Podimo: Startup will das Netflix für Podcasts erschaffen

Das Startup Podimo möchte noch in diesem Jahr mit einer neuen Podcast-Plattform durchstarten. Was dürfen Fans der gepflegten Plauder-Unterhaltung erwarten?

Podcasts erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Angebot und Nachfrage steigen stetig. Das dänische Startup-Unternehmen Podimo möchte sich nun mit sechs Millionen Euro Startkapital auf dem rasch wachsenden Markt etablieren und das “Netflix für Podcasts” erschaffen. 

Podimo: App mit neuen und angepassten Inhalten

In Form einer App soll der neue Dienst für Podcasts demnächst für jeden verfügbar sein. Podimo selbst verspricht, dass der Nutzer regelmäßig mit neuen und speziell zugeschnittenen Inhalten versorgt werden soll. Dadurch soll das Suchen und Entdecken von Podcasts einfach und komfortabel sein, so das Versprechen des Unternehmens. 

Dabei will Podimo eng mit den Produzenten der Podcasts zusammenarbeiten, aber auch eigene Plauderrunden produzieren und anbieten. Die App soll für die Nutzer kostenlos zugänglich und nutzbar sein. Wer jedoch auf weitere Funktionen ohne Werbung und etwaige Beschränkungen zugreifen möchte, benötigt die kostenpflichtige Version. 

Entwickler sehen großes Podcast-Potenzial

Morten Strunge, Gründer von Podimo sowie der mittlerweile verkauften Hörbuch-Plattform Mofibo, hat gegenüber TechCrunch über die Motivation hinter dem Podcast-Projekt gesprochen. Hintergrund der Entstehung von Podimo sei vor allem die weltweit große Podcast-Nachfrage, in dem Strunge großes Potential sieht:

„Podcasts sind endlich erwachsen geworden und wir sehen weltweit und in vielen demografischen Gruppen einen großen Bedarf für Audio-Inhalte. Konsumenten suchen vermehrt nach werbefreien Premiumdiensten. Und der Podcast-Sektor bietet da großes Potenzial.“

Unter anderem erträumt sich das Unternehmen offenbar, dass rund 20 Prozent der Menschen in Europa wöchentlich Podcasts hören. Podimo soll dabei helfen, die Einnahmen der Podcast-Produzenten zu steigern, sodass diese größeren Spielraum für die Erstellung von Inhalten genießen. Strunge erhoffe sich dadurch eine bevorzugte Partnerschaft und eine enge Zusammenarbeit mit den Podcast-Entwicklern.

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Podimo soll zunächst auf dem dänischen und deutschen Markt Fuß fassen. Doch ist die Konkurrenz groß: Streaming-Dienste wie Spotify investieren bereits seit einer Weile in Podcasts, längst genießt das beliebte Medium etwa ganz eigene Rubriken.

Hörst du gerne Podcasts? Hast du Interesse an der App von Podimo? Teile es uns in den Kommentaren mit!

Weiterführende Links:
» Hier geht es zur Internetseite von Podimo
» Digitalradio: Landtag Niedersachsen fordert Ausstieg aus DAB+
» Vier Jahre nach Start: Apple Music zählt 60 Millionen Nutzer

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