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Marshall Stockwell III vs. Marshall Middleton II: Eine große Überraschung

Marshall liefert Bluetooth-Boxen in allen erdenklichen Größenordnungen. Wir haben den Stockwell III mit dem Middleton II verglichen und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.
Marshall Stockwell III vs. Middleton II Titelbild

Du bist auf der Suche nach neuen Bluetooth-Speakern, aber von der schieren Auswahl überfordert? Das überrascht beim reichhaltigen Portfolio von Marshall nicht. Viele Modelle liegen preislich ziemlich nah beieinander und scheinen auch qualitativ nah beieinander zu liegen. Wir haben Middleton II und Stockwell III ausführlich getestet und verraten dir, welche Box besser zu dir passt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Der Stockwell III hält mit 40 Stunden knapp zehn Stunden länger durch als der Middleton II
  • Nur der Stockwell III setzt auf haptische Drehregler
  • Ein Mikrofon bekommst du nur beim Middleton II geboten
  • Beide Boxen unterstützen die Marshall-App und Auracast
  • Der Middleton II ist nach IP67 wasserfest, der Stockwell III nur nach IP55
  • Beide Boxen verzichten auf aptX-Support
  • Nach der UVP ist der Middleton knapp 70 Euro teurer, in der Praxis sind es oft nur knapp 20 Euro

Bevor wir in den Vergleich einsteigen, erfährst du zunächst alle Details zu den Bluetooth‑Lautsprechern. Wenn dich interessiert, wie sich die beiden JBL-Boxen im Vergleich zu anderen getesteten Bluetooth-Lautsprechern schlagen, wirf doch einmal einen Blick in unsere Bestenliste:

Marshall Stockwell III vs. Marshall Middleton II: Ein Look, zwei Lautsprecher

Marshall Stockwell III Titelbild

Marshall Stockwell III

Kilburn für die Handtasche

Akkulaufzeit: ca. 40 Std. | Wassergeschützt: IP55 | Abmessungen (BxHxT): 181 x 150 x 72 mm | Gewicht: 1,3 kg | Preis: 229 Euro

  • Sehr guter Sound
  • Praktische Bedienelemente
  • Deutlich stärkerer Akku
  • Flexible Eingänge und Powerbank-Funktion
  • Kein aptX
  • Keine Kopplung ohne Auracast

Du bist Fan von haptischen Bedienelementen und hörst gern gitarrenlastige Musik? Dann solltest du dir den Stockwell III ansehen. Der Stockwell II hat nach längerer Wartezeit ein ordentliches Makeover spendiert bekommen und geht als waschechte Alternative zum Kilburn III durch. Natürlich musst du beim Klang besonders in puncto Breite und Räumlichkeit einige Abstriche machen, in puncto Ausstattung ist der Stockwell III aber auf dem aktuellsten Stand. Auracast, App-Support und ein extrem starker Akku machen den Stockwell III sowohl unterwegs als auch zu Hause zum klangstarken Multitalent.

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Erfahre mehr in unserem ausführlichen Test des Marshall Stockwell III.

Marshall Middleton II Titelbild

Marshall Middleton II

Der mittelgroße Marshall-Speaker

Akkulaufzeit: ca. 30 Stunden | Wassergeschützt: IP67 | Abmessungen (BxHxT): 230 × 98 × 110 mm | Gewicht: 1,8 kg | Preis: 299 Euro

  • Voller, warmer Sound
  • Starker Akku
  • Jetzt mit Mikrofon
  • Auracast-Support via App
  • Kein aptX
  • Relativ teuer

In zweiter Generation weiß der Marshall Middleton II mit einem starken Akku, und kraftvollem Sound, besonders für Gitarrenmusik, und einem praktischen Mikrofon zu überzeugen. Der Auracast-Support ist – wenn auch nicht ganz ausgereift – begrüßenswert.

Verzichten musst du mit dem Middleton II auf aptX, der Lautsprecher unterstützt nur SBC und AAC. Außerdem kostet er nur knapp 50 Euro weniger als der Kilburn III. Wenn dir das kompakte Format also nicht allzu wichtig ist, solltest du auch einen Blick auf den Test des nächstgrößeren Modells werfen. Insgesamt hat es für den Middleton II im Test für eine 8,8 („sehr gut“) in der Gesamtwertung gereicht, nicht zuletzt wegen der bemerkenswerten Verbesserungen im Vergleich zur Vorgänger-Generation.

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Marshall Middleton II und Marshall Stockwell III im direkten Vergleich

Obwohl die beiden Bluetooth-Lautsprecher von Marshall sich so ähnlich sehen, verbergen sich im Inneren natürlich ein paar Unterschiede. Wir haben die beiden Modelle in den Kategorien Sound, Verarbeitung und Design, Bedienung, Akkuleistung und Ausstattung ganz genau unter die Lupe genommen und verraten dir hier in jeder einzelnen Disziplin, welche Box die Nase vorn hat.

Soundcheck: Stockwell III vs. Middleton II

Los geht’s – so ist der Brauch – mit einem Klangvergleich. Und hier können wir schon vorwegnehmen, dass beide Bluetooth-Speaker auf einem ziemlich ähnlichen Niveau tönen und sich dementsprechend auch die gleiche Zwischennote geschnappt haben. Unterschiede im Klang gibt es trotzdem. Und weil du diese nicht allein an der Note ablesen kannst, schlüsseln wir dir hier auf, welche Bluetooth-Box soundtechnisch besser zu deinen Ansprüchen passt.

Legen wir los mit dem Stockwell III. Im Test haben wir den Lautsprecher gewissermaßen als Kilburn III im Kleinformat beschrieben. Das liegt daran, dass er Stockwell III ähnlich analytisch und ausgeglichen aufspielt, besonders in den Mitten viel Platz freiräumt und mit Gitarrenmusik deshalb exzellent klingt. Natürlich fällt die Klangbühne nicht ganz so breit aus, wie es beim teureren Kilburn der Fall ist. Die Unterschiede zum Middleton II sind aber trotzdem deutlich hörbar.

Der Middleton legt nämlich deutlich mehr Wert auf eindrucksvolle Tiefen, spielt dabei gleichermaßen musikalisch auf und macht bei Popmusik teilweise sogar noch mehr Freude als der Stockwell III. Was nehmen wir also mit aus dem direkten Vergleich?

Wenn du dich nach Marshall-typischem Sound mit starken Mitten sehnst, der Kilburn III aber zu teuer ist, solltest du zum Stockwell III greifen. Wenn dir klanglich zum Beispiel die beliebten Speaker von JBL besser gefallen, die mehr Fokus auf die Tiefen setzen, findest du beim Middleton II zu deinem Glück.

Unsere Sound-Noten: 

Marshall Stockwell III: 8,4
Marshall Middleton II: 8,4

Verarbeitung und Design: Der Stockwell III macht was her

In puncto Design erkennt man beiden Boxen ihre Markenzugehörigkeit sofort an. Sattes Schwarz, charmante Details und eine Optik, die an die ikonischen Gitarrenverstärker der Kultmarke erinnert, machen die Lautsprecher von Marshall schon seit Jahren zum absoluten Statement-Piece im heimischen Wohnzimmer. Der Middleton II geht beim Design ansonsten keine großen Risiken ein, setzt auf kaum sichtbare Tasten, mit denen du Klang und Wiedergabe regeln kannst.

Die Trageschlaufe ist seitlich befestigt, sodass du den Speaker auch problemlos an einem Karabinerhaken befestigen und flexibel transportieren kannst. Der Stockwell III hingegen bietet mit gleich drei haptischen Drehreglern etwas mehr fürs Geld. Die Regler sehen nicht nur gut aus, sondern fühlen sich auch noch hochwertig an. Abgeguckt vom größeren Kilburn III regelst du hier Höhen, Tiefen und die Lautstärke ganz intuitiv und vor allem schnell über die Drehregler. Der Tragegurt lädt hier zum Griff von oben ein und macht den Stockwell III zur portablen und ziemlich klangstarken Box für die Handtasche.

Weil hier schlicht und einfach mehr Finesse ins Design geflossen ist, bekommt der Stockwell hier auch die bessere Zwischennote. Die Bedienung geht intuitiver von der Hand und erzählt die übrige Verstärker-Optik konsequent weiter.

Unsere Noten für das Design: 

Marshall Stockwell III: 9,5
Marshall Middleton II: 9

Bedienung: Der Middleton II versteht dich

Abgesehen vom Design der Bedienelemente sind in der Disziplin Bedienung kaum Unterschiede zu verbuchen. Einer sticht jedoch heraus. Denn der Middleton II setzt, in dieser Größenordnung eher ungewöhnlich, auf ein verbautes Mikrofon. Damit kannst du etwa die Sprachassistenten auf deinem Handy bedienen, telefonieren oder an einem Video-Call teilnehmen. Da es sich bei dem Middleton II aber nicht um einen WLAN-Lautsprecher oder Smart Speaker handelt, unterstützt die Box selbst nicht nativ Alexa und Co. Wenn das Mikrofon trotzdem ein Argument ist, das dich überzeugt, solltest du hier zum Middleton II greifen.

Unsere Noten für die Bedienung: 

Marshall Stockwell III: 8,3
Marshall Middleton II: 8,4

Stockwell III vs. Middleton II: Spitzen-Akkus im Duell

Obwohl der Unterschied in der Akkuleistung zwischen Stockwell III und Middleton II bei saftigen zehn Stunden liegt, liegen die Endnoten hier ziemlich nah beieinander. Woran das liegt? Beide Lautsprecher setzen sich akku-technisch so weit vom Gros der Bluetooth-Speaker ab, dass uns gar nichts anderes übrig bleibt.

Der Middleton II spielt 30 Stunden am Stück, der Stockwell III 40. Akkuleistung ist in dieser Produktgeneration so etwas wie Marshalls Steckenpferd, was wir auch schon bei Monitor III und Kilburn III bewundern durften. Du wirst also in beiden Fällen nur selten einen leeren Akku vorfinden. Außer natürlich, du benutzt die Boxen parallel als Powerbank, was bei beiden Modellen problemlos möglich ist.

Unsere Noten für die Akkuleistung: 

Marshall Stockwell III: 9,8
Marshall Middleton II: 9,6

Ausstattung: Middleton II geht baden

Ähnlich wie bei der Akkuleistung können sich Middleton II und Stockwell III bei der Ausstattung kaum etwas vorwerfen lassen: Auracast – check, Powerbank – check, 3,5-Millimeter-Anschluss – check. Nennenswerte Unterschiede gibt es höchstens beim Wasserschutz und Staubschutz zu vermelden. Und hier zahlt der Stockwell III allem Anschein nach den Preis für die exponierten Bedienelemente.

Wo der Middleton II nämlich nach IP67 sogar gegen zeitweises Untertauchen geschützt ist, bleibt der Stockwell III lieber an Land. Hier kannst du dank IP55 jedenfalls bei einem Regenschauer relativ sorglos weiterhören. Abtauchen sollte er aber nicht.

Unsere Noten für die Ausstattung: 

Marshall Stockwell III: 9,1
Marshall Middleton II: 9,4

Testfazit: Welcher Speaker passt zu mir?

Auf den ersten Blick mag die Entscheidung zwischen Stockwell III und Middleton II ziemlich schwerfallen. Gleiche Endnote, im Angebot oft sehr ähnlicher Preis und die Marshall-typische Optik bieten auch beide Modelle. Bei genauerem Hinsehen wird aber ganz schnell klar, wer zur einen und wer eher zur anderen Box greifen sollte.

Mit dem Stockwell III wirst du dann glücklich, wenn du klanglich etwas mehr Finesse und weniger rohe Gewalt erwartest. Der Middleton II hingegen sollte eher bei dir im Warenkorb landen, wenn du – unabhängig vom Genre – spaßigen und tiefenstarken Klang erwartest. Mit Mikrofon und IP67 ist er außerdem flexibler in der Handhabe und liefert damit mehrere Kaufargumente. Stehen diese Features auf deiner Wunschliste, greifst du zum Middleton II.

Zu guter Letzt kannst du dich auch von den gut gelungenen Bedienelementen des Stockwell III überzeugen lassen. Hier macht das Feintuning des Sounds einfach etwas mehr Spaß und bietet eine tolle, günstigere Alternative zum Kilburn III. Also: Der Kilburn III ist eigentlich genau das Richtige für dich, kostet aber zu viel? Dann greif zum Stockwell. Auch am Kilburn III stört dich die Abwesenheit von Mikrofon und einwandfreiem Wasserschutz? Dann schnapp dir den Middleton II.

Den Marshall Stockwell III gibt es derzeit im Angebot:

Und hier aktuelle Angebote für den Marshall Middleton II:

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