Startseite HiFi Komponenten Mark Levinson: Ausbau der 5000er-Serie mit Verstärker, Vorverstärker, Plattenspieler und Netzwerk-Player

Mark Levinson: Ausbau der 5000er-Serie mit Verstärker, Vorverstärker, Plattenspieler und Netzwerk-Player

Mark Levinson geht nach vorne: Mit gleich vier Geräten baut die Marke ihre 5000er-Reihe aus. Der Verstärker No 5302, der Vorverstärker No 5206, der Plattenspieler No 5105 und der Netzwerk-SACD-Player No 5101 sollen die Vorzüge des Musikhörens mit Mark Levinson deutlich machen.
Mark Levinson: Ausbau der 5000er-Serie mit Verstärker, Vorverstärker, Plattenspieler und Netzwerk-Player Bild: Mark Levinson

Mark Levinson ist eine Marke von Harman Luxury Audio, und die wiederum sind zu 100 Prozent eine Samsung-Tochter. Vernetzte Technologien für Automotive-, Anwender- und Firmenkunden sind die Tätigkeitsfelder des Unternehmens. Mit Mark Levinson richtet es sich an Musikliebhaber mit gehobenen Ansprüchen.

Verstärker No 5302

Der Verstärker No 5302 ist als brückbarer Dual-Monaural-Verstärker der Klasse A/B mit vollständig diskreten, direkt gekoppelten Verstärkerkanälen konzipiert. Den Strom liefert ein 1100-VA-Ringkerntrafo mit individuellen Sekundärwicklungen für den linken und rechten Kanal. So soll unabhängig von der Last oder der Temperatur die Ausgangsvorspannung konstant bleiben. An Leistung liefert der No 5302 135 Watt/Kanal im Stereomodus und gebrückt im monauralen Modus 275 Watt. Symmetrische Line-Pegel-XLR- und unsymmetrische RCA-Eingänge sowie zwei Paare Hochstrom-Mehrweg-Anschlüsse stellen die Verbindung zur Außenwelt her. USB, Ethernet, RS-232, Infrarot und 12-Volt-Trigger-Eingang ergänzen die Anschlusspalette.

Vorverstärker No 5206

Der Vorverstärker No 5206 ist von der 500er-Serie inspiriert. Er bringt eine patentierte, vollständig diskrete, direkt gekoppelte, duale Mono-Line-Pegel-Vorverstärkerschaltung mit. Zwei symmetrische XLR-Eingänge und zwei Single-Ended-Eingänge mit maßgefertigten Mark-Levinson-RCA-Steckern warten darauf, die Signale entgegenzunehmen. Jeder Eingang verfügt über eigene Signal-Umschaltrelais.

Dank des MainDrive-Kopfhörerausgangs mit eigener Vorverstärker-Ausgangsstufe ist separater Kopfhörer-Verstärker nicht erforderlich. In der Phonosektion kannst du die MM/MC-Verstärkung und den optionalen Infraschallfilter im Setup-Menü auswählen.

Für die D/A-Wandlung setzt Mark Levinson einen 32-Bit-D/A-Wandler der ESS-Sabre-Pro-Serie ein. Kombiniert mit fünf unabhängigen, rauscharmen Netzteilen und einem vollständig symmetrischen, diskreten Strom-Spannungs-Wandler entsteht daraus der „Mark Levinson Precision Link II DAC“.

Für den digitalen Musikgenuss bringt der No 5206 sechs digitale Audioeingänge mit. Dies sind ein AES, zwei koaxiale und zwei optische S/PDIF-Eingänge und ein asynchroner USB-Eingang für die Wiedergabe von hochauflösenden PCM- (bis zu 32 Bit/384 kHz) und DSD-Dateien (bis zu 11,2 MHz). Bluetooth mit AptX steht dir ebenfalls zur Verfügung. Auch MQA-Dateien und -Streams kann der Vorverstärker decodieren. Die üblichen Verdächtigen wie USB, Ethernet etc. sind natürlich ebenfalls an Bord. Im Lieferumfang ist außerdem eine Infrarot-Fernbedienung aus Aluminium.

Mark Levinson No.5105 und No5101
Der Plattenspieler No 5105 und der Netzwerk-SACD-Player No 5101 von Mark Levinson. Im Bild ganz oben sind der Verstärker No 5302 und der Vorverstärker 5206 zu sehen. | Bilder: Mark Levinson

Plattenspieler No 5105

Das hervorstechendste Merkmal des Mark-Levinson-Plattenspielers No 5105 ist zunächst der aus einem Block gefräste, fast fünf Zentimeter hohe Aluminiumsockel. Er ist an drei verstellbaren Füßen aufgehängt, die ebenfalls aus Alu bestehen. Und auch der Plattenteller, der weitere fast 6,5 kg Masse mitbringt, ist aus Alu. Er ist an einer Achse aus gehärtetem Stahl aufgehängt und läuft auf einem ölfreien Lager.

Den Antrieb erledigt ein 12-Volt-Synchronmotor, der ein digitales Steuersignal erzeugt. Dadurch entstehen stabile Drehzahlen, die auch temperaturunabhängig gewährleistet sind.

Das 25 Zentimeter lange Tonarmrohr besteht aus hochglänzender Carbonfaser. In der Ausführung No 5105 kommt der Plattenspieler ohne Tonabnehmer. Als No 5105MC bringt er das vornontierte Ortofon Quintet Black S mit.

Netzwerk-SACD-Player No 5101

Last but not least wartet außerdem noch der Netzwerk-SACD-Player No 5101 auf seinen Auftritt. Er ermöglicht dir per App für Android- und iOS-Geräte die Nutzung der Netzwerk-Streaming-Funktionen. Ins Netz einbinden lässt er sich sowohl per Ethernet als auch kabellos über WLAN.

Auch hier ist der PrecisionLink II von Mark Levinson zuständig für die D/A-Wandlung. Die Signale nimmt der No 5101 über einen koaxialen und einen optischen S/PDIF-Eingang, einen USB-A-Eingang, einen CD/SACD-Transport und Netzwerk-Streaming über WLAN oder Ethernet entgegen. Diese Signale dürfen natürlich gern hochauflösend sein. FLAC, WAV, AIFF, OGG, bis zu 24 Bit/192 kHz, AAC bis zu 24 Bit/96 kHz, DSF und DFF bis zu 5,6 MHz (DSD128/DSD2X) verarbeitet der No 5101 ebenso wie WMA und MP3-Formate. Symmetrische XLR-Stereo und unsymmetrische RCA-Ausgänge runden das Bild ab.

Preise und Verfügbarkeit

Alle Geräte sind bereits im Handel. Der Verstärker No 5302 kostet 9.500 Euro, ebenso wie der Vorverstärker No 5206. Für den Plattenspieler No 5105 ohne Tonabnehmer werden 6.500 Euro fällig, mit dem vormontierten Ortofon Quintet Black S kostet er als No 5105MC 7.300 Euro. Der Netzwerk-SACD-Player No 5101 wechselt den Besitzer für 6.000 Euro.

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