Startseite Video-Streaming Amazon Prime Video Knaller um Amazon Prime Video: 4K wandert hinter eine Paywall

Knaller um Amazon Prime Video: 4K wandert hinter eine Paywall

Amazon führt mit Prime Video Ultra ein neues Videostreaming-Abo ein. Gleichzeitig schiebt man 4K hinter die Bezahlschranke.
Amazon hat mit Prime Video Ultra ein neues Abo vorgestellt. Bild: Amazon

Amazon hatte Anfang 2024 bei Prime Video als Standard Werbung eingeführt. Im vergangenen Jahr verdoppelte man sogar die Werbeminuten pro Stunde. Du musst bei Filmen und Serien im Streaming-Abo immer mehr Unterbrechungen in Kauf nehmen. Optional kannst du dich gegen eine Zusatzgebühr von der Werbung freikaufen. Dann zahlst du monatlich einen Aufpreis von 2,99 Euro. Hinter dieser Paywall erwartet dich dann auch der Zugriff auf Dolby Atmos für den Ton und Dolby Vision für das Bild. Doch inzwischen hat Amazon eine völlige Neugestaltung des werbefreien Abos vorgestellt.

So will man das werbefreie Zusatzabo in Zukunft Prime Video Ultra nennen. Bislang betrifft diese Ankündigung zwar nur die USA, doch du kennst das Spielchen – früher oder später dürfte Amazon diese Anpassung auch in Europa nachschieben. Dabei hat der neue Tarif sowohl Vor- als auch Nachteile. Denn generell schiebt Amazon einige Funktionen hin und her. Beispielsweise bringt man Dolby Vision wieder ins Standard-Abo mit Werbung zurück. Dolby Atmos bleibt an den werbefreien Tarif gebunden. Bedauerlicherweise wandert jedoch die 4K-Auflösung hinter die Bezahlschranke.

Prime Video ist das neue 4K-Abo von Amazon.
Prime Video ist das neue 4K-Abo von Amazon. | Bild: Amazon

Im Werbe-Abo erhöht man die Anzahl der Downloads von 25 auf bis zu 50. Obendrein kannst du vier statt nur drei gleichzeitige Streams ausführen. In Prime Video Ultra sind sogar bis zu 100 Downloads möglich. Hier sind es zudem bis zu fünf gleichzeitige Streams. In den Vereinigten Staaten kostet dieses Streaming-Abo einen Aufpreis von 4,99 US-Dollar im Monat. In Deutschland könnten es analog also bald 4,99 Euro im Monat sein. Noch liegen aber keine Angaben zu einer hiesigen Einführung vor.

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Amazon Prime Video Ultra: 4K nur noch gegen Aufpreis

Wir sehen als erheblichste Anpassung an, dass du in Zukunft für 4K Ultra HD einen Aufpreis zahlen sollst. Bisher war die Auflösung auch im Standard-Abo als Teil deiner Prime-Mitgliedschaft enthalten. Zukünftig enthält das werbefinanzierte Prime Video aber nur noch maximal 1080p. Obendrein steigt der Preis für die Werbefreiheit an. Dass Amazon parallel auch einige Features aufgebessert hat, nutzt der Konzern, um allgemein nicht von einer Preiserhöhung, sondern von einem verbesserten Angebot zu sprechen.

Inhaltlich enthalten das Standard-Abo und Prime Video Ultra laut Amazon identische Angebote für dich. Du kannst dir also ausgewählte Live-Sport-Übertragungen und natürlich Filme und Serien wie „The Boys“, „Reacher“ oder „Fallout“ ansehen. Wie schon erwähnt: Wann das neue Ultra-Abo auch in Europa starten könnte, ist offen. Hierzulande laufen ja auch noch mehrere Gerichtsverfahren, wegen der Einführung der Werbung.

Streaming-Option / Funktionen Prime-Video-Vorteil (in Prime enthalten) Prime Video Ultra
Enthält tausende Premium-Filme, Serien und Live-Sport (NFL, NBA, NASCAR, The Masters) Ja Ja
HD (High Definition) Ja Ja
HDR (High Dynamic Range) Ja Ja
Dolby Vision Ja (wieder verfügbar) Ja
Download-Funktion (offline) Ja, 50 Downloads (vorher 25) Ja, 100 Downloads (vorher 25)
Gleichzeitige Streams Ja, 4 Streams (vorher 3) Ja, 5 Streams (vorher 3)
Werbefrei Nein Ja
UHD/4K Nein Ja
Dolby Atmos Nein Ja
Preis Im Prime-Mitgliedsbeitrag enthalten Ab 10. April: 4,99 $/Monat; Jahresabo 45,99 $ (23 % günstiger)
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