Startseite Musik-Streaming Spotify Neuer Anlauf: Spotify ist jetzt selbst ein KI-Chatbot

Neuer Anlauf: Spotify ist jetzt selbst ein KI-Chatbot

Spotify will nicht allein Amazon, Apple, Google und Co. das Feld bei Sprachassistenten überlassen. Jetzt führt man eine eigene Variante ein.
Spotify führt einen eigenen Sprachassistenten ein. Bild: Spotify

Spotify ist manchmal hartnäckig. Etwa brauchte man zwar mehrere Jahre, um endlich eine Lossless-Option ins Musikstreaming-Abo zu integrieren, schaffte es dann aber doch im vergangenen Jahr. Dadurch ist man in jener Hinsicht mit Rivalen wie Apple Music gleichgezogen. In Sachen Sprachsteuerungen blicken die Schwed:innen bereits auf eine gewisse Historie zurück. Denn 2021 und 2022 konntest du über den Aktivierungsbefehl „Hey Spotify“ bereits die Suche nach Künstler:innen, Alben oder Songs anstoßen. Im Sommer 2022 schaffte die Plattform diese Funktion dann jedoch sang- und klanglos wieder ab. Jetzt folgt ein neuer Anlauf – zeitgemäß natürlich mit KI.

Spotifys damalige Sprachsteuerung hatte einige Probleme. Auf vielen iPhones etwa blockierte die Funktion die Auslösung von „Hey Siri„. Obendrein funktionierte der Assistent ohnehin nur dann, wenn du die App aktiv im Vordergrund geöffnet hattest. Das schränkte den praktischen Nutzen stark ein. Die neue KI-Assistenz fokussiert sich nun auf komplexere Interaktionen als nur die reine Suche. Etwa kannst du auch Fragen zu laufenden Tracks stellen, deine Wiedergabe-Historie abrufen oder tiefer in Hörbücher und Podcasts einsteigen.

Du kannst den Assistenten etwa auch anweisen, dir neue Musik von Künstler:innen vorzuspielen, die du bisher noch nicht entdeckt hast. Oder wenn eine Playlist läuft, kannst du um Ergänzungen und Anpassungen bitten – je nachdem, wie deine Stimmung gerade so ist. Spotify kann dann für dich über Sprachbefehle auch Songs deiner Bibliothek hinzufügen, Künstler:innen folgen und mehr. Du kannst auch nach Details fragen, etwa dem Erscheinungszeitpunkt eines Songs oder Albums.

Spotify schreitet ins KI-Zeitalter

Das funktioniert laut der Pressemeldung auch mit Podcasts oder Hörbüchern. Zum Beispiel kannst du nachhaken, welche Bücher eine Autor:in sonst noch geschrieben hat oder in welchen Podcasts eine Content-Creator:in sonst noch zu hören gewesen ist. Da Spotifys KI-Assistent auch auf deine bisherigen Nutzungsdaten in der App Zugriff hat, sind auch Nachfragen zu deiner persönlichen Musikgeschichte möglich. Etwa kannst du nachhaken, wann du ein bestimmtes Lied das erste Mal gehört hast, oder welche Genres gerade deinen Musikgeschmack dominieren.

Auf diese Weise erhältst du also von Spotify ohne großes Rumgesuche auch persönliche Informationen. Aktuell hat die Sache jedoch für uns in Deutschland noch einen Haken. Denn der neue KI-Assistent erreicht im ersten Schritt volljährige Premium-Abonnent:innen in den USA, Irland und Schweden, welche den Musikstreaming-Dienst in englischer Sprache nutzen. Hierzulande müssen wir also erst einmal noch abwarten.

Ein Traum für deinen Musikgenuss – die besten Bluetooth-Kopfhörer findest du hier:

zur Startseite
Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit * oder gekennzeichnete. Mehr Infos.
Aktuelle Tests, Deals und News direkt in dein Postfach
Kein Spam. Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.