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Teufel Rockster 2 im Test: XXL-Speaker mit XXL-Sound

Allein die Größe des Teufel Rockster 2 schafft Eindruck. Wir haben getestet, ob der Partylautsprecher auch klanglich überzeugt.
Teufel Rockster 2 im Test – Titelbild
Preis
1199,99
Abmessungen (BxHxT)
524 x 980 x 595 mm (mit Rollen)
Gewicht
43,79 kg (mit Rollen und Akku)
Akku-Laufzeit
15 Std. bei mittlerer Lautstärke
Akku-Ladezeit
k.A.
Verfügbare Farben
Schwarz
Leistung
440 W RMS
Anschlüsse / Schnittstellen
Bluetooth 5.3, 1x Cinch, 1x 6,3-mm-Klinke, 1x Mikrofon-Eingang, 2x Kombi-Eingang XLR/6,3-mm-Klinke
In Kürze
Nicht nur optisch ist der Teufel Rockster 2 gewaltig – auch sein Sound hat Übergröße. Er wird beeindruckend laut, spielt dabei überraschend pegelfest und mausert sich mit seinen zahlreichen Anschlüssen zur flexiblen Event-Begleitung.
Vorteile
  • Ohrenbetäubender, überraschend pegelfester Sound
  • Viele kabellose und physische Anschlüsse
  • Austauschbarer Akku
Nachteile
  • Nur schwacher Wasserschutz
  • Schwer und sperrig
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Platz machen: Der Rockster 2 rollt an. Die XXL-Box von Teufel ist auch in der zweiten Generation wieder ein echter Brummer. Ergänzt um Wasserschutz und Lichtsteuerung, soll auch der Rockster 2 deiner nächsten Party einheizen. Wir haben die Partybox getestet.

Den Teufel Rockster 2 kannst du direkt über den Hersteller kaufen:

Der Teufel Rockster 2 im Klang-Check

Die Größe des Teufel Rockster 2 imponiert. Bestätigt sein Klang den ersten Eindruck?

Bevor wir uns wirklich zum Test gesetzt haben, wollten wir erst einen informellen Test mit den Kollegen durchführen. Die haben den Rockster nämlich auch schon interessiert beäugt. Deshalb: Voll aufgedreht und Herz an Herz von Blümchen eingeschaltet. Allerdings nur mit Sicherheitsabstand, denn der Rockster 2 wird wirklich ohrenbetäubend laut. So laut, dass er den Puls antreibt. Und das, was aus dem Rockster 2 kommt, hört sich selbst auf der höchsten Lautstärkestufe noch erträglich an. Klar, ein wenig verzerrt der Sound, aber der Bass bleibt unverändert treibend. Die klirrenden Details des Songs erhalten derweil einen unangenehmen, zischenden Charakter. Tatsächlich erinnert uns das Klangprofil an den Sound von Konzerten – und das macht richtig Bock, Ungenauigkeiten hin oder her.

Teufel Rockster 2 im Test – Testsituation mit iPad
Den Teufel Rockster 2 versorgst du per Bluetooth oder Kabel ganz leicht mit Musik.

Für den weiteren Klangtest drehen wir das Lautstärkerad unseren Ohren zuliebe wieder etwas zurück. Von Herz an Herz – Elektronik pur – geht es zum 2000er-Pop-Rock-Sound des Olivia-Rodrigo-Albums GUTS. Der Song all-american bitch passt dann auch richtig gut zum Konzerthallen-Sound des Rockster 2. Klar: Die Partybox schluckt einige Details im Instrumental. Das tut dem Spaßfaktor aber keinen Abbruch. Als Partylautsprecher verzeihen wir ihm das gern und konzentrieren uns aufs Wesentliche: Der Rockster 2 kann richtig abrocken. Die explosionsartige Energie des Songs lässt er uns durchweg spüren. Der Rockster 2 verleiht den Gitarren ordentlich Kick, während gleichzeitig auch Rodrigos Stimme gut zur Geltung kommt – wichtig bei einem Album wie diesem, das mit cleveren Lyrics von einem sehr persönlichen, aber doch irgendwo universellen Coming-of-Age erzählt.

Überlege dir vor dem Kauf gut, ob du den massiven Teufel Rockster 2 auch transportieren kannst.

Jetzt wieder zu klassischerer Partymusik: Wir schalten Club classics von Charli xcxs Album brat ein, das den Sommer 2024 definiert hat. Auch hier schiebt der Rockster 2 uns förmlich vor sich her. Wie bei so vielen Partyboxen finden wir: Auch dem Rockster liegt elektronische Musik etwas besser. Während er sich mit GUTS doch hin und wieder im Gitarrensturm verläuft, zeichnet er Club classics deutlich kompetenter auf. Sein Klang kommt uns dabei einfach rund vor: definitiv etwas bassbetont, etwas überzeichnet in den Höhen, aber keinesfalls übertrieben.

Teufel Rockster 2 im Test – Klang
Sein massives Äußeres täuscht nicht: Der Rockster 2 entfaltet eine unglaubliche Kraft.

Wir haben den Rockster 2 im Test mit der Soundboks 4 verglichen. Da zeigt sich, wie weit das Feld der Partyboxen mittlerweile gekommen ist. Einst eine der kraftvollsten Boxen auf dem Markt, spielt der Rockster 2 den dänischen Festivallautsprecher locker an die Wand. Vor allem im Bass klingt die Soundboks 4 im Vergleich geradezu kleinlaut. Und der Rockster 2 kann ja sogar noch mehr: Bisher haben wir alle Equalizer-Einstellungen neutral behalten. Drehst du den Bass voll auf, stellt der Rockster 2 sich an, glatt ein Loch durch die Wand zu schlagen. Ganz so unaufhaltbar wie bei der JBL Partybox Ultimate kamen uns seine Bässe zwar nicht vor – wir hatten weniger Angst um die Integrität unseres Testraums –, aber auch hier wird eine unglaubliche Kraft frei. Wo die Bässe der Ultimate sich wie eine breite, allumfassende Woge in jede Ecke ausbreiten, knallt der Rockster sie dir wie pfeilschnelle Pitches auf dem Baseballfeld um die Ohren.

Am Ende ist der Rockster 2 genreübergreifend einer der Partylautsprecher, die uns klanglich am meisten überzeugt haben. Dich interessiert, wie andere Partyboxen in unseren Tests abgeschnitten haben? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste:

Teufel Rockster 2 unterwegs: Akku und Wasserschutz

Wirklich mobil ist der Teufel Rockster 2 nicht. Dafür ist er einfach zu schwer: Rund 44 Kilogramm bringt er auf die Waage, über zehn Kilogramm mehr als der Vorgänger. Falls du dir die XXL-Partybox zulegst, solltest du also vorher Gedanken über das passende Transportmittel machen. Einmal an der Location angekommen, gibt Teufel dir allerdings doch ein paar Hilfsmittel an die Hand. Seitlich sitzen zwei Tragegriffe, mit denen du und ein paar Freund:innen den Rockster zumindest über kurze Strecken tragen könnt. Im Lieferumfang findest du außerdem ein paar Rollen, die du unters Gehäuse schrauben kannst. Die kleinen Rollen sehen unter der großen Box zwar ziemlich witzig aus, dein Rücken wird es dir aber danken.

Teufel Rockster 2 im Test – Akku
Den Akku des Rockster 2 kannst du mit wenigen Handgriffen austauschen.

Möchtest du den Teufel-Lautsprecher im Freien nutzen, kannst du dich in der zweiten Generation erstmals über eine zertifizierte Wasserschutzklasse freuen. IPX2 ist zwar kein sonderlich umfassender Schutz, zumindest leichten Nieselregen dürfte der Rockster 2 aber aushalten. Suchst du explizit eine Partybox, die sich auch für Poolpartys oder den Festival-Campingplatz empfiehlt, solltest du dich allerdings woanders umschauen. Die Soundboks 4 z. B. trägt die Wasserschutzklasse IP65 und ist damit gegen starkes Strahlwasser geschützt.

Teufel Rockster 2 im Test – Bedienung
Eine Plastikklappe schützt die Bedienelemente.

Der Rockster 2 ist zum Glück nicht an die Steckdose gebunden: Er verfügt auch über einen Akku. Die Batterie sitzt hinter einer Klappe auf der Rückseite der Box, die du mit wenigen Handgriffen öffnen kannst. So lässt sich der Akku bei Bedarf schnell austauschen. Hörst du bei mittlerer Lautstärke, hat der Rockster 2 laut Teufel eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden. Damit liegt er in Linie mit der JBL Partybox 720, deren (optional zusätzlich erwerbbarer) Akku ebenfalls ca. 15 Stunden durchhält. Auch hier prescht die Soundboks, zumindest auf dem Papier, voran: Sie hält 40 Stunden bei mittlerer Lautstärke und sechs Stunden bei vollem Pegel durch.

Anschlüsse und Schnittstellen: Bluetooth, Instrumente, DMX-Control

Eine Partybox ist am Ende auch nichts anderes als ein übergroßer Bluetooth-Lautsprecher. So auch der Rockster 2, wobei Teufel ihm sogar zwei Bluetooth-Empfänger verpasst hat. So kannst du Audio von zwei Smartphones gleichzeitig abspielen.

Auf der Rückseite des Lautsprechers sitzt außerdem ein Paneel mit zahlreichen physischen Anschlüssen. Musik kannst du per 3,5-Millimeter-Klinke von Smartphone oder Laptop abspielen. Der Rockster 2 verfügt zwar auch über eine USB-C-Schnittstelle, diese spielt allerdings keine Musik ab. Stattdessen kannst du darüber den Akku deines Handys aufladen. Des Weiteren nimmt der Rockster 2 Ton noch über einen Cinch-Eingang entgegen. Instrumente kannst du über einen 6,3-Millimeter-Klinkeneingang anschließen. Außerdem findest du unter den Eingängen noch einen dedizierten Mikrofoneingang (Kombi-Buchse XLR/6,3-Millimeter-Klinke) sowie zwei Line-Eingänge (ebenfalls als Kombi-Buchse).

Teufel Rockster 2 im Test – Anschluesse
An den Rockster kannst du viele verschiedene Quellen und Instrumente anschließen.

Ein nettes Extra: Der Teufel Rockster 2 bringt auch DMX-Control mit. Über einen entsprechenden Anschluss kannst du externe Lichtelemente wie LED-Bars verbinden und steuern. So versorgst du die Location nicht nur mit Musik, sondern auch mit der passenden Lichtshow.

Einige der Anschlüsse dienen dazu, mehrere Teufel Rockster 2 miteinander zu verbinden. So kannst du zwei Lautsprecher zu einem Stereo-Paar verbinden. Wahlweise funktioniert das aber auch kabellos, über die Funktion „Party Link“. Neben Stereo-Paaren aus zwei identischen Lautsprechern kannst du hier auch Verbünde aus bis zu 100 Lautsprechern erstellen, wobei der Rockster 2 nicht mit allen Teufel-Bluetooth-Lautsprechern kompatibel ist. Den Rockster Neo kannst du z. B. verbinden, den Teufel Rockster Air 2 aber nicht.

Bedienung am Gerät und in der App

Die Bedienelemente des Rockster 2 sitzen unter einer Klappe auf seiner Oberseite. Was uns hier fehlt, sind klassische Steuerelemente: Du kannst über die Knöpfe und Regler zwar die Lautstärke verändern, nicht aber die Musik pausieren oder Tracks überspringen.

Teufel Rockster 2 im Test – Bedienung
Das Control-Panel umfasst Steuerungs-Elemente für zwei Quellen gleichzeitig.

Dafür findest du auf dem Bedienfeld viele Optionen, um den Klang anzupassen. Und das für zwei verschiedene Quellen, z. B. ein Instrument über den ersten und Bluetooth über den zweiten Kanal. Ein Schieberegler lässt dich die Quellen zugunsten der einen oder anderen abmischen und je drei Drehregler dienen als Equalizer. Der Mikrofoneingang hat außerdem eigene Klangeinstellungen. Etwa den Modus „Voice Clarity“, der die Sprachverständlichkeit verbessern soll.

Einige Bedienelemente finden sich dann noch rückwärtig bei den Anschlüssen. Hier kannst du z. B. die Lautstärke des Kopfhörerausgangs einstellen oder den „Party-Link“-Modus steuern.

Steuerungs-App: Eher zur Zierde

Teufel gibt dir zusätzlich eine Steuerungs-App an die Hand, die „Teufel-Go“-App. Sie ist allerdings relativ mager ausgestattet und umfasst keine Funktionen, die du nicht auch am Lautsprecher findest. Du kannst hier z. B. den „Eco“-Modus oder „Voice Clarity“ aktivieren.

Teufel Rockster 2 im Test – App
Die Steuerungs-App ist sehr übersichtlich – mehr Beiwerk als eine echte Hilfe. | Screenshot: Teufel

Wir finden, Teufel hat hier die Chance verpasst, dem Rockster 2 einen ausführlichen Equalizer auf den Weg zu geben. An der Box kannst du zwar die Abstimmung anpassen, allerdings nur entlang dreier Bänder: Tiefen, Mitten und Höhen.

Runderes Design für zweiten Rockster

Designtechnisch wendet sich der Teufel Rockster 2 vom Vorgänger ab. Die geraden, harten Kanten des Rockster weichen einem stromlinienförmigeren Design. Was bleibt, ist der Teufel-typisch schwarz-rote Anstrich und das Metallgitter mit dem „T“. Insgesamt wirkt die Partybox hochwertig verarbeitet. Nur die Klappe über den Bedienelementen erscheint uns billig. Sie stört auch, wenn sie aufgeklappt ist, ein wenig das Gesamtbild und ragt unbeholfen über die Front hinweg.

Teufel Rockster 2 im Test – mit Rover
Mit der Aufnahmeplattform Rover sieht der Rockster 2 fast wie ein kleines Raumschiff aus. Leider erhältst du den Rover nur gegen Aufpreis.

Der Rockster 2 wird mit Gummipads für festen Stand geliefert. Wahlweise kannst du ihn aber auch auf die vier Rollen aufbocken, die Teufel mitliefert. Noch etwas mehr Höhe (und einen etwas durchdachteren Look) gewinnt der Rockster 2 mit der Aufnahmeplattform Rover, die du allerdings nur gegen rund 160 Euro Aufpreis erhältst.

Unser Fazit zum Teufel Rockster 2

Der Teufel Rockster 2 schafft Eindruck. Nicht nur mit seinem massiven Äußeren, sondern auch mit seiner beeindruckenden Maximallautstärke und Pegelfestigkeit. Auch seine Anschlussvielfalt macht ihn zum perfekten Begleiter für die verschiedensten Events – ob du selbst Musik machen oder DJ auf der Hochzeit deiner besten Freundin spielen möchtest. Dabei hilft auch die Möglichkeit, zwei Quellen gleichzeitig abzuspielen und nach Belieben abzumischen. Musst du richtig großen Festen einheizen und verfügst über das nötige Budget, ist der Rockster 2 definitiv sein Geld wert.

HIFI.DE-Testsiegel-Partybox-Teufel-Rockster-2-8.9

Aktuelle Angebote

Technische Daten
Preis 1199,99
Abmessungen (BxHxT) 524 x 980 x 595 mm (mit Rollen)
Gewicht 43,79 kg (mit Rollen und Akku)
Akku-Laufzeit 15 Std. bei mittlerer Lautstärke
Akku-Ladezeit k.A.
Powerbank Ja
Wasser- und Staubschutz IPX2
Verfügbare Farben Schwarz
Leistung 440 W RMS
Anschlüsse / Schnittstellen Bluetooth 5.3, 1x Cinch, 1x 6,3-mm-Klinke, 1x Mikrofon-Eingang, 2x Kombi-Eingang XLR/6,3-mm-Klinke
Audio-Ausgänge 1x Kopfhörerausgang, 1x DMX-Out, 2x XLR-Line-Out
Steuerungs-App Ja
Trage-Vorrichtung Griffe, Rollen
Mitgeliefertes Zubehör Stromkabel, 4x Rollen, 1x Akku
Stereo-Kopplung Ja
Treiber 1x Tieftöner, 1x Hochtöner
Klangeinstellungen

Der Teufel Rockster 2 passt doch nicht zu dir? Noch mehr Partyboxen aus unseren Tests findest du hier:

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