QuantumBlack: QD-OLED-Displays spiegeln jetzt noch weniger
Bild: Samsung DisplaySamsung Display ist ein Tochterunternehmen von Samsung Electronics. Der Fertiger stellt aktuell alle QD-OLED-Panels her, welche du in Monitoren und Smart-TVs wie dem S95F findest. Das funktioniert also genauso wie bei LG Display als Tochterunternehmen von LG Electronics. Neben den Mutterkonzernen beziehen aber natürlich auch viele andere Hersteller OLED-Panels von sowohl LG Display als auch eben Samsung Display. Und Letztere machen jetzt mit einer neuen Technik auf sich aufmerksam: QuantumBlack.
Ähnlich wie schon mit den Penta-Tandem-Panels spricht Samsung Display auch hier keinesfalls von Zukunftsmusik. Denn vielmehr kommen noch in diesem Jahr die ersten QD-OLED-Bildschirme mit QuantumBlack auf den Markt. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch. Zwar könnte man die Technik sicherlich auch für Fernsehgeräte einsetzen, zunächst ist sie aber nur für Monitore bestätigt worden. Aber was steckt denn nun eigentlich genau dahinter?

QuantumBlack ist eine neue Beschichtung für QD-OLED-Panels. Einerseits soll sie für 20 % weniger Reflexionen und Spiegelungen sorgen, wenn man mit der vorherigen Generation vergleichst. Andererseits macht sie die Bildschirme aber auch widerstandsfähiger. So erhöht sich der Oberflächenhärtegrad von 2H auf 3H. Im Klartext bedeutet dies, dass z. B. ein Fingernagel keine Spuren mehr hinterlassen soll.
QD-OLED-Monitore mit QuantumBlack: So erkennst du sie
Samsung Display hat bereits bestätigt, dass Asus, Gigabyte und MSI neue QD-OLED-Monitore mit der neuen QuantumBlack-Beschichtung veröffentlichen werden. Sie erscheinen noch in diesem Jahr. Teilweise waren die neuen Modelle sogar schon auf der CES 2026 im Januar öffentlich zu sehen. Genau deswegen müssen wir dich aber noch auf etwas hinweisen. Denn keiner der Partner wird seine Bildschirme offiziell mit QuantumBlack bewerben. Wie erkennst du dann also Monitore mit der Technologie?
Das ist zum Glück dennoch relativ einfach. Denn die Hersteller bewerben QuantumBlack lediglich jeweils mit eigenen Marketingbegriffen, die alle auf die erhöhte Widerstandsfähigkeit anspielen. Asus nennt das Ganze etwa „Black Shield“. Gigabyte geht ähnlich vor und spricht bei seinen kommenden QD-OLED-Monitoren von einem „Obsidian Shield“. MSI fällt minimal aus dem Rahmen, denn der taiwanesische Hersteller hat sich stattdessen für „Dark Armor“ entschieden. In allen Fällen steckt aber eben QuantumBlack dahinter.
Ähnlich läuft es im Übrigen auch mit der bereits erwähnten Technik Penta Tandem, die Samsung Display ebenfalls schon präsentiert hat. Sie kam sogar schon 2025 für Monitore und auch Smart-TVs zum Einsatz. Auch da übernehmen die Partner des Fertigers nicht deren Begriff und denken sich eher eigene Marketing-Bezeichnungen aus. So ist eben der Lauf der Dinge – und das nicht nur bei QD-OLED-Bildschirmen.