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Sonos Beam vs. Teufel Cinebar 11 – Dolby Atmos oder doch lieber mit Subwoofer?

Sonos Beam und Teufel Cinebar 11 - zwei Soundbars für rund 500 Euros, die sehr unterschiedliche Features mitbringen. Wir hatten beide Klangleisten im Testlabor und zeigen dir hier ihre Unterschiede auf.
Sonos Beam vs. Teufel Cinebar 11 – Dolby Atmos oder doch lieber mit Subwoofer?

Die Sonos Beam und die Teufel Cinebar 11 bewegen sich in einer ähnlichen Preisklasse, bringen aber sehr unterschiedliche Vorzüge mit. So kann die Sonos Beam 3D-Sound wiedergeben, aber die Teufel Cinebar 11 kommt inklusive Subwoofer und Bassgewalt. Wo liegen die weiteren Unterscheide, und welche der Soundbars passt besser zu dir? Wir haben beide Modelle getestet und wollen dir bei der Entscheidung helfen.

Sonos Beam vs. Teufel Cinebar 11: die wichtigsten Unterschiede

  • Im Preis der Teufel Cinebar 11 ist immer ein Subwoofer enthalten,  Sonos Beam hingegen kann virtuelles Dolby Atmos.
  • Die Sonos Beam kann per App und Sprachassistent bedient und in Sonos Multiroom-System integriert werden.
  • Die Cinebar 11 hat mehr Anschlüsse und Bluetooth, dafür aber keinen Internetzugang.

Du willst wissen, wie die Sonos Beam und die Teufel Cinebar 11 im Vergleich zu anderen Soundbars abschneiden? Hier findest du eine Liste mit allen Soundbars, die wir bisher getestet haben:

Aber zurück zum direkten Vergleich. Im Folgenden fassen wir zuerst unsere Tests der zwei Soundbars kurz zusammen.

Sonos Beam Titel schraeg

Sonos Beam

Kompakte Soundbar mit gutem Klang und virtuellem Dolby Atmos

Lautsprecher-Leistung (Hersteller-Angabe): 220 Watt | Anzahl Kanäle: 5 | Anschlüsse / Schnittstellen: HDMI-eARC, Ethernet | Sprachsteuerung: Alexa, Google Assistant | Unterstützte Soundformate: PCM, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Multichannel PCM | Abmessungen (BxHxT): 65,1 x 6,9 x 10 cm | Preis: 499 Euro

  • Ausgewogener Klang
  • Erstaunlich wirkungsvoller virtueller 3D-Sound
  • Zum Multiroomsystem ausbaubar
  • Platzsparend
  • Nur ein physischer Audioanschluss
  • Kein Pass-Through möglich

Trotz ihrer relativ geringen Größe hat die kompakte Sonos Beam einiges auf dem Kasten. Über den eARC-Anschluss kannst du sie bequem mit deinem Fernseher verbinden und sogar virtuelles Dolby Atmos genießen. Für eine Soundbar begeistert sie nebenher aber besonders mit ihrer harmonischen Musikwiedergabe. Sie kann zwar kein Paar Stereo-Lautsprecher ersetzen, ist aber eine Alternative, wenn du keine sperrigen Boxen im Wohnzimmer stehen haben willst. Davon abgesehen verfügt sie über die gleichen praktischen Features wie die große Schwester Sonos Arc, darunter die Raumeinmessung TruePlay und die Bedienung per Sprachassistent.

Die Sonos Beam im Angebot:

Hier geht’s zu unserem ausführlichen Test der Sonos Beam

Teufel Cinebar 11 Titelbild schraeg

Teufel Cinebar 11

Bester Heimkino-Klang, aber kein Musikstreaming

Lautsprecher-Leistung (Hersteller-Angabe): Soundbar 65 Watt, Subwoofer 60 Watt | Anzahl Kanäle: 2.1 | Anschlüsse / Schnittstellen: HDMI-ARC, Bluetooth, Optisch, 3,5 mm Klinke | Sprachsteuerung: Nein | Unterstützte Soundformate: Dolby Digital, DTS Surround, Dolby Pro Logic 2 | Abmessungen (BxHxT): Soundbar 94,8 x 6 x 8,3 cm / Subwoofer 42 x 42 x 12 cm | Preis: 449,99 Euro

  • Beeindruckender Klang bei Film und Musik
  • Schlankes Design bei Soundbar und Bass
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Keine Netzwerkanbindung, somit auch kein Streaming
  • Keine automatische Raumeinmessung

Mit der Cinebar 11 kann Teufel in fast jedem Bereich ordentlich punkten. Das Dream-Team aus Soundbar und Sub – sie werden standardmäßig zusammen geliefert – kann trotz der überschaubaren Maße mit verblüffend kräftigem und ausgewogenem Klang überzeugen. Und das nicht nur bei Action-Filmen, sondern auch bei so gut wie jedem Musik-Genre, das dir nur einfallen kann. Dazu tragen die verschiedenen Klangoptionen und Teufels Dynamore-Technologie bei.

Eine Anbindung ans Heimnetzwerk gibt’s leider nicht, Streaming und Sprachassistenten fehlen also. Die physischen Anschlüsse und die hochwertige Bluetooth-Verbindung können aber darüber hinwegtrösten.

Du kannst die Teufel Cinebar 11 direkt beim Hersteller kaufen:

Hier geht’s zu unserem ausführlichen Test der Teufel Cinebar 11.

Sonos Beam vs. Teufel Cinebar 11: So schneiden die Soundbars im Vergleich ab

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die beiden Soundbars und erklären, inwiefern sie sich unterscheiden und wie sie einander ähneln. Dabei gehen wir auf die Kategorien Klang, Bedienung, Anschlüsse, Ausstattung, Bedienung und Design ein.

Sonos Beam vs. Teufel Cinebar 11: Der Klang-Check

Vorab sei gesagt: Die Teufel Cinebar 11 kannst du entweder als 2.1- oder 4.1-Surround-Set kaufen. Wir hatten die Variante Soundbar und Subwoofer mit 2.1 Kanälen im Testlabor. Die Beam kommt normalerweise ohne Bass-Komponente, kann aber natürlich mit dem Sonos Sub verbunden werden – für mehrere hundert Euro Aufpreis.

Die Beam vereint in ihrem kleinen Gehäuse allerdings gleich fünf Treiber. Darunter sind zwar keine Upfiring-Speaker, die Sonos Beam kann aber trotzdem Dolby Atmos. Per Software erzeugt, also virtuell. Der Effekt konnte uns im Test durchaus überzeugen. Die Teufel Cinebar 11 verzichtet auf Dolby Atmos, hat aber die bekannte Teufel Dynamore-Technologie an Bord, die den Stereo-Raumklang erweitert und Surround-Sound simuliert.

Sowohl die Sonos Beam als auch die Teufel Cinebar 11 bieten dir viel klangliche Wucht – da rappelt’s schon mal stark in den Action-Szenen. Deinen Fernseh-Sound kannst du definitiv verbessern, egal, für welche Soundbar du dich entscheidest. Auch können beide gut Musik wiedergeben, sodass längere Hör-Sessions möglich sind, ohne dass der Sound anstrengend wird.

Beam vs. Cinebar 11 in der Praxis

Du kannst die Sonos Beam und die Teufel Cinebar 11 beide über Tasten an der Soundbar bedienen. Du findest hier die Standard-Funktionen: Songs pausieren und skippen, Lautstärke regeln. Die Teufel Cinebar 11 hat außerdem eine Fernbedienung mit zusätzlichen Funktionen. Wenn du die Sonos Beam per Fernbedienung bedienen möchtest, musst du erst deine TV-Fernbedienung auf die Soundbar anlernen.

Die Beam bringt dafür zwei Bedien-Optionen mit, die bei Teufel fehlen: App und Sprachsteuerung. Die Sonos-App für iOS und Android ist umfangreich und eine unserer Lieblings-Hersteller-Apps. Hier findest du alles, was du brauchst. Wem der Weg über die App aber zu umständlich ist, der kann die Beam auch per Sprachsteuerung bedienen. Sie hat dafür eigene Mikrofone verbaut.

Sonos Beam Screenshot aus der App
Die Bedienung der Sonos Beam geht über die App ganz einfach. Für die Teufel Cinebar 11 gibt es keine Steuerungs-App. | Screenshot: Sonos

Unterschiedliche Anschlüsse bei Sonos Beam und Cinebar 11

Die Anschlüsse der Sonos Beam sind sehr übersichtlich: HDMI-eARC, LAN und Strom, das war’s. Die Teufel Cinebar 11 hat eine HDMI-Schnittstelle mehr und kann dadurch Pass-Through, also zum Beispiel Bilder von einem an die Soundbar angeschlossenen Blu-ray-Player an deinen Fernseher weiterleiten. Bildauflösungen bis 4K bei 60 Hz sind über die Soundbar problemlos möglich. Für mehr solltest du deinen Player direkt an den Fernseher anschließen.

Die Teufel Cinebar 11 bringt außerdem einen optischen Eingang und eine AUX-Buchse mit, die der Sonos Beam fehlen. Die Beam wird aber mit einem Adapter auf Toslink geliefert, falls dein Fernseher keine HDMI-Schnittstelle hat. In dem Fall solltest du aber ohnehin überlegen, ob du nicht lieber auf die Sonos Ray umsteigen willst. Denn wenn du den HDMI-Eingang der Beam nicht nutzt, geht einer ihrer großen Vorteile – virtuelles Dolby Atmos – verloren.

Ausstattung: Sonos Beam vs. Cinebar 11

Du kannst deine Spotify- oder Tidal-Playlisten per Bluetooth an die Soundbar schicken. Die Sonos Beam hat, wie die meisten Sonos-Soundbars, kein Bluetooth. Dafür hat sie, anders als die Teufel-Soundbar, Internetzugang. Die gängigen Streamingdienste sind alle in die Sonos-App integriert, auch mit der Beam kannst du also streamen.

Sonos Beam App Screenshot der intergrierten Streamingsdienste
In der Sonos App findest du die gängigen Streamingdienste direkt integriert. Bei der Teufel Cinebar 11 kannst du deine Playlistst via Bluetooth streamen.

Sollte dir das noch nicht genügen, kannst du deine Musik auch via AirPlay 2 bequem zur Sonos Beam schicken. Die Teufel Cinebar 11 muss wegen des fehlenden Internetzugangs auf AirPlay verzichten.

Das Soundbar-Design im Vergleich

Zuerst ein Wort zur Größe: Die Teufel Cinebar 11 ist deutlich breiter als die Sonos Beam. Die Klangleiste von Teufel kommt auch fast einen Meter in der Breite, während die Sonos Beam rund 65 Zentimeter misst. Wer also nicht zu viel Platz für seine Soundbar hat, oder wer einen kleineren Fernseher hat und die Soundbar gerne proportional dazu hätte, für den ist die Sonos Beam empfehlenswerter.

Die Teufel Cinebar 11 wird außerdem mit einem Subwoofer geliefert, für den auch erst einmal Platz geschaffen werden muss. Er misst in der Breite und Höhe je 42 Zentimeter, ist also auch nicht grade klein. Dafür ist die Teufel Cinebar 11 selbst ein wenig schmaler als die Sonos Beam, passt also auch unter Fernseher mit kleinerem Standfuß. Wer’s ganz klein haben möchte, der sollte einen Blick auf die Cinebar One von Teufel werfen. Die misst nämlich nur 35 Zentimeter!

Von der Größe abgesehen sind beide Soundbars ähnlich im Design, schlicht und unauffällig. Beide sollten sich bequem und schön in jedes Wohnzimmer einfügen.

Unser Fazit: Sonos Beam oder Teufel Cinebar 11?

Sowohl mit der Sonos Beam als auch mit der Teufel Cinebar 11 erhältst du eine gute Soundbar, mit der du deinem TV-Sound ein sattes Upgrade verpassen kannst. Die Entscheidung zwischen den Soundbars hängt davon ab, was du von deiner Soundbar erwartest.

Wenn dir 3D-Sound, also Dolby Atmos, wichtig sind, solltest du definitiv zur Sonos Beam greifen. Wenn du Bässe magst, die dein Wohnzimmer wackeln lassen, dann ist die Teufel Cinebar 11 die richtige Wahl: Sie wird direkt mit Sub geliefert. Die Sonos Beam kannst du zwar auch um den Sonos Sub erweitern, der ist aber teurer als die Soundbar selbst. In unserem Test konnte es auch die Sonos Beam in Action-Szenen knallen lassen, die volle Portion Bass-Spaß bietet dir aber die Teufel Cinebar 11.

Auch die Größe deines Heimkinos solltest du in die Entscheidung einfließen lassen. Die Sonos Beam ist weniger breit als die Teufel Cinebar 11 und kommt ohne Subwoofer, nimmt also weniger Platz ein. Die Teufel Cinebar 11 passt dafür auch unter Fernseher mit kleinerem Standfuß.

Hier geht’s direkt zur Sonos Beam:

Und hier findest du die Teufel Cinebar 11:

Welche Soundbar gefällt dir besser, die Sonos Beam oder die Teufel Cinebar 11? Was ist dir wichtiger in deinem Heimkino: 3D-Sound oder Sub-verstärkte Bässe? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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