Mit diesem Deezer-Tool enttarnst du KI-Musik – auch bei Spotify und Co.
Bild: DeezerBedauerlicherweise flutet KI-Musik inzwischen alle Plattformen. Nicht nur Spotify hat deswegen bereits Millionen von Songs wieder gelöscht. Gleichzeitig ist künstliche Intelligenz für die Musikstreaming-Dienste natürlich auch ein Werkzeug. Auch du kannst davon, etwa in Form von Remix-Tools, profitieren. So sorgt KI also nicht nur für Kummer und Sorgen, sondern auch für neue Features. Deezer hat nun ein spezielles Werkzeug entwickelt, das dir ebenfalls in die Hände spielen könnte. Mit diesem KI-Musik-Detektor kannst du nämlich künstlich generierte Songs enttarnen.
Deezer-AI-Scanner: Praktisches Werkzeug für den Alltag?
Das funktioniert laut Deezer nicht nur bei der hauseigenen Plattform, sondern auch bei beispielsweise Apple Music, Spotify und Tidal. Dafür hat man schlichtweg ein Online-Tool ins Leben gerufen, das du auf dieser Website kostenlos nutzen kannst. Dort musst du nur dein jeweiliges Konto verknüpfen. Anschließend scannt die Erkennungssoftware deine Musikbibliothek. Am Ende wird dir angezeigt, welcher Prozentsatz an Musik aus deiner Sammlung voraussichtlich KI-generiert ist.
Das funktioniert mit extrem vielen Plattformen. Neben Deezer, Spotify und Tidal sind z. B. auch Amazon Music, Apple Music, iTunes, Napster, Qobuz, Soundcloud und YouTube Music mit von der Partie. Je nach Größe deiner Bibliothek kann es jedoch einige Minuten dauern, bis der komplette Scan durchgeführt wurde.
Deezers KI-Tool ist aktuell etwas eingeschränkt
Bedauerlicherweise erhältst du am Ende ein Ergebnis, das nur bedingt weiterhilft. So gibt Deezers Erkennungs-Tool dir zwar einen Prozentsatz an, schlüsselt aber weder auf, wie viele noch welche Songs exakt KI-generiert sein sollen. Es prangt also nur eine Angabe wie: „Dein KI-Score: 3 %“ als Endergebnis. Somit weißt du dann zwar, dass sich anteilig KI-Musik in deiner Musiksammlung befindet, welche Lieder aber betroffen sind, bleibt ein Geheimnis – schade!
Wir mutmaßen, dass Deezer die Songs nicht klar nennt, um sich bei Fehlerkennungen nicht auf rechtliches Glatteis zu begeben – erst recht, wenn man Fremdanbieter scannt. Zumindest kannst du über das Werkzeug aber erahnen, ob du schon auf KI-Musik hereingefallen bist oder ob deine Musikbibliothek noch sauber geblieben ist. Und genau das kann ja auch schon etwas wert sein.
Mittlerweile werden Musikstreaming-Dienste wie Deezer, Spotify, Tidal und Co. täglich mit tausenden von KI-Songs überflutet. Um der Masse an AI Slop Herr zu werden, setzen sie wiederum selbst KI-Tools ein, welche künstlich generierte Musik erkennen. Am Ende ist dies ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem aktuell noch kein endgültiger Gewinner feststeht.
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