Sony Ult Tower 5 im Test: Klein, flexibel, bassstark
- Preis
- 399 Euro
- Abmessungen (BxHxT)
- 358 x 534 x 280 mm
- Gewicht
- 12,7 kg
- Akku-Laufzeit
- ca. 20 Std. (niedrige Lautstärke, Licht aus) / ca. 2 Std. (max. Lautstärke, Licht an)
- Ladedauer
- ca. 3 Std.
- Verfügbare Farben
- Schwarz
- Leistung
- 300 W
- Anschlüsse / Schnittstellen
- BT, 1 x Line-in (Cinch), 1x Line-In (XLR), 1x Mikrofonanschluss (6,3-mm-Klinke), 1x USB-C, 1x USB-A
Kräftiger Sound mit satten Bässen in einem (für Partybox-Verhältnisse) kompakten Format: Die Sony Ult Tower 5 steht dir zu Hause wie unterwegs lautstark zur Seite.
- Bassstarker, outdoortauglicher Klang
- Große Anschlussauswahl
- Simples aber schickes Design mit optionaler Lichtshow
- Flexible Aufstellung (horizontal oder vertikal)
- Sound könnte detailreicher sein
- Wasserschutz nur nach IPX4
Die Sony Ult Tower 5 ist flexibel: Ein kompaktes Gehäuse, die variable Aufstellung und viele Anschlüsse bieten sie für die meisten Anwendungsfälle an. Wir haben sie uns im Test genauer angeschaut.
Hier kannst du die Sony Ult Tower 5 kaufen:
Sony Ult Tower 5 im Klang-Check
Direkt vorn am Gitter sitzt das große „Ult“-Logo. Es doppelt als Knopf, der, wenn du ihn drückst, einen der ebenfalls „Ult“ genannten Bassverstärkungsmodi einschaltet. Normalerweise spielt die Partybox nämlich im sogenannten „Flat“-Modus. Ein Druck auf den Knopf schaltet „Ult1“ ein: Der Modus legt den Fokus auf besonders tiefe Bässe. „Ult2“ hebt Bässe und Höhen an, um deiner Musik mehr Punch zu verleihen.

Natürlich ist selbst der vermeintlich „flache“ Soundmodus eines Party-Lautsprechers nicht unbedingt neutral abgestimmt – auch nicht der der Ult Tower 5. Die Box ist definitiv basslastig, was sich im Test mit Bad Bunnys Nuevayol direkt ausgezahlt hat. Sie pumpt die Bässe mit einer Wucht in den Raum, die in der Magengrube spürbar ist. Satt und kräftig, wenn auch nicht immer punktpräzise. Etwas trockener, zackiger spielt hier z. B. die Soundboks Mix.
Abseits der Basswiedergabe zeichnet sich die Ult Tower 5 besonders durch präsente Stimmen und Instrumente aus. Beide zeichnet sie nicht übermäßig fein auf. Details gehen verloren, stattdessen konzentriert sie sich aufs Wesentliche. Das hat den Vorteil, dass die Box über Genregrenzen hinweg immer mehr oder weniger rund klingt. Hier drängt sich der Bass nicht so störend in den Vordergrund wie bei der Ult Tower 7 und die wichtigsten Elemente – der Kick der Gitarren, die Intensität hinter Sänger Brandon Yates‘ Ausrufen – bleiben erhalten. Turnstiles Sole z. B. klingt so etwas ausgewaschen, aber nicht wirklich dumpf oder unbalanciert.

Zusätzlich freuen wir uns auch bei dieser Sony-Partybox wieder über ihre Pegelfestigkeit. Die Ult Tower 5 wird zwar nicht so laut wie die JBL Partybox 130, aber die JBL-Konkurrentin würden wir auf maximaler Lautstärke auch nicht mehr hören wollen – dafür verzerrt der Ton zu sehr. Die Tower 5 hingegen können wir voll ausreizen, ohne, dass die Ohren klingeln. Sie gibt lediglich Instrumente und Stimmen noch etwas künstlicher wieder – was wir aber aushaltbar fanden.
Dich interessiert, wie Sonys Partyboxen im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste:
Sony Ult Tower 5 in der Praxis: Akku, Wasserschutz, Transport
Die Sony Ult Tower 5 ist mit einem Akku ausgestattet. Wie bei den meisten modernen Partyboxen ist dieser austauschbar. Um den Akku auszutauschen, musst du hier eine kleine Schraube lösen. JBL macht es dir bei seinen Partyboxen zwar noch etwas einfacher, aber auch bei der Ult Tower 5 geht der Akkuwechsel selbst Laien einfach von der Hand.
Laut Sonys Dokumentation liefert ein voll aufgeladener Akku etwa 20 Stunden Laufzeit. Gemessen wurde dieser Wert bei niedriger Lautstärke, ohne Partylicht und mit aktiviertem Ult-Modus. Schaltest du die Beleuchtung ein, sinkt die Akkulaufzeit laut Datenblatt auf ca. zwölf Stunden. Bei maximaler Auslastung (also wenn du auf voller Lautstärke, mit Ult-Modus und Partylicht feierst) ist die Laufzeit aber noch kürzer: etwa zwei Stunden.

Sony macht hier erfreulich umfassende Angaben. Viele Hersteller gehen nicht so stark ins Detail, weshalb ein Vergleich schwierig ist. Unserer Erfahrung nach halten aber die meisten Partyboxen nur wenige Stunden durch, wenn du laute, basshaltige Musik hörst. Soweit vergleichbar, sind die Werte der Ult Tower 5 durchschnittlich, wenn nicht etwas schwach. Aus der Soundboks Mix sollst du z. B. bei voller Lautstärke acht Stunden herauskitzeln können.
Nutzt du die Ult Tower 5 unterwegs, ist auch die Wasserschutzklasse für dich relevant: Die Ult Tower 5 ist nach IPX4 gegen allseitiges Spritzwasser geschützt. Sie geht nicht bei der ersten Berührung mit einem Wassertropfen kaputt, aber wirklich nass werden würden wir sie auch nicht lassen. Zumal du die Ult Tower 5 stehend oder liegend verwenden kannst – aber nur aufrecht gilt der Wasserschutz.

Mit rund 13 Kilogramm Gewicht ist die Ult Tower 5 recht einfach zu transportieren. Handlich wie ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher ist sie aber natürlich nicht. Um sie einfacher zu verrücken, sind ins Gehäuse mehrere robuste Griffe eingelassen.
Viele Anschlüsse und Bluetooth mit LDAC und Auracast
In puncto Anschlüsse ist die Ult Tower 5 recht stark aufgestellt. Sony hat sie einfach mit demselben Panel wie die größere Ult Tower 7 ausgestattet. Externe Speichermedien, Smartphone oder Laptop kannst du über zwei USB-Anschlüsse verbinden. Für DJ-Equipment stehen ein Cinch-Anschluss sowie ein XLR-Eingang zur Verfügung. Und fürs Mikrofon steht ein 6,3-Klinkeneingang mit eigenem Pegelregler parat.
Natürlich kannst du Musik auch kabellos abspielen. Die Ult Tower 5 ist mit der Bluetooth-Version 5.3 ausgestattet und unterstützt neben den Basics SBC und AAC auch noch Sonys eigenen, höherauflösenden Bluetooth-Codec LDAC.

Zusätzlich versteht sich die Ult Tower 5 auf die neue Bluetooth Broadcast-Technologie Auracast. Sie ermöglicht es dir, mehrere Sony-Boxen zu großen Gruppen zusammenzuschließen. Falls du also auch eine Ult Tower Max oder Ult Tower 7 hast, kannst du sie über Auracast mit der Ult Tower 5 verbinden und Sound im ganzen Haus verbreiten. Besitzt du zwei Ult Tower 5, kannst du diese außerdem kabellos zu einem Stereo-Paar zusammenfügen.
Bedienung: Am Gerät und per App
Auf der Oberseite der Sony Ult Tower 5 sitzen drei Tasten. Sie schalten die Box ein, starten den Kopplungsmodus und pausieren die Musik. Da sie beleuchtet sind, findest du sie auch im Dunkeln schnell wieder. Besonders clever gelöst finden wir den Ult-Button auf dem Frontgitter: Er wechselt nicht nur den Soundmodus, sondern ist auch ein Drehregler und steuert die Lautstärke.

Weitere Bedienelemente sitzen auf der Rückseite der Box und sind leider größtenteils unbeleuchtet. Hier kannst du die aktuell abzuspielende Quelle wechseln, mehrere Boxen miteinander verbinden oder die Belichtung verändern.

Die Steuerungs-App
In Sonys Steuerungs-App „Sound Connect“ kannst du weiterführende Einstellungen vornehmen. Hier findest du z. B. einen umfassenden Karaoke-Modus oder eine Reihe lustiger DJ-Effekte. Du kannst aber auch einen ausführlichen Equalizer bedienen oder Einstellungen zur Akkupflege vornehmen.
Das Design der Sony Ult Tower 5
Ob dir das Design der Ult Tower 5 gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Sie ist allerdings durchweg sauber verarbeitet. Uns gefällt die neue Form der Sony-Partyboxen außerdem recht gut. Sie sind nicht ganz so rund und bunt wie JBLs Modelle, aber auch nicht ganz so kantig-schlicht wie Soundboks 4 und Co.

Besonders gut gefällt uns, dass alle drei Modelle der Serie dieselbe Form haben. So lassen sich die Boxen zu coolen Lautsprecherwänden aufstapeln.
Unser Fazit zur Sony Ult Tower 5
Du suchst nach einer flexiblen Partybox, die fetten Sound liefert und trotzdem noch recht bequem im Transport ist? Dann ist die Sony Ult Tower 5 eine gute Wahl. Sie ist klanglich etwas grobschlächtig, aber sehr durchsetzungsfähig und macht vor allem mit Pop- und Club-Musik richtig Spaß. Ihre vielen Anschlüsse, die Möglichkeit zur Auracast-Verbindung mit anderen Sony-Boxen sowie die flexible Ausrichtung – liegend oder stehend – machen sie zur flexiblen Party-Begleitung. Allerdings gibt es für die Nutzung unterwegs stärkere Konkurrenten – sowohl in puncto Wasserschutz als auch in Hinblick auf die Akkuleistung.
Aktuelle Angebote
| Technische Daten | |
| Preis | 399 Euro |
| Abmessungen (BxHxT) | 358 x 534 x 280 mm |
| Gewicht | 12,7 kg |
| Akku-Laufzeit | ca. 20 Std. (niedrige Lautstärke, Licht aus) / ca. 2 Std. (max. Lautstärke, Licht an) |
| Ladedauer | ca. 3 Std. |
| Powerbank | Ja |
| Wassergeschützt | IPX4 (in vertikaler Ausrichtung) |
| Verfügbare Farben | Schwarz |
| Leistung | 300 W |
| Anschlüsse / Schnittstellen | BT, 1 x Line-in (Cinch), 1x Line-In (XLR), 1x Mikrofonanschluss (6,3-mm-Klinke), 1x USB-C, 1x USB-A |
| Ausgänge | 1x Line-out (XLR) |
| Steuerungs-App | Sony Sound Connect |
| Trage-Vorrichtung | Griffe |
| Mitgeliefertes Zubehör | Stromkabel |
| Stereo-Kopplung | Ja |
| Treiber | 3 (2x Hochtöner, 1x Tiefmitteltöner |
| Klangeinstellungen | Equalizer, Ult Power Sound |
Die Sony Ult Tower 5 ist doch nicht die richtige Partybox für dich? Wir haben noch viel mehr Modelle getestet. Hier findest du unsere Bestenliste:

