaut und -gehört und verraten dir, was die Partybox mit der Bulldogge auf dem Gehäuse drauf hat.

Die Magnat Bulldog 7 im Detail

Die Magnat Bulldog 7 gehört zu den größten Partyboxen, die wir bisher in unserem Studio testen konnten. Mit ihren 87,5 Zentimetern ist sie sogar etwas höher als der Teufel Rockster. Im Gegensatz zu diesem ist sie jedoch etwas schlanker. Trotzdem finden in ihr gleich zwei Basstreiber mit jeweils 250 Millimeter samt Bassreflexöffnung Platz. Ein Hochtöner mit 35-mm-Kalotte sitzt in einem rechteckigen Horn, was ebenfalls an den Rockster erinnert. Wie dieser kommt die Bulldog 7 mit passenden Rädern und stabilen Griffen, sodass du den 35 Kilogramm schweren Lautsprecher einfach bewegen kannst.

Magnat Bulldog 7 Tieftöner
Gleich zwei dieser riesigen Basstreiber stecken in der Magnat Bulldog 7 und sorgen für ganz schön viel Wind.

Auf der Oberseite platziert Magnat ein für eine Partybox äußerst üppiges Mischpult mit drei Kanälen, Equalizer für jeden einzelnen und einen Masterkanal, über den das Endprodukt nochmal nachgeregelt werden kann. Hier findest du auch einen Kopfhörereingang und einen USB-Port zum Laden deines Handys. Eine Datenübertragung ist über diesen jedoch nicht vorgesehen.

Die Magnat Bulldog 7 kannst du übrigens direkt beim Hersteller kaufen:

Dafür stehen dir jedoch enorm viele Möglichkeiten zur Auswahl, wie ein Blick auf die Rückseite zeigt. Neben Bluetooth 5.0 mit dem Codec SBC kann die Magnat Bulldog 7 auch mit gleich mehreren Klinken- und XLR-Verbindungen aufwarten. Sogar ein Cinch-Eingang ist vorhanden.

Magnat Bulldog 7 im Klang-Test

Eine Partybox soll sich auch im lautesten Stimmengewirr Gehör verschaffen können. Mit einem maximalen Schalldruck von 126 dB ist das für die Magnat Bulldog 7 kein Problem. Tatsächlich teilt sie sich mit diesem Wert die Lorbeeren mit der Soundboks 3 als lauteste Partybox in unserem Teststudio. Im Gegensatz zu deren Fokus auf Höhen und Bass scheint die Magnat hier etwas harmonischer aufzutreten. Gerade auf lauten Partys sind Hoch- und Tieftonbereich besonders wichtig. Der eine für eine verständliche Stimmwiedergabe, der andere für den Beat. Beides schafft die Bulldog 7 spielend, ignoriert aber die Mitten nicht so sehr, wie es viele andere Partyboxen gerne tun.

Magnat Bulldog 7 Hochtöner im Horn
Im blauen Horn verborgen sitzt der Hochtöner der Magnat Bulldog 7.

Bei The Fly von Cosmo Sheldrake wird das deutlich. Die tiefen Bassimpulse kommen genauso klar rüber, wie das helle Summen der Namensgeberin des Stückes. Dennoch gehen auch die anderen Instrumente im Mittenbereich nicht unter. Das Lied behält seinen Klangcharakter, ohne den einen oder anderen Bereich zu stark zu betonen.

Dadurch scheint der Bass der Magnat Bulldog 7 etwas weniger direkte Durchschlagskraft zu haben, als der des Teufel Rocksters. Impulse werden nicht ganz so sauber wiedergegeben. Trotzdem schlummern auch in der Bulldog genügend Bassreserven. Du musst gegebenenfalls nur etwas mehr Bass per Equalizer hinzumischen, als es beim Rockster oder der JBL Partybox 710 der Fall wäre. Dafür nerven die Höhen auch bei hohen Pegeln nicht, sondern geben Stimmen und Effekte sauber wieder. Partygängern wird der Sound der Magnat Bulldog 7 in der neutralen Abmischung vielleicht etwas zu brav erscheinen, Gas geben kannst du mit ihr trotzdem alle mal.

Neugierig auf mehr? Alle von uns getesteten Partyboxen findest du in unserer Bestenliste:

Outdoor-Tauglichkeit: Nicht für jedes Wetter

Partyboxen sind darauf konzipiert – und abgemischt – im Freien möglichst große Flächen gekonnt zu beschallen. Damit sind besondere Anforderungen an Transportabilität, Stabilität und Lautstärke verbunden.

Magnat Bulldog 7 Seitenansicht mit Logo
Über dem Namensschriftzug der Bulldog 7 ist einer ihrer beiden massiven Griffe angebracht.

Mit ihren 35 Kilo wirst du die Magnat Bulldog 7 nicht weit schleppen wollen. Gott sei Dank ist das aber auch gar nicht nötig. Magnat verschickt die Partybox praktischerweise mit vier Rollen, jede mit bis zu 50 Kilogramm belastbar, zwei von ihnen mit Feststellbremse. Auf festem Untergrund lässt sich die Bulldog 7 also einfach bewegen.

Magnat Bulldog 7 Rollen
Zwei der vier Rollen unter der Bulldog 7 lassen sich arretieren.

Für den Strand oder den Ausflug ins Feld ist der Speaker aber nicht so gut geeignet. Zumal die Bulldog 7 keinerlei Staub- oder Wasserschutz nach IP-Standard besitzt. Ihr robustes Gehäuse hält hingegen eine Menge aus, gummierte Ecken und ein stabiles Metallgitter sorgen dafür.

Akku: 20 Stunden Musik mit der Bulldog 7

Drehst du deine Magnat Bulldog 7 voll auf, wird ihr Akku bis zu sechs Stunden halten. Das klingt erstmal nach nicht besonders viel, allerdings sind 126 dB extrem laut. Meistens wirst du den Lautsprecher nicht komplett ausreizen. 20 Stunden verspricht der Hersteller im Bestfall. Damit lässt sich arbeiten, zumal die Batterie bei Bedarf ausgetauscht werden kann. Das macht die Magnat Bulldog 7 auch auf lange Sicht hin nachhaltiger. Schön gelöst ist hierbei im Übrigen, dass du keinen Schraubenzieher brauchst, um die Batterie aus ihrem Fach zu holen. Die vier Schrauben haben große Köpfe, die sich mühelos von Hand lösen lassen.

Magnat Bulldog 7 Akku im Fach
Das Fach des Akkus lässt sich bequem öffnen. Die passenden Ersatzakkus hat Magnat ebenfalls im Angebot.

Willst du die Partybox laden, solltest du darauf achten, den Schalter neben der Netzbuchse zu bedienen. Die Bulldog 7 besitzt nämlich zwei Schalter: einen zum Einschalten und einen zum Laden. Andernfalls erhält die Batterie keinen Saft.

Bedienung: keine App, aber großes Mischpult

Zwar gibt es keine App, über die du die Magnat Bulldog 7 weiter personalisieren könntest, das hat aber auch dem Teufel Rockster nicht geschadet. Stattdessen findest du alles, was du an Steuerelementen brauchst, am Mischpult. Drei Kanäle stehen dir zur Auswahl, die du jeweils in Lautstärke, Höhen, Mitten und Tiefen anpassen kannst.

Magnat Bulldog 7 Mischpult frontal
Über das große Mischpult kannst du alle wichtigen Einstellungen vornehmen.

Dabei teilen sich eine XLR-Buchse und eine große (Mono-)Klinke den Kanal 1, der so entweder für ein Mikrofon oder eine Gitarre benutzt werden kann. Am Kanal 2 kannst du ein Stereosignal auf eine von drei Arten anlegen: doppelte Monoklinke, XLR oder Cinch. Der dritte Kanal beherbergt den Bluetooth-Empfänger und eine Miniklinke, solltest du deinen Laptop oder MP3-Player anschließen wollen.

Ein Schieber erlaubt dir darüber hinaus Kanal 1 und 2 mit Kanal 3 zu mischen. Natürlich fehlt auch ein Master-Lautstärkeregler nicht und selbst an einen Kopfhöreranschluss als Monitor, samt eigener Lautstärkeregelung wurde gedacht. Über diesem findest du zudem den Schalter, der dir erlaubt, vom normalen Betrieb in den Master-Slave-Betrieb zu wechseln. Steht dieser Schalter auf „Secondary“, ist das komplette Mischpult deaktiviert. Signal und Lautstärke kommen dann per XLR-Kabel direkt vom „Primary“ Bulldog 7.

Magnat Bulldog 7 Anschluesse Rueckseite
Auf der Rückseite findest du eine für eine Partybox sehr üppige Auswahl an Anschlüssen.

Ein weiteres Gimmick stellt die Leuchte direkt neben der Pairing-Anzeige dar: Sollte einer der Kanäle übersteuern, weil das Signal zu laut oder unsauber, leuchtet hier ein rotes Licht auf. So weißt du, wann es Zeit ist, etwas leiser zu drehen, um deinen Lautsprecher zu schützen.

Design: Hingucker mit Hundsgesicht

Was dem Teufel Rockster das markant rote T, ist der Magnat Bulldog 7 das Bulldoggengesicht auf der Seitenwand. Auch der weiße Magnat-Schriftzug auf dem Schallgitter und an den Seiten ist ein Hingucker. Die großen Basstreiber und das blaue Hochtonhorn lenken ebenfalls die Blicke auf sich. So bleibt die Bulldog 7 zwar eine große, schwarze Kiste, das gewisse Etwas hat sie jedoch allemal.

Magnat Bulldog 7 Gehäuseecke
Sowohl das Gitter, als auch die gummierten Gehäuseecken sehen sehr robust aus.

Leider scheint Magnat an den Reglern gespart zu haben. Diese bestehen aus sehr leichtem Kunststoff und könnten fester in ihren Lagern sitzen. Besonders der große Master-Lautstärkeregler wackelte an unserem Testgerät erheblich. Alles in allem macht die Magnat Bulldog 7 aber einen sehr robusten Eindruck.

Fazit – Magnat Bulldog 7

Magnat hat mit der Bulldog 7 einen ausgewogen klingenden Lautsprecher designt, der auch vor lauten Tönen nicht zurückschreckt. Die Partybox lässt sich leicht über ihr Mischpult bedienen und bietet den allermeisten Quellen einen Anschluss. Ein langatmiger Akku und gute Transportabilität runden das Angebot ab. Fürs nächste Festival willst du vielleicht eher auf eine wetterfeste Soundboks 3 umsteigen, für die Beschallung auf der nächsten Parade bist du mit der Magnat Bulldog jedoch hervorragend aufgestellt.

HIFI.DE Testsiegel Partybox Magnat Bulldog 7 8.5

Hier geht’s direkt zum Magnat Bulldog 7 Angebot auf magnat.de:

Technische Daten
Preis 999 Euro
Abmessungen (BxHxT) 460 x 875 x 380 mm
Gewicht 35 kg
Akku-Laufzeit 20 Stunden
Ladedauer 6 Stunden
Powerbank
Wassergeschützt
Verfügbare Farben Schwarz
Leistung 250 Watt RMS
Anschlüsse / Schnittstellen BT, Mikrofon, 6,3-mm-Klinke: Gitarre (Mono), Instrument (Stereo), XLR, Cinch, 3,5-mm-Klinke
Ausgänge Kopfhörer, XLR für Master-Slave-Betrieb
Steuerungs-App
Trage-Vorrichtung Griffe
Mitgeliefertes Zubehör Rollen
Stereo-Kopplung
Treiber 3 ( 1x Hochtöner, 2x Tiefmitteltöner)
Klangeinstellungen Ja

Noch mehr spannende Partyboxen findest du in unserer Bestenliste:

Wie findest du unseren Test der Magnat Bulldog 7? Welchen Partylautsprecher würdest du dir zulegen? Schreib es uns in den Kommentaren!

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