QD-OLED der nächsten Generation: Endlich kannst du Texte perfekt erkennen
Bild: Samsung DisplaySmart-TVs mit der Technik QD-OLED spielen in Sachen Bildqualität ganz vorne mit. Beispielsweise konnte der Samsung S95F aus dem Vorjahr sich in unseren Tests weit nach vorne kämpfen. Gegenüber anderen OLED-Varianten punktet die Technologie von Samsung Display vor allem mit einer verbesserten Farbdarstellung:
Allerdings gibt es auch eine Achillesferse: Texte. Aufgrund des Aufbaus der kleinen Subpixel, zeigen Texte „ausgefranste Farben“ rund um ihre Ränder. Doch genau diese Schwäche merzt der Hersteller 2026 aus.
Um es klarzustellen: Die Probleme mit der Darstellung bei Texten, sieht man im Grunde nur bei sehr genauem Hinsehen und ausgesprochen kleinen Sitzabständen. Deswegen ist diese Schwäche der QD-OLEDs auch in erster Linie an Monitoren und nicht so sehr an Fernsehgeräten auffällig. Folgerichtig geht sie Samsung Display in diesem Jahr auch als Erstes an Monitoren an. Allerdings sollten langfristig sicherlich auch Smart-TVs profitieren. Konkret spricht Samsung Display da von einem neuen V-Stripe-Pixelaufbau.

Was du darüber wissen musst: Der neue V-Stripe-Aufbau der kleinen Subpixel nutzt eine vertikale Anordnung für die Farben Rot, Grün und Blau. Sie sitzen also untereinander. Zuvor setzte man auf eine Anordnung der Subpixel im Dreieck. Letzteres führte eben zu den Schwächen bei der Textdarstellung. Noch in diesem Jahr wollen gleich sieben Monitorhersteller die neuen QD-OLED-Panels verwenden. Darunter sind namhafte Anbieter wie Asus, Gigabyte und MSI. Die neuen Displays stehen auch in Varianten im breiteren Format 21:9 und mit 360 Hz Bildwiederholrate zur Verfügung. Sie werden bis zu 1.300 Nits hell.
QD-OLED: Bei Monitoren bereits tonangebend
Vielleicht weißt du es nicht: Während im TV-Bereich noch die WOLEDs von LG Display dominieren, geben QD-OLEDs im Markt für Monitore bereits den Ton an. So sicherte sich Samsung Display 2025 laut Pressemitteilung einen Marktanteil von satten 75 % im Bereich für OLED-Monitore. Die neuen Panels will der Zulieferer natürlich gebührend auf der CES 2026 in Las Vegas vorführen. Damit dürfte man nicht alleine sein, denn die Partner dürften auch direkt mit spezifischen Modellen um die Ecke kommen.
Samsung Display wird dabei konkret einen Monitor mit QD-OLED, 360 Hz Bildwiederholrate, V-Stripe-Pixelaufbau und 34 Zoll Diagonale als Referenzmodell vorführen. Die Massenproduktion des Panels läuft schon. Bleibt natürlich aktuell die Frage, ob und wann Samsung die verbesserten Panels auch für Fernsehgeräte verwenden wird. Schließlich tritt das Problem mit den Texten auch dort auf, auch wenn es im Alltag weniger auffällt. Dazu gibt es derzeit zwar noch keine handfesten Informationen, wir bleiben aber für dich am Thema dran!