Sony stellt 2026er-Line-up vor – von OLED oder RGB-Mini-LED fehlt aber jede Spur!
Bild: SonySony nutzt gerne eigene Events abseits der CES, um das eigene TV- und Soundbar-Line-up im Detail vorzustellen. Dieses Jahr durften wir uns vorab online in einem Briefing die Neuheiten anschauen. Und die lassen neue Spitzenmodelle vermissen – erweitern aber in einem ganz anderen, wichtigen Bereich das Angebot.
Kurze Einordnung vorab
Auch wenn RGB-Mini-LED-Fernseher dieses Jahr das große neue Ding sind – und auch Sony uns schon vor rund einem Jahr in Japan die Technik gezeigt hat –, ist bei den neuen Modellen für dieses Jahr davon keine Rede. Nicht einmal ein Mini-LED-Fernseher ist angekündigt worden.
Bevor wir jetzt kurz die ganzen Neuankündigungen durchgehen, möchten wir das Vorgestellte einordnen. Denn natürlich ist es etwas verwunderlich, dass weder im Soundbar- noch im TV-Bereich neue Spitzenmodelle angekündigt wurden. Und natürlich darf man nicht vergessen, dass gerade erst TCL in die Home-Entertainment-Sparte von Sony eingestiegen ist:
Allzu überrascht waren wir aber nicht. Sony hat schon vor zwei Jahren damit begonnen, die gesamte Sparte neu aufzustellen – neue Namen, neue Herangehensweise. Spitzenmodelle kommen nicht mehr jährlich. Sondern vor allem dann, wenn es Sinn ergibt und echten Mehrwert bietet. Das ist erfrischend zu sehen und aus unserer Sicht auch völlig ausreichend, denn nicht jedes Jahr macht die OLED- oder Mini-LED-Technik einen gewaltigen Sprung.
Einen RGB-Mini-LED-Fernseher hingegen haben wir schon vermisst. Auch wenn die Ankündigung im letzten Jahr nicht direkt hieß, dass es 2026 ein RGB-Mini-LED-Modell geben wird, war die Hoffnung dennoch da. Allerdings ist das Jahr auch noch jung und Sony könnte die Enthüllung für die zweite Jahreshälfte geplant haben. Gut möglich aber auch, dass die Entwicklung noch Zeit braucht oder die Übernahme von TCL Zeitpläne über den Haufen geworfen hat. Wir bleiben jedenfalls dran und hoffen, bald auch von Sony einen RGB-Mini-LED-Fernseher zu Gesicht zu bekommen.
Was aber genau wurde jetzt eigentlich angekündigt?
Neue Einstiegsoptionen bei den Fernsehern
Bei den gezeigten Sony Bravia 3 II und Bravia 2 II handelt es sich um recht einfache LED-Fernseher. Beide bieten ein schlankes Design und kommen in 43, 50, 55, 65 und 75 Zoll. Den Bravia 3 II wird es zudem in 85 und 100 Zoll geben, bei den üblichen Größen von 55 bis 85 Zoll sind die Standfüße bei dem größeren der beiden Sony-Fernseher sogar in zwei Positionen anbringbar.
Der größte Unterschied liegt aber im Prozessor. Im Bravia 3 II werkelt ein XR-Prozessor, beim Bravia 2 II ist „nur“ ein X1-Prozessor verbaut – der war aber immerhin früher auch in den Spitzenmodellen verbaut. Durch den stärkeren Prozessor bringt aber der Bravia 3 II besseres Upscaling und erweiterte Bildtechnologien mit. Und zudem Support für 120 Hertz mitsamt VRR für flüssiges Gaming – beim Bravia 2 II ist bei 60 Hertz Schluss, ALLM für die automatische Spielerkennung ist aber dabei.
Erhältlich sind die Fernseher ab dem 13. Mai, Informationen zu den Preisen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Soundbars bekommen Zuwachs – und neue Zusatzoptionen
Bei den Soundbars kommen ebenfalls zwei Modelle hinzu, die die Lücken füllen und vor allem den Einstiegsbereich verstärken sollen. Die Sony Bravia Theatre Bar 7 ist der Ersatz für die Sony HT-A3000. Das Design gleicht dem der Sony Bravia Theatre Bar 8, insgesamt neun Lautsprecher sind verbaut – mitsamt eigenen Speakern für 3D-Sound. Die Sony Bravia Theatre Bar 7 ist ab sofort vorbestellbar – auch im Bundle mit dem Theatre Sub 7.
Als neues Einstiegsmodell kann jetzt auch die Sony Bravia Theatre Bar 5 vorbestellt werden, die auf ein 3.1-Surround-System setzt und den passenden kabellosen Subwoofer gleich mitliefert. Dolby Atmos oder DTS:X gibt es also nur virtuell.

Wer hingegen bereits etwa eine Sony Bravia Theatre Bar 9 sein Eigen nennt, kann mit gleich zwei neuen Subwoofern für mehr Bass sorgen. Der Sony Bravia Theatre Sub 8 bringt mehr Power als die bisherigen Modelle mit – 300 Watt, um genau zu sein. Wer mehr möchte, greift zum Sony Bravia Theatre Sub 9. Der besitzt nämlich gleich zwei 300-Watt-Tieftöner, die gegenüberliegend verbaut sind, um den Bass kontrolliert abzugeben. Neu ist auch, dass gleich zwei Subs mit den Bars 7, 8 oder 9 verbunden werden können.
Für mehr Surround-Sound wurden dann noch die Sony Bravia Theatre Rears 9 angekündigt. Sie passen optisch bestens zu den neuen Designs der Soundbars und lösen die Sony SA-RS5 ab. Der Clou: Die mitgelieferte Wandhalterung lässt sich um 60 Grad schwenken, damit du sie bestens hinter dir an der Wand platzieren kannst.
Wie die Soundbars auch, können die Subs und Rears ab sofort vorbestellt werden. Wir sind gespannt, wie sie sich bei uns im Test machen. Möchtest du sehen, wie die Sony-Soundbars bisher abgeschnitten haben, wirf doch mal einen Blick in unsere Bestenliste: