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Sony WF-1000XM6 vs. AirPods Pro 3: Apple eindeutig abgehängt?

Wer nach den besten In-Ears auf dem Markt sucht, wird früher oder später auch auf die Entwürfe von Sony und Apple stoßen. Aber wer sollte zu den Sony WF-1000XM6 greifen, wer zu den AirPods Pro 3? Wir verraten's dir.
Sony WF-1000XM6 vs AirPods Pro 3

Wer einen dreistelligen Betrag für seine neuen In-Ears hinlegt, will natürlich auch die bestmögliche Entscheidung treffen. Sonys WF-1000XM6 führen zwar unsere Bestenliste an, unter Umständen könnten aber auch die AirPods Pro 3 besser zu dir passen. Wir haben beide Produkte ausführlich getestet und zeigen dir hier alle nennenswerten Unterschiede auf.

Hier kannst du die beiden Produkte zu Top-Preisen kaufen:

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Die Akkulaufzeit der In-Ears fällt mit acht Stunden bei ANC-Nutzung und 24 Stunden mit Ladecase gleich aus
  • Die UVP der Sony WF-1000XM6 liegt knapp 50 Euro über der UVP der AirPods
  • Eine Sony-App ist für Android und iOS verfügbar, die AirPods lassen sich nur mit iOS-Gerät personalisieren
  • Die Sony WF-1000XM6 unterstützen die Codecs SBC, AAC, LC3 und LDAC, Apples AirPods nur AAC und SBC
  • Beim IP-Rating liegen die AirPods Pro 3 mit IP57 deutlich vor den Sony WF-1000XM6 mit IPX4

In einigen Punkten ähneln sie sich also, in anderen unterscheiden sie sich enorm. Um sie vorab einordnen zu können, wirf doch mal einen Blick auf unsere Bestenliste:

Bevor wir aber zum Duell Sony WF-1000XM6 vs. Apple AirPods Pro 3 schreiten, fassen wir für dich unsere einzelnen Testberichte zusammen:

Sony WF-1000XM6 Titelbild

Sony WF-1000XM6

Die aktuelle Nummer 1 der In-Ears mit ANC

Bluetooth-Codecs: SBC, AAC, LDAC, LC3 | Akkulaufzeit: 8 Std. (mit ANC) / 24 Std. (mit Case) | Schnellladefunktion: 3 Min. Laden für 60 Min. Wiedergabe | ANC: Ja | Preis (UVP): 299 Euro

  • Exzellenter Sound ohne nennenswerte Schwächen
  • Gute Akkulaufzeit
  • Hochwertiges Design
  • Ausführlich personalisierbar
  • Schwerer und wuchtiger als der Vorgänger

Wir haben vor dem Test der WF-1000XM6 schon damit gerechnet, dass sich die In-Ears recht weit vorn in unserer Bestenliste wiederfinden würden. Und da lagen wir goldrichtig. Die Sony WF-1000XM6 setzen sich mit einer rundum sehr guten Performance in allen Kategorien an die Spitze unserer Bestenliste und beerben damit ihre eigenen Vorgänger WF-1000XM5 als Testsieger. Allein schon wegen des stolzen Preisschilds haben wir aber auch bereits die Frage danach aufgeworfen, ob die Kopfhörer überhaupt merklich besser sind als ihre Vorgänger: Sony WF-1000XM6 vs. Sony WF-1000XM5. Jetzt suchen wir die Antwort für den direkten Vergleich mit Apples Flaggschiff.

Aktuelle Angebote für die Sony WF-1000XM6

Erfahre mehr in unserem ausführlichen Test der Sony WF-1000XM6.

Apple AirPods Pro 3 Titelbild

Apple AirPods Pro 3

Apples Flaggschiff segelt sportlich

Bluetooth-Codecs: SBC, AAC | Akkulaufzeit: 8 Std. (mit ANC) / 24 Std. (mit Case) | Schnellladefunktion: 5 Min. Laden für 60 Min. Wiedergabe | ANC: Ja | Preis (UVP): 249 Euro

  • Voller, detailreicher Sound
  • Sehr gutes ANC
  • Integrierter Pulssensor
  • Hervorragender Transparenz-Modus
  • Keine Android-App
  • Statt Auracast nur proprietäre Lösung

Die Apple AirPods Pro 3 sind vermutlich die bekanntesten In-Ears auf dem Markt. Die Zeiten, in denen Apple die hauseigenen Kopfhörer kostenfrei beim Kauf eines neuen iPhones beilegt, sind aber längst Geschichte. Die AirPods Pro 3 kosten nach der UVP 249 Duro und sind diesen Preis auch wert. Mit Pulssensor, Simultandolmetscher und extrem gutem ANC rechtfertigen die AirPods Pro 3 diese stolze Summe – jedenfalls, wenn du ein iOS-Gerät dein Eigen nennst. Nach wie vor zeigt Apple hier nämlich klare Kante, wenn es um Markenexklusivität geht.

Aktuelle Angebote für die AirPods Pro 3

Erfahre mehr in unserem ausführlichen Test der Apple AirPods Pro 3.

Sony WF-1000XM6 vs. Apple AirPods Pro 3: Der Vergleich

Auf den ersten Blick erscheint die Antwort auf die Frage „Sony oder Apple?“ ganz einfach. Wer ein iPhone hat, fährt mit den AirPods besser, wer auf Android setzt, mit den WF-1000XM6. Aber ganz so einfach ist das auch wieder nicht. Wir haben beide Kopfhörer in unseren sechs Testkategorien Klang, Praxis, Bedienung, Bluetooth, ANC und Design genauestens unter die Lupe genommen und finden: Die Entscheidung ist etwas komplizierter als gedacht. Hier schlüsseln wir dir die Performance in den einzelnen Disziplinen haarklein auf, damit du eine informierte Kaufentscheidung treffen kannst.

Klang: Sonys Paradedisziplin – aber Apple kommt gefährlich nah

Allem voran sollen In-Ear-Kopfhörer erst mal gut klingen. Und das können sowohl die Sony WF-1000XM6 als auch die Apple AirPods Pro 3. Wenn es dir also nur darum geht, genreunabhängig und immerzu spaßigen Sound auf den Ohren zu haben und nur in wenigen Fällen zum Equalizer greifen zu müssen, bist du mit beiden In-Ears sehr gut bedient. Allerdings haben die Sony WF-1000XM6 in einigen Belangen auch die Nase vorn.

Während beide Kopfhörer in den Tiefen ähnlich viel Power mitbringen, gelingt es den WF-1000XM6 noch eher, in den Mitten und Tiefen akkurat zu arbeiten. Klar, das ist hier wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau, aber bei den AirPods Pro 3 wirst du eher mal das Bedürfnis verspüren, den Bass etwas abzumildern, um den restlichen Frequenzen mehr Platz zu gewähren. Mit den Sony WF-1000XM6 ist die Balance hingegen nahezu perfekt.

Unser Zwischenfazit: Sollte der Klang bei dir ganz oben auf der Wunschliste stehen, raten wir dir zu den Sony WF-1000XM6. Diese kannst du dank Sony-App sogar mit einem iPhone ausführlich personalisieren und den Sound an deinen Geschmack anpassen. Die AirPods Pro 3 sind hingegen im Zusammenspiel mit einem Android-Smartphone wehrlos ihren Werkseinstellungen ausgesetzt.

Unsere Klang-Noten: 

Sony WF-1000XM6: 9,2
Apple AirPods Pro 3: 8,9

Der Praxistest: Nur einer für den Sport gemacht?

In der Praxisnote geht es bei uns im Test um die Faktoren, die den Eindruck in der Alltagsnutzung bestimmen: Akkuleistung, Tragekomfort, Mikrofonqualität und Wasserschutz. Bei der Akkuleistung können wir kurzen Prozess machen. Beide In-Ears laufen mit ANC knapp acht Stunden am Stück, mit dem Case werden daraus bis zu 24. Damit zählen die Kopfhörer im In-Ear-Sektor schon eher zu den Langläufern.

Etwas anders sieht es bei den restlichen Teilnoten aus. Die Apple AirPods Pro 3 klingen in Telefonaten etwas klarer und natürlicher als ihr Gegenstück von Sony. Auch die IP-Schutzklasse ist mit IP57 deutlich eher für den Sport geeignet, als die Sony WF-1000XM6 mit ihrer IPX4-Zertifizierung. Zu guter Letzt empfinden wir die AirPods außerdem als angenehmer im Ohr, was an der klobigen Bauweise der XM6 liegt.

Während der Tragekomfort in gewissem Maße sicherlich im Auge des Betrachters liegt, sprechen die restlichen Pluspunkte der AirPods Pro 3 Bände. Die Apple-Kopfhörer kommen im Alltag deutlich souveräner mit Wind, Wetter und wichtigen Telefonaten zurecht als die Sony WF-1000XM6.

Unsere Praxis-Noten: 

Sony WF-1000XM6: 9,1
Apple AirPods Pro 3: 9,3

Bedienung: Die Markenexklusivität entscheidet das Rennen

Fast alle modernen In-Ear-Kopfhörer – insbesondere die Flaggschiffe – setzen auf eine Touch-Bedienung anstelle haptischer Tasten. Genauso sieht es auch bei den Sony WF-1000XM6 und den Apple AirPods Pro 3 aus. Im Test können wir bei der Bedienung kaum Mängel feststellen und auch die Personalisierung der Eingabebefehle geht mit der App spielend von der Hand – jedenfalls bei Sony.

Bei Apple fehlt wie gewohnt die Android-App und entsprechend die Möglichkeit, die Bedienung ohne iOS-Gerät zu ändern und überhaupt Personalisierungen vorzunehmen. Obendrein lässt sich der Transparenz-Modus mit den WF-1000XM6 noch feingliedriger einstellen. Hier steht Apple also abermals die Markenexklusivität im Wege, der Rundensieg geht an Sony.

Unsere Bedienungs-Noten: 

Sony WF-1000XM6: 9,0
Apple AirPods Pro 3: 8,7

Bluetooth: Sony legt stark vor, Apple schottet sich ab

Bei der Bluetooth-Ausstattung schmückt sich Apple in der Regel nicht mit Lorbeeren. Weil auf andere Codecs als SBC und AAC kategorisch verzichtet wird und auch Multipoint und Auracast nie an Bord sind, müssen wir uns diese Frage bei den AirPods Pro 3 gar nicht erst stellen. Oder doch? Mit einem iOS-Gerät fühlt es sich jedenfalls so an, als würden die AirPods generisches Multipoint und Auracast unterstützen. Beide Funktionen werden nämlich markenintern ersetzt, etwa durch „Audio Sharing“. Das funktioniert einwandfrei, schließt aber natürlich die Tür zu markenfremden Konkurrenten.

Die WF-1000XM6 hingegen unterstützen Multipoint und Auracast, sind dank LC3 und LDAC auch codectechnisch flexibler unterwegs und können sich damit den Rundensieg sichern. Trotzdem sei an dieser Stelle erwähnt, dass auch die Sony-Kopfhörer mit der Bluetooth-Version 5.3 nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik sind und viele Konkurrenten – auch günstigere – ihnen hier den Rang ablaufen.

Unsere Bluetooth-Noten: 

Sony WF-1000XM6: 9,3
Apple AirPods Pro 3: 8,7

Treffen sich zwei ANC-Könige – keiner hört was

ANC ist aus der Welt der In-Ear-Kopfhörer kaum noch wegzudenken. Obwohl die kleinen Buds so unscheinbar aussehen, leisten sie in puncto Geräuschunterdrückung mittlerweile Beachtliches. Sony und Apple sind hier leistungstechnisch ganz vorn dabei und bieten neben den Bose QuietComfort Ultra Earbuds (2. Gen.) das beste ANC auf dem Markt.

Die absolute Paradedisziplin der AirPods Pro 3 ist dabei der Transparenz-Modus. Kein anderer In-Ear-Kopfhörer lässt Umgebungsgeräusche so natürlich und angenehm zu dir durchdringen, wie die AirPods Pro 3. Der Transparenz-Modus der WF-1000XM6 lässt sich dafür zwanzigstufig nachjustieren, was ebenfalls praktisch sein kann. Außerdem können sich die WF-1000XM6 merken, in welcher Situation du die In-Ears lieber mit ANC und in welcher lieber im Transparenz-Modus benutzt.

Bei der reinen ANC-Leistung kommen die WF-1000XM6 und die AirPods Pro 3 sich ziemlich nah. Besonders bei den Sony-Kopfhörern halten wir es aber für unabdingbar, die passenden Aufsätze zu wählen und auch einen Passtest in der App zu machen. Die ANC-Leistung ist hier nämlich noch stärker vom Sitz der Buds abhängig.

Unsere ANC-Noten:

Sony WF-1000XM6: 9,1
Apple AirPods Pro 3: 9,1

Die Designfrage: Mit Stiel oder mit Stil?

Beim Design dürften sich die Geister scheiden. Apple setzt auf glänzendes Weiß, solide Verarbeitung und ein Stiel- statt Buds-Design. Die einen nennen es Apple-Einheitsbrei, den anderen gefällt es gerade, weil es in Apples Design-Philosophie passt. Die Sony WF-1000XM6 dagegen gehen sogar im Vergleich zu ihren direkten Vorgängern einen mutigen Schritt. Sie sind sowohl schwerer als auch grobschlächtiger designt als die WF-1000XM5, muten dafür aber auch etwas hochwertiger an.

Im Großen und Ganzen nehmen wir die Sony WF-1000XM6 als etwas schickere, hochwertigere Variante wahr, während die AirPods mit poppigem Look überzeugen wollen. Außerdem steckt das Ladecase der AirPods schon etwas angenehmer in der Hosentasche als das der WF-1000XM6. Die setzen nämlich seit der neuesten Generation auf klare Kanten statt abgerundeter Ecken.

Unsere Design-Noten: 

Sony WF-1000XM6: 9,2
Apple AirPods Pro 3: 9,2

Fazit: Wenn zwei sich streiten, freut sich ein Dritter

Eine klare Kaufempfehlung zwischen Sony WF-1000XM6 und AirPods Pro 3 können wir dir aussprechen, wenn für dich die klangliche Leistung am wichtigsten ist. Die Sony WF-1000XM6 spielen einfach noch souveräner als die Konkurrenz auf und lassen sich auch mit einem iPhone ausführlich personalisieren. Sie gehen also als waschechte AirPods-Alternative durch.

Auch für den Fall, dass du ein Android-Smartphone nutzt, fällt das Urteil eindeutig aus. Die Apple-Kopfhörer lassen sich mit einem markenfremden Gerät überhaupt nicht individualisieren. Zudem fallen zentrale Features wie der Pulssensor, Live-Übersetzer und die Hörgeräte-Funktion weg. Natürlich funktionieren die AirPods auch mit einem Smartphone mit Google-Betriebssystem, empfehlen würden wir dir ein derartiges Set-up aber nicht.

Aber wann solltest du zu den AirPods Pro 3 greifen? Besonders wenn du bekennende:r Apple-Nutzer:in bist, die exklusiven Features, die wir oben genannt haben, für sinnvoll erachtest und trotzdem richtig guten Sound und ANC mit Bestnoten genießen willst, kann sich der Griff zu den AirPods Pro 3 lohnen. Auch wenn deine Freund:innen auf Apple und Beats setzen, kannst du zum Beispiel von der „Audio Sharing“-Funktion profitieren.

Wenn wir aber mal ganz ehrlich sind, lohnt sich auch 2026 am ehesten der Griff zu den Sony WF-1000XM5. Die älteren Sony-Flaggschiffe klingen nämlich nach wie vor hervorragend, operieren praxistechnisch auf demselben Niveau und sind im Angebot oft schon für unter 150 Euro zu haben. Solang das der Fall ist, halten wir die WF-1000XM5 für die sinnvollste Alternative zum fairen Preis.

Du hast dich für die Sony WF-1000XM6 entschieden? Dann findest du sie hier im Angebot:

Sollen es doch die Apple AirPods Pro 3 sein? Greif hier zu:

Unser Preis-Tipp:

Du bist doch noch unschlüssig und möchtest einen Überblick gewinnen? Dann schau dir doch mal unsere Bestenliste der In-Ear-Kopfhörer an, die wir bereits getestet haben:

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