JBL Partybox 130 im Test: So gut ist der Club-120-Nachfolger
- Preis
- 449 Euro
- Abmessungen (BxHxT)
- 298 x 575 x 303 mm
- Gewicht
- 11,3 kg
- Akku-Laufzeit
- ca. 15 Std.
- Ladedauer
- ca. 3 Std.
- Verfügbare Farben
- Schwarz
- Leistung
- 200 W RMS
- Anschlüsse / Schnittstellen
- BT, 1x USB-C, 2x 6,3-mm-Klinke, 1x 3,5-mm-Klinke, 1x optisch
Die JBL Partybox 130 wird ordentlich laut und heizt deiner nächsten Feier mit ihrem runden, satten Sound ein. Als JBL-Partybox ist sie zudem wie immer vollgestopft mit Features, vom Karaoke-Modus bis hin zu DJ-Effekten. Ein echter Allrounder, der kaum Wünsche offenlässt.
- Runder, satter Sound und hohe Maximallautstärke
- Anschlüsse für Abspielgeräte, Instrumente und sogar TVs
- Auracast für kabellose Lautsprecherverbindungen
- Austauschbarer Akku
- Basslastiger Sound wird nicht allen Musikgenres gerecht
Knapp zwei Jahre alt ist die JBL Partybox Club 120, da legt JBL seine kleine Partybox neu auf. Im neuen Look, aber mit altbekannten Vorzügen wie dem austauschbaren Akku und dem Karaoke-Modus, soll auch sie dir auf deinen Partys tatkräftig zur Seite stehen. Wir haben sie getestet.
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JBL Partybox 130 im Klang-Check
Klar: JBLs Partyboxen sind definitiv basslastig. Sie betonen gern die tieferen Frequenzen und klingen dadurch angenehm warm, satt und raumfüllend. Wer besonders gern zu Rock oder Metal abgeht, schaut sich eher bei der Konkurrenz um. Marshalls Partyboxen wie die Bromley 450 z. B. stellen Instrumente weniger warm, aber etwas authentischer dar, und werden rockiger Musik dadurch eher gerecht.
Gleichzeitig können Marshalls Boxen aber auch auf Dauer etwas anstrengend klingen, und haben eine etwas schwammige Basswiedergabe. Der tendenziell warme Klang der JBL Partybox 130 ist hingegen stets angenehm, ohne langweilig zu klingen. Ob Trap-Beats, Pop-Ekstasen oder Techno-Mucke – die JBL Partybox 130 geht in die Vollen und macht richtig Spaß. Die Soundboks Mix ist vielleicht im Bass etwas präziser, dafür füllt die Partybox 130 unseren Testraum mit einer unglaublichen Leichtigkeit bis zum Ansatz mit rollenden Bässen, die einfach mitreißen. Den Beat in Bad Bunnys Nuevayol schickt sie mit erfreulich kräftigen Impulsen in den Raum, ob mit oder ohne BassBoost.

Und obwohl wir eingangs meinten, andere Partyboxen wären weniger tiefendominant und würden deshalb Rockmusik eher gerecht werden, heißt das nicht, dass die Partybox 130 ein grobschlächtiges Bassmonster ist. Auch sie macht alle wichtigen Details der Musik hörbar. Sie klingt außerdem allgemein etwas lässiger, freier und weiter, als z. B. eine Soundboks Mix oder eine Sony Ult Tower 5. Die Partybox 130 trennt Instrumente besser voneinander und kann Stereobewegungen zumindest in Ansätzen – und definitiv besser als die Konkurrenten – abbilden. So klingt z. B. die Geige in Rosalías Berghain über alle drei Partyboxen mehr oder weniger künstlich – aber über die Partybox 130 schwingt sie sich mit mehr Dynamik in die Höhe und klingt deutlich emotionaler. Die Abstimmung der Partybox 130 mag die einer Partybox sein, aber innerhalb dieses Rahmens bietet sie durchaus runden, erwachsenen Sound.

Und natürlich wird die JBL Partybox 130 richtig laut. Sogar insgesamt etwas lauter als die Sony Ult Tower 5. Allerdings verzerrt die JBL-Box auf den höchsten Lautstärkestufen deutlich, sodass wir sie nicht voll ausreizen wollen. Die „nutzbaren“ Lautstärken der Partybox 130 liegen gleichauf mit denen der Ult Tower 5. Größere, leistungsstärkere Boxen werden natürlich noch lauter, aber auch die Partybox 130 kann sich auf mittelgroßen Partys und in Outdoor-Locations durchsetzen.
Du möchtest die JBL Partybox 130 vor dem Kauf noch mit der Konkurrenz vergleichen? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste:
JBL-Partybox im Alltag: Akku, Wasserschutz, Anschlüsse
Die JBL Partybox 130 ist mit einem Akku ausgestattet. Wie bei den meisten modernen Partyboxen ist dieser austauschbar – einfach die Klappe auf der Rückseite öffnen, Akku rausziehen, eine neue Batterie einstecken, fertig. Leider macht JBL keine allzu genauen Angaben zur Akkulaufzeit. Im Datenblatt heißt es lediglich, die Box liefere mit einer Ladung bis zu 15 Stunden Musik – „je nach Lautstärke und Audioinhalten“.
Wie lange die Box also in der Realität durchhält, lässt sich schwer sagen. Den meisten Partyboxen dieser Größenklasse geht aber bei voller Auslastung (also bei maximaler Lautstärke und mit eingeschaltetem Partylicht) erfahrungsgemäß bereits nach wenigen Stunden die Puste aus. Man nehme z. B. die Sony Ult Tower 5: Sie hält laut Sonys ausführlicher Dokumentation auf niedriger Lautstärke und mit deaktiviertem Partylicht etwa 20 Stunden durch. Maximale Lautstärke und aktivierte Beleuchtung schrumpfen die Laufzeit aber auf etwa zwei Stunden.

Wie auch die Sony-Konkurrentin ist die JBL Partybox 130 wasserfest nach IPX4. Das bedeutet, dass sie gegen allseitiges Spritzwasser gewappnet ist. Ein paar Tropfen Nieselregen machen ihr also nicht direkt den Garaus – aber wirklich nass würden wir sie nicht werden lassen.
Anschlüsse für Abspielgeräte und Instrumente
Die JBL Partybox 130 unterstützt die Bluetooth-Version 6.0 und beherrscht zusätzlich die neue Bluetooth-Broadcast-Technologie Auracast. In dieser Hinsicht ist der Speaker sehr modern aufgestellt. Auracast dient dazu, große Lautsprechergruppen zu erstellen, in denen alle Speaker parallel dieselbe Musik wiedergeben. So kannst du die Partybox 130 auch mit kleineren JBL-Bluetooth-Lautsprechern oder natürlich anderen JBL-Partyboxen wie der JBL Partybox 330 verbinden.

Du kannst die JBL Partybox 130 aber auch per Kabel mit Musik füttern. Sie verfügt dafür über einen USB-C-Anschluss, einen 3,5-mm-Klinkeneingang und sogar einen optischen Eingang, über den du deinen Fernseher verbinden kannst. Zwei 6,3-mm-Klinkeneingänge dienen dem Anschluss von Instrumenten. Und auch mehrere Lautsprecher kannst du per Kabel miteinander verbinden, im Daisy-Chain-Verfahren.
Die Partybox 130 hat damit die wichtigsten Anschlüsse für entspannte Haus- und Karaoke-Partys. Falls dir die Auswahl nicht reicht, gibt es Alternativen, z. B. in Form des Teufel Rockster Air 2 mit seinem XLR-Anschluss oder in Form der Sony Ult Tower 5, die neben XLR sogar Cinch parat hält.

Übrigens: Lass dich nicht davon trügen, dass neben den Instrumentenanschlüssen kein eigener Pegelregler sitzt, wie es bei vielen Konkurrenten der Fall ist. Du kannst die Lautstärke der Instrumente sehr wohl unabhängig von der Musik einstellen – über den Drehregler auf der Oberseite der Box oder über die zugehörige Steuerungs-App.
Die Bedienung der JBL Partybox 130
Alle Bedienelemente der Partybox 130 sitzen auf ihrer Oberseite. Auf die diversen Knöpfe und vor allem auf das Drehrad hat JBL erstaunlich viele Funktionen verteilt. Alle Bedienelemente sind beleuchtet, sodass du sie im Dunkeln leicht findest.
Unter dem Drehrad sitzt eine Reihe von fünf Knöpfen, deren Funktion größtenteils selbsterklärend ist. Über sie schaltest du die Box ein, versetzt sie in den Kopplungsmodus oder startest die Auracast-Verbindung. Die Taste mit dem „B“ aktiviert zwei BassBoost-Modi.

Der fünfte Knopf, rechts außen, ist interessanter: Er bestimmt, was passiert, wenn du auf das Drehrad drückst. In seiner Grundfunktion ist das Rädchen nämlich ganz simpel: Drehst du es, wird die Musik lauter oder leiser. Drückst du einmal, zweimal oder dreimal darauf, pausiert die Musik oder Lieder in der Playlist werden übersprungen. Drückst du jetzt den Knopf mit den drei Strichen, steuert das Rad allerdings die Lautstärke des verbundenen Instruments. Zumindest, falls eins angeschlossen ist. Ist kein Instrument verbunden, wechselt das Drehrad zur Lichtkontrolle. Nochmal den Knopf mit den drei Strichen gedrückt, und die Leuchtanzeige am Drehring zeigt den Akkustand an.

Wir finden die Bedienung ganz schön clever. Keine Sorge: Ausgeschrieben wirkt das alles komplizierter, als es in Wahrheit ist. Wir hatten im Test keinerlei Mühen, uns durch die verschiedenen Einstellungen zu hangeln.
JBL One: Übersichtliche Steuerungs-App
Das ist aber natürlich nicht alles, was du mit deiner Box machen kannst. Weitere Einstellungsmöglichkeiten, inklusive eines ausführlichen Equalizers, findest du in der Steuerungs-App „JBL One“. Sie ist ansprechend designt und verständlich aufgebaut. Wir haben uns darin gut zurechtgefunden. Wie bei allen JBL-Partyboxen findest du hier einen extra Karaoke-Modus sowie ein kleines, digitales DJ-Pad, das lustige Soundeffekte abspielen kann.
Neues Design – weniger Kante, weniger Licht
Die Partybox 130 kann ihre Verwandtschaft zur Vorgängerin, der Partybox Club 120, nicht verleugnen. Trotzdem: In den Details hat sich einiges verändert. Die neue Box ist noch rundlicher und bringt vor allem veränderte Partyleuchten mit. Weg ist die beleuchtete „8“, die die Treiber der Vorgängerin umkreiste. Das Licht der Partybox 130 ähnelt eher einer eingedrückten „0“. Ganz gestrichen hat JBL die kleinen Lichter, die auf der Vorderseite der Club 120 wie kleine Sterne blitzten. Wie immer kannst du das Partylicht natürlich auch einfach ganz ausschalten, wenn es dir zu bunt wird.

Ob dir das neue Design gefällt, ist Geschmackssache. An der Verarbeitungsqualität der Box haben wir aber nach wie vor nichts auszusetzen. Mit ihren knapp rund elf Kilogramm Gewicht ist sie nicht allzu schwer und über den ausklappbaren Tragegriff lässt sie sich recht einfach schleppen.
Unser Fazit zur JBL Partybox 130
Guter, lauter Sound, Mobilität dank Akku und Tragegriff sowie eine Reihe Anschlüsse für Abspielgeräte und Instrumente – die JBL Partybox 130 hat viele Talente. DJs stören sich vielleicht am fehlenden XLR-Anschluss, aber für die meisten Anwendungsfälle ist die Box mehr als gut aufgestellt. Eine durchdachte Bedienung, umfassende Einstellungsmöglichkeiten in der App sowie moderne Bluetooth-Technik inklusive Auracast runden das Gesamtpaket ab. Allerdings: Das in dieser Generation rundere Design muss gefallen.
Aktuelle Angebote
| Technische Daten | |
| Preis | 449 Euro |
| Abmessungen (BxHxT) | 298 x 575 x 303 mm |
| Gewicht | 11,3 kg |
| Akku-Laufzeit | ca. 15 Std. |
| Ladedauer | ca. 3 Std. |
| Powerbank | Ja |
| Wassergeschützt | IPX4 |
| Verfügbare Farben | Schwarz |
| Leistung | 200 W RMS |
| Anschlüsse / Schnittstellen | BT, 1x USB-C, 2x 6,3-mm-Klinke, 1x 3,5-mm-Klinke, 1x optisch |
| Ausgänge | 1x 3,5-mm-Klinke |
| Steuerungs-App | Ja |
| Trage-Vorrichtung | ausklappbarer Griff |
| Mitgeliefertes Zubehör | Stromkabel |
| Stereo-Kopplung | Ja |
| Treiber | 4 (2x Hochtöner, 2x Tiefmitteltöner |
| Klangeinstellungen | Equalizer, BassBoost |
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