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Musik streamen auf alte Anlage: So geht es!

Sofern deine alte Anlage ein echtes Schmuckstück ist, du aber auch darauf Musik streamen willst, zeigen wir dir hier ein paar gute und einfache Lösungen.
iPhone streamt Musik auf Anlage Bild: Deezer, Spotify, Apple, Amazon, Sony

Musik streamen vom Smartphone oder Tablet gehört heute zum guten Ton. Klar, dank moderner Technik lässt man abends auf der Couch einfach eine Playlist laufen, ohne sich nach jeder CD oder Vinylscheibe zur Anlage bewegen zu müssen. Auch auf Partys wird Musik einfach abgespielt, und man kann sich um die Gäste und sich selbst kümmern. Aber was tun, wenn die liebgewonnene Anlage weder WLAN noch Bluetooth unterstützt? Mach dir keine Sorgen, wir verraten dir Tricks, mit denen du deine Musik trotzdem darauf streamst.

Musik per Bluetooth auf Anlage streamen

Das A und O ist eine neue Schnittstelle – darum müssen wir uns zuerst kümmern. Hier gibt es zum Glück eine Lösung, die kinderleicht und ruck, zuck funktioniert. Du benötigst einfach einen Bluetooth-Adapter. Der wird über den Klinkenanschluss deiner Anlage verbunden und ist direkt einsatzbereit. Das Gute daran ist, dass der Adapter von jedem bluetoothfähigen Gerät gefunden wird. Sei es nun dein Smartphone, Tablet, Laptop – ganz gleich was, Hauptsache Musik ist darauf und Bluetooth eingeschaltet.

Darauf solltest du beim Bluetooth-Streaming achten

Die Qualität der übertragenen Musik ist in der Regel gut, da sich Bluetooth-Technik immer weiter entwickelt hat. In der Regel solltest du innerhalb von zehn Metern Abstand zum Adapter keine Probleme haben. Allerdings solltest du darauf achten, dass der Adapter den neuesten Bluetooth-Standard 5.0 unterstützt. Zudem sollte aptX an Bord sein. Aufgrund begrenzter Bluetooth-Bandbreite wird Musik bei der Funk-Übertragung immer komprimiert, Mit aptX gibt es ein effizienteres Komprimierungsverfahren, das die Bandbreite besser ausnutzt. Jedoch unterstützen iPads und iPhones kein aptX.

Ein unter Amazon-Kunden sehr beliebter Bluetooth-Adapter ist der Avantree Oasis Plus aptX. Hier sind sogar bis zu 50 Meter Übertragungsweg möglich – also beispielsweise gut für die Gartenparty. Er bietet die empfohlenen Standards und lässt auch sonst keine Wünsche offen. Allerdings ist er mit rund 80 Euro nicht gerade günstig. Es geht aber auch halb so teuer, etwa mit dem Inateck aptX HD. Die Reichweite ist zwar geringer, jedoch bietet es ebenfalls Bluetooth 5.0 und aptX.

Smart Musik streamen mit Amazon Echo & Co.

Wenn du magst, geht es mit dem Amazon Echo Dot auch smarter als mit einem Bluetooth-Adapter. Mit dem schlauen Lautsprecher startest du Dienste wie Amazon Music, Spotify und Deezer per Sprachbefehl. Zudem spielst du deine Musik per Bluetooth ab. Der Echo Dot wird über einen 3.5-Millimeter-Klinkenanschluss an die Anlage angeschlossen. Mit rund 40 Euro ist er für diese Zwecke gut investiertes Geld.

Solltest du nach einer hochwertigeren Lösung suchen, greifst du zum Amazon Echo Link – der allerdings deutlich teurer ist. Dafür bietet er aber auch einen Digital-Analog-Wandler und etliche Anschlüsse, etwa einen digitalen optischen sowie koaxialen Ausgang. Zudem schließt du den Link per Cinch an deine Anlage und sogar einen Subwoofer an.

Musik streamen mit AirPlay

Wer ein iPhone oder iPad sein Eigen nennt und darüber streamen möchte, sollte AirPlay nutzen. Apples Funk-Standard ist offiziell nur mit Geräten des Herstellers kompatibel, lässt sich aber teilweise auch über Android-Apps verwenden. Gestreamt wird in dem Fall über WLAN und eine Streaming-Box wie den Lintech Airlino. Für knapp 100 Euro ist sogar ein optischer Ausgang an Bord. Die Musikqualität ist dementsprechend gut. Noch hochwertiger, aber deutlich teurer, funktioniert es mit dem Sonos Port.

Fazit: Diverse Lösungen zum Streamen

Die alte Anlage hat längst nicht ausgedient und wird unter anderem mit den oben genannten Möglichkeiten für relativ wenig Geld streamingfähig gemacht. Auch für Audiophile mit höherem Anspruch gibt es Lösungen, die allerdings deutlich teurer sind.

Was für eine Anlage hast du und warum möchtest du sie streamingfähig machen? Wir sind auf deine Meinung in den Kommentaren gespannt. 

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