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Astell & Kern präsentiert SA700 mit Dual DAC von AKM

Der Astell & Kern SA700 verspricht ein auffälliges Design und einige besondere, technische Highlights. Was unterscheidet den SA700 von anderen Geräten?
Astell & Kern SA700 Quelle: Astell & Kern

Für den Astell & Kern SA700 soll der Hersteller der Frage nachgegangen sein, wie sich die Anfänge des Unternehmens mit der Gegenwarte kombinieren ließen. Dabei wollte man die Besonderheiten aus Analogzeiten mit moderner Klangtechnologie vereinen.

Astell & Kern SA700: Dual DAC im Stahlgehäuse

Im Herzen des Astell & Kern SA700 befindet sich ein Quad-Core-Prozessor und ein AK4492ECB Dual DAC von AKM. Dieser D/A-Wandler soll eine vergleichbare Klangqualität wie der AK4497EQ besitzen, dabei aber weniger Energie benötigen, was ihn somit zum richtigen DAC für den neuen SA700 Digital-Audio-Player machen soll.

Ein Gehäuse aus Stahl soll das moderne Design bestimmen und das Innenleben schützen. Laut Astell & Kern sollen Robustheit und Optik aber nicht die einzigen Gründe sein, warum man sich für die teure Stahlverarbeitung entschieden hat. Der Hersteller verspricht, dass durch das Material auch der optimale Klang geliefert wird.

Hi-Res Audioformate ohne Down-Sampling

Der Astell & Kern SA700 soll Bitraten bis zu 32bit und 384 Kilohertz wiedergeben und natives DSD bis zu 11,2 Megahertz sowie so alle wichtigen Audioformate unterstützen. Anders als andere Musik-Player, soll der SA700 dabei kein Down-Sampling einsetzen und die Audiodatei in 32bit bis zum DAC durchschleifen.

Astell & Kern SA700
Das Scrollrad verleiht dem sonst futuristisch anmutenden DAP einen Retro-Charme, auf den der Hersteller bewusst abzielt. | Bild: Astell & Kern

Über das Scrollrad an der Seite soll der Nutzer Informationen zur Wiedergabe erhalten, darunter die Lautstärke und Bitrate. Ein in das Rad integrierter LED-Ring soll die Lautstärke in 150 verschiedenen Rottönen signalisieren. Vier unterschiedliche Farben spiegeln die Bitrate wider. Verfügt der Songtitel über 16bit, leuchtet die LED rot, bei 24bit leuchtet sie grün. Zu Blau wechselt die Farbe, wenn 32bit vorliegen, und bei DSD-Qualität schließlich zu Lila.

Zukunft trifft Vergangenheit im Astell & Kern SA700

Der SA700 soll die gleiche einfache Bedienung wie andere Astell & Kern-Geräte bieten, mit Hilfe einer neuen grafischen Benutzeroberfläche gleichzeitig aber auch an die erste Generation von Spielern aus dem Entwicklerhause erinnern.

Und dank eines sogenannten „Open APP Service“ sollen Nutzer Installationsdateien („APK“) ihrer favorisierten Streaming-Apps laden und öffnen können. Ein dedizierter Ordner, genannt „Open Service“, soll speziell für diesen Zweck eingerichtet sein.

Der SA700 soll sowohl verlustbehaftete MP3s als auch Hi-Res-Formate wie FLAC wiedergeben können. | Bild: Astell & Kern

Ist die Installationsdatei erstmal auf das Gerät geladen, kann über den Menüpunkt „Service“ die jeweilige App installiert werden. Da der Astell & Kern SA700 ein Android-Betriebssystem nutzt, sollen die wichtigsten Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer, Tidal und Amazon Music unterstützt werden.

Darüber hinaus soll der SA700 auch Verbindungen über Bluetooth 4.2 (A2DP, AVRCP, aptX HD) und WiFi 802.11 b/g/n (2.4 Gigahertz) zulassen. Über einen USB-C-Eingang sollen sowohl PC- als auch MAC-Nutzer ihre Audiodateien auf die 128 Gigabyte große Festplatte überspielen und ihre Kopfhörer entweder über einen 2,5- oder 3,5-Millimeter-Ausgang anschließen können.

Derzeit listet der Hersteller seinen neuen Digital-Audio-Player auf der Webseite mit einer Lieferzeit von ein bis zwei Wochen. Der deutsche Fachhandel erwartet den SA700 gegen Ende November und verlangt 1.399 Euro.

Welche Features des neuen Astell & Kern-Players gefallen dir persönlich besonders? Verrate uns deine Meinung in den Kommentaren!

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