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Neues Flaggschiff von Hisense bringt Dolby Vision und Dolby Atmos in dein Heimkino

Hisense bringt mit dem L9Q Pro ein Laser-TV-Flaggschiff auf den Markt. Das punktet mit einer Helligkeit von beeindruckenden 5500 ANSI-Lumen.
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Der Hisense L9Q Pro soll dein Heimkino auf ein neues Level bringen. Bild: Hisense

Hisense hat im vergangenen Jahr mit dem L9Q ein Flaggschiff unter den Ultrakurzdistanzbeamern – der chinesische Hersteller nennt sie auch Laser-TVs – auf den Markt gebracht. Jetzt reicht man mit dem L9Q Pro ein technisch verbessertes Modell nach. So steigert sich die Helligkeit auf satte 5500 ANSI-Lumen. Damit ist der Projektor auch für hellere Räume geeignet. Zudem verwendet das Gerät ein neues, optisches Lens-Shift-System, das die Aufstellung deutlich vereinfachen kann.

Außerdem hat Hisense beim L9Q Pro die Abdeckung des Farbraums BT.2020 auf 118 Prozent erhöht. Dies konnte man unter anderem durch die TriChroma-Technologie erreichen. Denn es kommen drei separate Laserlichtquellen für Rot, Grün und Blau zum Einsatz. Genieße solche Angaben zur Farbraumabdeckung bei Beamern jedoch immer mit erheblicher Vorsicht, da sie in der Praxis kaum zu erreichen sind. Dies gilt auch für die angegebene 4K-Auflösung, welche der L9Q Pro durch Pixel-Shifting erzielt. Die native Auflösung liegt bei 1080p.

Der Hisense L9Q Pro ist ein neuer Ultrakurzdistanzbeamer mit satten 5.500 ANSI-Lumen.
Der Hisense L9Q Pro ist ein neuer Ultrakurzdistanzbeamer mit satten 5500 ANSI-Lumen. | Bild: Hisense

Der Hisense L9Q Pro ist auch nach IMAX Enhanced zertifiziert und unterstützt die HDR-Standards HLG, HDR10, HDR10+ sowie Dolby Vision. Allerdings kann man die Qualität der HDR-Wiedergabe bei Projektoren leider nicht direkt mit Smart-TVs vergleichen. Denn technologiebedingt können die Beamer natürlich nicht einzelne Bildbereiche oder Pixel effizient abdimmen. Als Kontrast nennt der Hersteller im Übrigen dank eines neuen, adaptiven Iris-Systems beeindruckende 6000:1.

Hisense L9Q Pro: Genieße bis zu 200 Zoll Diagonale

Da es sich beim L9Q Pro um einen Ultrakurzdistanzprojektor handelt, arbeitet er mit einem äußerst geringen Projektionsverhältnis von nur 0,18. Du kannst ihn also nur wenige Zentimeter von der Leinwand entfernt aufstellen und dennoch eine Bilddiagonale von 80 bis 200 Zoll erzeugen. Nicht nur beim Bild, auch beim Klang soll der Laser-TV von Hisense überzeugen. Deswegen ist ein 6.2.2-Soundsystem mit zehn kleinen Lautsprechern integriert. Darunter sind auch zwei Upfiring-Treiber und zwei Mini-Subwoofer. Abgestimmt wurde das System von Devialet. Es ist auch für Dolby Atmos bereit.

Klar, eine gute Soundbar oder gar ein AVR-System werden die integrierten Lautsprecher nicht ersetzen, doch immerhin bist du auch ohne zusätzliche Audio-Hardware nicht aufgeschmissen. Dabei integriert der Hisense L9Q Pro zudem vier HDMI‑Anschlüsse. Das ist für einen Beamer klar überdurchschnittlich. Im Lieferumfang liegt auch eine Solarfernbedienung bei, die sich selbst mit Umgebungslicht aufladen kann.

Als Betriebssystem dient VIDAA. Das heißt, du benötigst nicht zwangsweise externe Zuspieler. Auf Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+ oder auch Netflix kannst du direkt über die Oberfläche des L9Q Pro zugreifen. In den Handel kommt der Laser-TV von Hisense bereits Mitte Oktober 2026. Er wird 5999 Euro kosten. Eine Leinwand ist nicht im Lieferumfang enthalten, die wirst du also separat kaufen müssen.

Die besten Ultrakurzdistanzbeamer, die wir bisher getestet haben, findest du hier:

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