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OpenAI plant wohl eigenen KI-Lautsprecher – aber Apple-Krieg könnte im Weg stehen

OpenAI bereitet einen eigenen KI-Lautsprecher vor. Doch Apple ist hellhörig geworden und ruft die Macht der Anwält:innen auf.
OpenAI plant einen eigenen Smart-Speaker. Bild: Levart_Photographer via Unsplash

Wir hatten schon vor einigen Monaten aufgegriffen, dass der KI-Pionier OpenAI offenbar einen eigenen Smart-Speaker plant. Inzwischen verdichten sich die Gerüchte. Demnach soll der Lautsprecher als sprachgesteuerter KI-Begleiter fungieren und auf einen Bildschirm verzichten. Dafür sollst du den Speaker leicht von Raum zu Raum transportieren können. Doch es gibt einige Hürden für die Veröffentlichung. Denn Platzhirsch Apple wirft dem Konkurrenten bzw. einigen Mitarbeiter:innen den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor.

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Die Vorwürfe wiegen schwer, denn inzwischen arbeiten mehr als 400 ehemalige Apple-Angestellte bei OpenAI. Eine Klage hat der Hersteller aus Cupertino bereits eingereicht. Die KI-Pioniere bestreiten die Anschuldigungen natürlich vehement, sodass sich vor Gericht klären muss, wer am Ende Recht behält. Davon wird auch abhängen, wie es mit dem Smart-Speaker des Unternehmens weitergeht. Dieser soll nicht nur in deinem Smart-Home auf Wunsch die Kontrolle übernehmen, sondern auch ChatGPT intensiv einspannen.

Der Clou: Der KI-Speaker von OpenAI soll mit zunehmender Verwendung immer persönlicher auf deine Anfragen reagieren (via Bloomberg). Denn die künstliche Intelligenz erinnert sich an dein Nutzungsverhalten, Kontexte und die persönlichen Vorlieben. Freilich würde man mit so einem Gerät nicht nur Apple und dessen HomePods direkt angreifen, sondern auch ähnliche Konkurrenzprodukte von Google und Amazon. Das werden die Tech-Riesen also mit Argusaugen beobachten.

OpenAI will in Zukunft Hard- und Software aus einem Guss anbieten – das neue Apple?

Im Grunde ähnelt der Ansatz von OpenAI dem von Apple durchaus. So will auch der KI-Pionier Hard- und Software in Zukunft eng verzahnen. Auch wenn der Lautsprecher dabei nicht als Begleitung für unterwegs gedacht ist, soll er sich zu Hause leicht von Raum zu Raum tragen lassen. So wäre der Smart-Speaker immer mit den passenden Tipps an deiner Seite – sei es beim Kochen, im Heimkino oder bei der Arbeit im Home-Office. Dank des integrierten Akkus sollst du besonders flexibel sein.

Es heißt, OpenAI wolle „mechanische Elemente integrieren, die sich selbst bewegen können“. Was das genau heißen soll, ist aber offen. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und auch der Rechtsstreit mit Apple könnte sich eben noch auf das Endprodukt auswirken – oder die Veröffentlichung im Extremfall komplett verhindern. Pikant: Am Design arbeitet Jony Ive mit, der zuvor für Apple legendäre Geräte wie das iPhone, den Mac oder die AirPods geprägt hat.

Neben dem erwähnten Smart-Speaker mit KI-Fokus soll OpenAI auch die Entwicklung eines eigenen Smartphones in Erwägung ziehen. Vielmehr könnte man wohl die nächste Evolution solcher Geräte planen – eben auch mit 100 Prozent KI als Basis. Bis sich da etwas Handfestes ergibt, könnten allerdings noch einige Jahre vergehen.

Die besten Smart Speaker findest du hier in der Übersicht:

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