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15 perfekte Film-Soundtracks für deine neue Heimkinoanlage

Die neuen Lautsprecher stehen, doch das Klangfutter fehlt? Wir präsentieren 15 Soundtracks, mit denen sich die neue Heimkinoanlage ideal "einfahren" lässt.

Endlich steht sie, deine brandneue Heimkinoanlage – das Zentrum für zahllose Stunden filmischer Abenteuer. Höchste Zeit, den starken Klang deines Equipments einmal ordentlich auf die Probe zu stellen. Doch mit welchen Soundtracks sollst du nur anfangen?

Die Geschichte des Films steckt voller starker Filmmusiken und erinnerungswürdiger Melodien. Sich da zu entscheiden, kann schon ganz schön schwer fallen. Deswegen stellen wir dir im Folgenden 15 packende Originalscores vor, mit denen du definitiv nichts falsch machen kannst.

Blade Runner

Bild: Warner Music International

Die Nacht ist finster und verregnet, nur spärliches Neonlicht schimmert durch die Jalousien von Rick Deckards (Harrison Ford) Apartment. Einsamkeit und Melancholie liegt in der Luft – und mit ihr die gleichsam synthetischen, aber auch überaus menschlichen Klänge, die Vangelis für den 1982 erschienenen Blade Runner kreiert (und weitestgehend improvisiert) hat.

Mit verträumten Synthesizer- und rauchigen Saxophonmelodien verleiht der griechische Komponist diesem wegweisenden Science-Fiction-Film einen Klangteppich, der atmosphärischer nicht sein könnte – und auch über 35 Jahre später nichts von seiner Magie verloren hat.

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Zurück in die Zukunft

Bild: MCA Records (Universal Music)

Marty McFlys Zeitreise ins Jahr 1955 ist ein Abenteuer in Reinkultur. Und nicht zuletzt Alan Silvestris knallbunte Filmmusik verleiht Zurück in die Zukunft (1985) seine cartoonhafte Seele.

Ob Marty gerade mit dem Skateboard vor einer Horde wildgewordener Schulhofschläger flieht oder mit dem DeLorean-Sportwagen Zeit und Raum hinter sich lässt: Markante Trompeten und flotte Streicher scheinen hier das Leinwandgeschehen direkt zu dirigieren – und unsere Emotionen gleich mit. „The Power of Love“ von Huey Lewis and the News und weitere Kultsongs gibts als Bonus obendrauf.

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Der König der Löwen

Bild: Walt Disney Records (Universal Music)

Schon Jahre bevor Hans Zimmer Melodien zu Fluch der Karibik, The Dark Knight, Inception und Co. schuf, machte der deutsche Komponist für Filmmusik (und inzwischen auch Motorengeräusche für BMW) mit dem Klangteppich eines ungemein populären Zeichentrickanimationsfilms auf sich aufmerksam.

Die von Elton John und Zimmer komponierte Musik der Einführungssequenz von Der König der Löwen aus dem Jahr 1994 bietet ein majestätisches Zusammenspiel aus Bongos, Flöten und Gesängen. “Der ewige Kreis” schlägt ruhige Töne an und lässt es krachen – und jagt uns mit dem geradezu existenziell anmutenden Kern dieser Disney-Geschichte schon in den ersten epischen Minuten eine waschechte Gänsehaut auf den Leib.

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Vertigo – Aus dem Reich der Toten

Bild: Varèse Sarabande

Alfred Hitchcocks im Jahr 1958 veröffentlichte Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten versetzt den Zuschauer in einen regelrechten Zustand des Schwindels – einen Strudel, der sich um Themen wie Tod, Kontrolle und Besessenheit dreht und dabei eine geradezu hypnotische Sogkraft entfaltet.

Nicht ganz unschuldig daran ist die von verführerischen Violinen angeführte Musik des Hitchcock-Stammkomponisten Bernard Herrmann, der mal melancholische Töne anschlägt, dann traurige, mitunter sogar schaurige. Ungeschlagen: Die von Streichern, Flöten und Harfen begleitete dramaturgische Reise, die das Stück “Scene D’Amour” beschreibt.

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Der Tod kommt zweimal

Bild: Intrada

Eine ruhige Nacht, ein fremdes Haus. Jake Scully (Craig Wasson) schaut verträumt aus dem Fenster. Mit seinem Fernglas beobachtet er eine Nachbarin, die sich – wie in jeder Nacht – barbrüstig vor dem Fenster räkelt. Untermalt wird das Schauspiel von der hypnotischen Filmmusik des italienischen Komponisten Pino Donaggio.

Die von warmen Synthesizer-Klängen begleitete, einlullende Gesangsstimme in “Telescope” schafft eine Atmosphäre, die uns so in ihren Bann zieht, wie die mysteriöse Schönheit im Film unseren Protagonisten. Für Der Tod kommt zweimal (Originaltitel: Body Double) aus 1984 verheiratet Donaggio Verführung, Melancholie und Mysterium – und schafft den perfekten Soundtrack für milde Sommernächte und einsam genossene Gin Tonics.

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Zwei glorreiche Halunken

Bild: EMI (Universal Music)

Zwei glorreiche Halunken – so viel Abenteuer schon der Titel des 1966 erschienenen Italo-Western verspricht, liefert auch die ikonische Musik der Komponistenlegende Ennio Morricone. Und wie der Film kulminiert auch der Soundtrack nach epischer Laufzeit in einem hochtrabenden Höhepunkt.

Wenn Tuco Benedicto (Eli Wallach) nach langer Odyssee im Goldrausch über einen riesigen Friedhof gefallener Soldaten rennt, geleitet auch das von Klavier-, Schlagzeug-, Trompeten-, Violinen- und Posaunenklängen bestimmte “Ecstasy of Gold” zum großen Finale – und gemeinsam mit der Stimme der Sopranistin Edda Dell’Orso zu aufgestellten Nackenhaaren.

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Brügge sehen… und sterben?

Bild: Pinnacle

Brügge sehen… und sterben? – Der Pessimismus, der uns schon im Titel des 2008 erschienenen Dramas (Originaltitel: In Bruges) entgegenschlägt, spiegelt sich auch in der Musik von Komponist Carter Burwell wieder.

Mit bassig-warmen Streichern, melancholischen Klaviertönen und traurigen Flötenklängen kehrt der US-Komponist nicht nur die vermeintliche Tristesse der belgischen Stadt Brügge, sondern auch die Seelenwelt des geläuterten Auftragsmörders Ray nach außen. Dabei lässt Burwell jedoch immer wieder auch optimistische Töne erklingen – und macht so jede Kanalfahrt zur bittersüßen Sightseeing-Tour.

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Oldboy

Bild: Invada Records/ Milan Records

Die Frau, die Tochter und 15 Jahre des eigenen Lebens. Ein Mann, dem nahezu alles genommen wurde, kämpft sich – bewaffnet nur mit einem Hammer – durch einen Flur voller Schläger und Ganoven. Von kämpferischer Anmut oder Ästhetik ist in dieser Szene des koreanischen Dramas Oldboy (2003) nichts zu erkennen.

Doch die von prägnanten Synthesizer- und Trompetenklängen getriebene Musik des Komponisten Cho Young-wuk lässt sie uns fühlen – die innere Einsamkeit und Melancholie, aber auch handfeste Entschlossenheit der Hauptfigur Oh Dae-su, der bereit ist alles zu tun, um seinen Peinigern auf die Schliche zu kommen und süße Rache zu üben.

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Spiel mir das Lied vom Tod

Bild: Victor (Sony Music)

Zwei Männer stehen sich gegenüber. Der eine: ein skrupelloser, in Schwarz gekleideter Verbrecher. Der andere: ein geheimnisvoller Revolverheld, das Schießeisen und die Mundharmonika stets im Anschlag. Zwei Instrumente, die eine elementare Rolle nicht nur im Film, sondern auch im epochalen Soundtrack zu Spiel mir das Lied vom Tod (1968) einnehmen.

Maestro Morricone leitet das archetypische Aufeinandertreffen bei “High Noon” mit den geheimnisvollen Klängen der Mundharmonika ein. Und während sich die Kontrahenten gegenseitig fixieren und die Finger langsam zu den Revolvern wandern lassen, besingen E-Gitarre, Violinen und Chor ein Aufeinandertreffen, das so nur vom Schicksal höchstselbst geplant worden sein kann.

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Whiplash

Bild: Varèse Sarabande

Der Protagonist in Whiplash (2014) lebt, atmet und schwitzt Jazzmusik. Und der Soundtrack von Justin Hurwitz und klassischen Jazzkomponisten wie Stan Getz und Duke Ellington tut es ebenso. Was wäre schließlich ein Film über die Liebe zur Musik ohne die passende Klanguntermalung?

Schlagzeug, Bass, Klavier, Trompete und Posaune spielen hier um die Wette, komplementieren sich gegenseitig und machen den Jazzhimmel perfekt, während der überambitionierte Andrew (Miles Teller) im Film um sein Leben trommelt. Und spätestens im Crescendo-artigen Finale meint man dann schließlich jeden Snare-Hieb, jeden Beckenschlag, jeden auf das Instrument fallenden Schweißtropfen des Protagonisten zu vernehmen.

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Der Einzelgänger

Bild: EMI

Müsse man eine Antwort auf die Frage nach perfekter Musik im Heist-Genre finden, könnte sie wohl nur “Tangerine Dream” lauten. Die Musikformation aus Deutschland ist es schließlich, die dem Film Der Einzelgänger (Originaltitel: Thief) aus 1981 seinen unverwechselbaren Synthie-Klang schenkt – und den “coolen Bankraub” damit perfekt macht.

Wenn sich der titelgebende Einzelgänger Frank (James Caan) im Film funkensprühend durch zentimeterdicke Tresorwände bohrt und dabei von langsam anrückenden Polizeisirenen unbeeindruckt bleibt, während Tangerine Dream auf den Synthesizern spielt, dann ist das an Verwegenheit jedenfalls kaum zu überbieten.

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Der Pate – Teil II

Bild: Mca Records (Universal Music)

Der Pate – kaum ein anderer Streifen der Filmgeschichte hat das organisierte Verbrechen wohl so effektiv romantisiert, wie diese Buchverfilmung aus dem Jahr 1972 und sein direkter Nachfolger aus 1974. Und einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat natürlich die Filmmusik von Komponist Nino Rota.

Einer der vielen Höhepunkte: das Stück “The Immigrant” aus Der Pate – Teil II. Von der Trompete, die das unverkennbare Leitmotiv des Paten in die einsame Stille spielt, über die emotionalen Streicher, bis hin zu den eingarnierten Zither-Klängen atmet dieser Soundtrack italienisches Ehrgefühl – und Familiendramatik für die Äonen.

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Das Imperium schlägt zurück

Bild: Lucasfilm

Die schnellste Schrottmühle der Galaxis fliegt durch ein Asteroidenfeld – dicht gefolgt von den finsteren Häschern des galaktischen Imperiums und musikalisch pompös untermalt von dem aufregenden Soundtrack des Komponisten John Williams. Im furiosen Mittelteil der originalen Star Wars-Tirlogie, Das Imperium schlägt zurück.

Streicher, Trompeten, Harfen und Posaunen verleihen dieser filmischen Achterbahnfahrt aus 1980 zusätzliche Steilkurven, bedrohliche Loopings und eine dramatische Fallhöhe. Das Gefühl der Bedrohung geht ein hitziges Duell mit jener ungetrübten Abenteuerlust ein, welche die Blockbuster dieser Hollywood-Epoche so überaus effektiv auf die Leinwand brachten.

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The Social Network

Bild: The Null Corporation

Ist es möglich, die digitale Revolution in Notenform zu pressen? Die Aufregung um die schier unbegrenzten Möglichkeiten des Web 2.0 hörbar zu machen? Wer die Filmmusik zu The Social Network gesehen hat, der weiß, dass diese Antwort nur “aber hallo” lauten kann.

Trent Reznor und Atticus Ross verleihen dem 2010 erschienenen Drama rund um Jungunternehmer Mark Zuckerberg und den Social Media-Giganten Facebook ein unverwechselbares Klanggewand aus bassiger Synthesizer-Musik. Noch nie war die Aufbruchsstimmung innerhalb eines Studentenwohnheims wohl auch für außenstehende Betrachter so spürbar.

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Mad Max: Fury Road

Bild: Sony Classical (Sony Music)

Das große Finale: Fast jede Szene des 2016 erschienenen Mad Max: Fury Road könnte wohl den Klimax herkömmlicherer Actionstreifen darstellen. Doch dieses Monstrum aus Staub, Metall, Feuer und jeder Menge Benzin – im Grunde eine einzige große Verfolgungsjagd – steckt voller hitziger Höhepunkte.

Die Musik von Tom “Junkie XL” Holkenborg ist daran nicht ganz unschuldig: Mit futuristischen Synthesizer-Klängen, furiosen Schlagzeugeskapaden, wütenden Violinenchören und abgedrehten E-Gitarrenriffs macht der Niederländer den Wahnsinn der postapokalpytischen Einöde quasi hautnah spürbar.

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Welche Film-Soundtracks gehören zu deinen persönlichen Favoriten? Teile deine Meinung mit uns in den Kommentaren!

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