Startseite Weitere Entlassungen bei Amazon: Jetzt geht es Alexa an den Kragen

Weitere Entlassungen bei Amazon: Jetzt geht es Alexa an den Kragen

Einmal mehr gibt es schlechte Nachrichten für Mitarbeitende von Amazon: Der Online-Riese streicht jetzt mehrere Hundert Jobs in der Abteilung, die sich um Amazons Sprachassistentin Alexa kümmert. Liest hier mehr über die Hintergründe.
Amazon streicht Jobs Stellen bei Alexa

Während die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Angebote des Black Friday gerichtet ist, streicht Amazon zahlreiche Jobs in der Alexa-Abteilung. Wie Bloomberg berichtet, müssen „mehrere Hundert“ Mitarbeitende gehen.

Hunderte Jobs werden in der Alexa-Abteilung gestrichen

In einer seit Anfang des Jahres andauernden Entlassungswelle hat Amazon bereits so viele Jobs gestrichen, wie noch zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Jetzt erwischt es mit Amazon Alexa ein ehemaliges Vorzeige-Projekt.

Als die ersten Lautsprecher mit Alexa auf den Markt kamen, wollte Amazon damit die Welt verändern. Die Smart Speaker sollten zu allgegenwärtigen Alltagsgegenständen werden, Sprachsteuerung nicht nur das Einkaufen, sondern alle Aspekte des Lebens vereinfachen.

Hat Amazon den Anschluss verpasst?

Doch bisher hat sich das Thema nicht so entwickelt, wie erhofft. Zwar verkaufen sich Echo-Lautsprecher wie der Echo Dot oder Echo Studio sehr gut. Doch bei der Sprachsteuerung beschränkt sich die Nutzung üblicherweise auf Triviales wir Fragen nach dem Wetter oder dem nächsten Musikwunsch.

Mit ChatGPT und anderen generativen KIs drängen nun andere Lösungen in das Licht der Öffentlichkeit, und es wird deutlich, dass Amazon bei Entwicklung und Einsatz von künstlicher Intelligenz nicht mehr die technologische Vorreiterrolle inne hat.

Amazon Echo-Geräte aufgereiht zum Vergleich
Amazon selbst hat mit seinen Echo-Geräten einige tolle Smart Speaker im Angebot. Im Zukunft soll Alexa verstärkt auf generative KI setzen.

Und genau auf diesen Bereich will Amazon sich in Zukunft stärker konzentrieren, wie Daniel Rausch, der für Alexa verantwortliche Vice President von Amazon, Bloomberg gegenüber sagte.

Wie viele Technologie-Unternehmen hatte Amazon während der Pandemie massenhaft Mitarbeitende eingestellt, von denen viele nun scheinbar nicht mehr gebraucht werden. Bereits im letzten Jahr strich Amazon mehr als 25.000 Stellen.  Das Unternehmen verschärfte den Stellenabbau, als es im März weitere 9.000 Entlassungen ankündigte, die laut Chief Executive Officer Andy Jassy die Bereiche Cloud-Services, Personalwesen, Werbung und den Livestreaming-Dienst Twitch betreffen sollten. Erst kürzlich wurden weitere Entlassungen bei Amazon Prime Video, Amazon Music und der Gaming-Abteilung von Amazon bekannt.

Noch ist unklar, wie sich die Entlassungen auf die verschiedenen Länder verteilt sein werden, in denen Amazon aktiv ist. Das Unternehmen will alle Betroffenen in den nächsten Wochen informieren.

Die besten Lautsprecher mit Alexa findest du in unserer Testliste:

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