Sonys neue Kopfhörer sind offiziell: WF-1000XM6 wollen ANC und Klang noch verbessern
Bild: SonyDrei Jahre ist es her, seitdem Sony die WF-1000XM5 vorgestellt und sich den ersten Platz unseres Test-Rankings der In-Ear-Kopfhörer gesichert hat. Jetzt schickt Sony die nächsten ins Rennen: Die Sony WF-1000XM6 kommen im Februar auf den Markt, und das erfreulicherweise zu einem niedrigeren Preis. Wir wollen sie so schnell wie möglich testen und herausfinden, ob Sony sich selbst vom Thron stoßen kann. Bis es soweit ist, erfährst du hier alles, was wir über die neuen In-Ear-Kopfhörer wissen.
Sony WF-1000XM6: Nachfolger legt Hand an bei Klang und ANC
Sony lässt in der sechsten Generation nichts anbrennen und konzentriert sich aufs bewährte Rezept. Auch die WF-1000XM6 kommen als stiellose Knöpfe daher. Noise Cancelling, eine lange Akkulaufzeit, 3D-Audio mit Headtracking – alles Vorzüge, die schon die WF-1000XM5 aufwiesen.
Im Detail hat die Firma aber natürlich dennoch Hand angelegt. Vor allem in puncto Noise Cancelling. Hier kommen nicht nur insgesamt mehr Mikrofone zum Einsatz, sondern auch ein neuer Prozessor. Der „HD-Noise-Cancelling-Prozessor“ QN3e soll laut Sony eine präzise Steuerung mehrerer Mikrofone erlauben und so die ANC-Leistung optimieren. Erhalten bleibt der neuen Generation der Integrated Processor V2, mithilfe dessen die XM6 ihr Noise Cancelling an die Lautstärke deiner Umgebung anpassen können.

Auch klanglich hat sich einiges getan. So soll die DAC-Leistung der In-Ear-Kopfhörer verbessert worden sein. Sie unterstützen jetzt außerdem Auflösungen bis 32 Bit, statt den Cut wie die Vorgänger bei 24 Bit zu setzen. Außerdem verwendet Sony in den WF-1000XM6 eine neu entwickelte Lautsprechereinheit. Ihre weiche Aufhängung soll für tiefe, mitreißende Bässe sorgen; die leichte, robuste Kalotte für klare Hochtöne. Dank des Bluetooth-Codecs LDAC erhältst du, das passende Abspielgerät vorausgesetzt, selbst über die Bluetooth-Verbindung hochauflösendes Audio. In der Sony-App kannst du außerdem weitere Klang-Features wie DSEE Extreme, 360 Reality Audio und Headtracking sowie einen 10-Band-Equalizer nutzen.
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Bewährte Features, lange Akkulaufzeit
Sony verspricht, dass seine neuen In-Ears mit Noise-Cancelling alle Funktionen der Vorgänger enthalten. Dazu zählt etwa das szenenbasierte Hören. Für die freihändige Steuerung ist Google Gemini an Bord. Mit dem KI-basierten Assistenten kannst du über Gemini Live auch natürliche Gespräche führen, z. B., um dir beim Brainstorming zu helfen oder Termine im Google-Kalender zu planen.
Das Gehäuse der WF-1000XM6 ist laut Sony rund elf Prozent schlanker als das der Vorgänger. Es soll den natürlichen Konturen des Innenohrs folgen, um Druckstellen zu reduzieren. Was uns positiv stimmt: Sony will das Design des Ladecase so angepasst haben, dass es sich leichter öffnen lässt und die TWS-Kopfhörer einfacher zu entnehmen sind. Das war einer unserer wenigen Kritikpunkte an den WF-1000XM5. Wir sind gespannt auf den Praxistest.
In puncto Akkulaufzeit bleibt übrigens alles beim Alten: Acht Stunden Laufzeit bei aktiviertem ANC, das schafften bereits die XM5. Rechnest du die im Ladecase gespeicherten, zusätzlichen Ladungen dazu, kommen die XM6 auf 24 Stunden Laufzeit. Auch wenn seit dem Launch der XM5 einige Jahre ins Land geflossen sind, ist der Wert aber keinesfalls schlecht. Eine längere Akkulaufzeit bieten, soweit wir wissen, nur die Technics EAH-AZ100, mit zehn Stunden Spielzeit bei aktiviertem ANC.
Preis und Verfügbarkeit der Sony WF-1000XM6
Die Sony WF-1000XM6 sind ab Februar 2026 im Handel erhältlich, in den Farben Schwarz und Platinsilber. Erfreulicherweise liegt ihre unverbindliche Preisempfehlung niedriger als noch bei den Vorgängern. Während die Sony WF-1000XM5 für 320 Euro an den Start gingen, kosten die WF-1000XM6 „nur“ 299 Euro. Damit gleicht sich Sony an die Konkurrenz an: Auch die Bose QuietComfort Ultra Earbuds 2. Gen. und Sennheiser Momentum TWS 4 kosten ca. 300 Euro UVP. Die AirPods Pro 3 sind mit 249 Euro UVP etwas günstiger, aber auch im Vergleich zur Konkurrenz seltener reduziert.