Alva, ade: Cambridge Audio präsentiert den neuen Plattenspieler Spira
Bild: Cambridge AudioCambridge Audios Alva-Serie bestand ursprünglich aus zwei Plattenspielern, zwei Phono-Vorverstärkern und sogar einem eigenen Tonabnehmer. Der Cambridge Audio Spira ersetzt den damaligen Riemenantriebler Alva ST. Bluetooth-Sender und sonstiger Komfort bleiben dir erhalten. Neu dazu kommt eine große Farbauswahl, mit der der Plattenspieler perfekt zu den Aktivboxen der L/R-Serie passen soll.
Cambridge Audio Spira – flacher, bunter, wohnzimmertauglich
Der Cambridge Audio Alva ST war lange Zeit eine unserer Empfehlungen unter den Plattenspielern bis 500 Euro. Der Player stach durch sein robustes, edles Gehäuse und seinen Bluetooth-Sender, der sogar aptX HD unterstützte, aus der Masse heraus. Beim Nachfolger Cambridge Audio Spira schlägt die britische HiFi-Marke einen anderen Weg ein. Leichter, flacher und bunter soll es werden, damit er noch einfacher in jedes Wohnzimmer passt. Dafür schrumpft die Zarge, der Stahlteller hingegen wiegt gut das Doppelte des ursprünglichen Alva-Tellers – selbst, wenn du dessen schwere Gummimatte einrechnest.

Der Tonarm ähnelt jenem des Alva fast aufs Haar, ist aber minimal kürzer und hat mit 7,3 Gramm eine deutlich geringere effektive Masse. Erstaunlich finden wir aber besonders den Schritt, das bisherige Audio-Technica AT-95E gegen das merklich günstigere AT3600L auszutauschen. Letzteres begegnet uns – mit AT-Logo oder als OEM-Variante – immer wieder in unseren Tests als verlässliches Arbeitstier.
Über einen Systemtausch solltest du dennoch nachdenken, wenn du klanglich mehr aus dem Spira herausholen möchtest. Den Tonabnehmer zu wechseln, macht dir Cambridge Audio dann auch besonders einfach: Das Bajonett-Headshell lässt sich einfach abnehmen.

Der interne Phono-Vorverstärker versteht sich mit jedem herkömmlichen MM‑Tonabnehmer. Auf Wunsch kannst du ihn aber auch aus dem Signalweg nehmen und das Phonosignal direkt an deinen HiFi-Verstärker mit Phono-Eingang – oder gar deinen externen Phono-Vorverstärker schicken. Alternativ nutzt du den Bluetooth-Sender und schickst deine Musik direkt an deine Bluetooth-Kopfhörer oder ‑Speaker. Wir gehen indes nicht davon aus, dass der Cambridge Audio Spira ebenfalls die höherwertigen aptX-Codecs unterstützt. Zumindest finden wir keine diesbezüglichen Informationen auf der Produktseite des Herstellers.
Preis und Verfügbarkeit des Cambridge Audio Spira
Bisher ist noch nicht bekannt, wann der Cambridge Audio Spira auf den Markt kommen wird. Seinen Preis kennen wir hingegen schon: Voraussichtlich wird der Plattenspieler mit Riemenantrieb bei 349 Euro liegen. Somit liegt er 250 Euro unter dem letzten Preis des Alva ST und auf einem ähnlichen Preislevel wie der Sony PS-LX5BT oder der JBL Spinner BT.
Sobald er erhältlich ist, wirst du die Wahl zwischen fünf Ausführungen haben: Orange, Blau, Schwarz, Grün und Weiß. Bis auf die Holzfurnier-Variante gibt es ihn also passend zu jeder Farbe der bereits von uns getesteten Cambridge Audio L/R X.
Wir sind schon sehr gespannt, wie der Plattenspieler im Vergleich mit ähnlichen Allroundern abschneiden wird. Bis wir ihn testen konnten, findest du hier unsere Bestenliste aller bereits von uns getesteten Plattenspieler mit Bluetooth: