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Deezers neue Remix-Funktion macht dich zum Profi-DJ

Deezer führt in seiner App eine neue Remix-Funktion ein. Mit dieser kannst du dich quasi im Handumdrehen zum Profi-DJ aufschwingen.
Deezer will dich zum Remix-Profi machen. Bild: Symbolbild; KI-generiert

Deezer führt eine neue Remix-Funktion in seiner App ein. Diese erlaubt es dir, quasi zum Profi-DJ zu werden. Völlig legal kannst du mit dem Feature Musik teilnehmender Künstler:innen von Grund auf neu gestalten. Dabei liefert dir der Musikstreaming-Dienst als Grundlage pro Song jeweils vier Stämme, die du separat bearbeiten kannst – z. B. für den Basslauf und den Gesang. Ziemlich umfangreich kannst du dann auch das musikalische Genre, das Tempo, die Tonlage und mehr ändern.

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Ebenfalls erlaubt es dir das Remix Lab von Deezer, Reverb auf Instrumente oder Gesang zu legen und mit einem Equalizer ans Werk zu gehen. Die Plattform rühmt sich, dass es sich dabei um die erste Remix-Funktion eines Musikstreaming-Dienstes handele, die alle Urheberrechte berücksichtige und in kompletter Übereinstimmung mit den Künstler:innen starte. Wir möchten aber erwähnen, dass auch Spotify schon eine Remix-Funktion bietet – im Gegensatz zu Deezer setzt man dabei auf weniger filigrane Möglichkeiten und rückt KI in den Fokus.

Deezers neue Remix-Funktion startet zunächst nur in Frankreich.
Deezers neue Remix-Funktion startet zunächst nur in Frankreich. | Bild: Deezer

In den USA bietet zudem auch YouTube eine ähnliche Remix-Funktion in Kooperation mit teilnehmenden Bands an, die aber in erster Linie 30-Sekunden-Schnipsel für die Shorts generiert. Deezer betont dabei, dass das hauseigene Remix Lab ohne KI auskomme und auch keine komplett neuen Audiodaten generiere. Vielmehr erhältst du eben, wie ein DJ, die Chance, das vorhandene Material umfangreich zu manipulieren. Da kannst du dich also kreativ austoben.

Deezer bereitet den weltweiten Start des Remix Labs vor

Laut Deezer ist das Remix Lab möglichst benutzer:innenfreundlich gestaltet worden. Du musst dich also nicht wie in professioneller Musiksoftware durch frickelige Menüs kämpfen. Zumal du auf Wunsch auch mit ein paar Handgriffen nur kleinere Anpassungen vornehmen kannst. Oder du gestaltest einen Song eben von Grund auf um, das liegt ganz bei dir. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch zum Launch.

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So startet das Remix Lab von Deezer im ersten Schritt nur in Frankreich. Der Musikstreaming-Dienst hat aber bestätigt, dass die Funktion innerhalb der kommenden Monate auf mehr Länder ausgeweitet werden soll. Einen konkreteren Zeitplan wollte man noch nicht nennen. Vermutlich sind da im Hintergrund umfangreiche Verhandlungen mit den Rechteinhaber:innen notwendig.

Die Auswahl der Tracks ist selbst in Frankreich zunächst noch eingeschränkt und umfasst z. B. Céline Dion‘s „J’irai où tu iras“, Tiakolas „Meuda“, Alonzos „18 carats“ und Alain Souchons „J’ai 10 ans“. Es gibt da in Frankreich auch direkt einige Wettbewerbe, welche Zuhörer:innen zu Remixen animieren sollen. Jetzt heißt es, auf den Launch in Deutschland warten.

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