Soundboks stellt Rider vor: Neue Partybox ist kompakter denn je
Bild: SoundboksSoundboks steht wohl wie kein anderer Hersteller für Outdoor-Lautsprecher. Die Boxen der dänischen Marke wurden ursprünglich fürs Festivalgelände entwickelt und lassen dich das zu jeder Sekunde spüren – und hören. Nachdem erst im März 2026 die neue Soundboks Mix beweisen konnte, dass der typisch ohrenbetäubende Soundboks-Klang auch aus einem kleineren Gehäuse schallen kann, treibt es die Marke jetzt noch weiter. Wir bitten auf die Bühne: die Soundboks Rider!
Party-Sound im Fahrradkorb: Die Soundboks schrumpft
6,5 Kilogramm Gewicht und 35 Zentimeter an der längsten Kante: Damit ist die Rider tatsächlich die erste Partybox der Marke, die sich wirklich problemlos transportieren lässt – etwa im Fahrradkorb. Selbst die nächstgrößere Soundboks Mix bringt nämlich mit knapp zehn Kilogramm noch einiges auf die Waage, von den 16 Kilo der Soundboks 4 ganz zu schweigen.

Soundboks verspricht natürlich, dass auch diese kompakte Box ungeahnte Klangkraft entfalten kann. Wir wollen das bald persönlich prüfen. Unser Test der Soundboks Mix stimmt uns aber positiv, denn auch dieser Lautsprecher wird deutlich größer, als ihr Formfaktor es vermuten lässt. Zumindest auf dem Papier bringt die Soundboks Rider außerdem beste Voraussetzungen mit: Der Hersteller schreibt ihr einen maximalen Schalldruckpegel von 118 dB zu, was nur knapp unter dem im Datenblatt der Soundboks Mix angegebenen Wert von 121 dB liegt.
Dich interessiert, wie die Soundboks 4 und Soundboks Mix im Vergleich zueinander und zur Konkurrenz abschneiden? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste:
Im Inneren der Soundboks Rider arbeiten zwei Treiber: ein Hochtöner mit etwa drei Zentimetern und ein Tiefmitteltöner mit rund 20 Zentimetern Durchmesser. Der Hochtöner scheint dabei identisch mit dem Hochtöner der Mix zu sein, deren Tiefmitteltöner misst aber noch rund fünf Zentimeter mehr.
Soundboks Rider trotzt Wind und Wetter
Wie ihre Geschwister ist die Soundboks Rider sehr gut für Ausflüge geeignet – und sogar noch etwas besser. Während Soundboks 4 und Mix nämlich nur nach Schutzart IP65 geschützt sind, trägt die Rider die Schutzklasse IP66. Sie ist damit nicht nur staubdicht, sondern auch gegen starkes Strahlwasser gewappnet. Und der Wert bezieht sich sogar nicht, wie bei den Geschwistern, nur auf die Elektronik, sondern auf den gesamten Lautsprecher.
In puncto Akkulaufzeit kannst du laut Soundboks bei voller Lautstärke mit bis zu acht Stunden rechnen. Hörst du leiser, steigt die Laufzeit auf etwa 35 Stunden. Wie bei den vorherigen Modellen ist auch ihr Akku austauschbar.

Leider spart die Soundboks Rider bei Zusatzfunktionen stark ein. So bringt sie nur noch einen einzigen Anschluss mit: einen 3,5-Millimeter-Klinkeneingang. Sie verzichtet außerdem auf die SKAA-basierte „TeamUp“-Funktion, kann also nicht mit weiteren Soundboksen im Verbund spielen. Hier hinkt Soundboks klar hinter der Konkurrenz her: Marshall, JBL und Sony setzen mittlerweile auf das (je nach Umsetzung sogar herstellerunabhängige) Bluetooth Auracast, um auch die kleinsten Boxen zu riesigen, synchron spielenden Gruppen zusammenzuschließen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Soundboks Rider wird am 17. September 2026 in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 499 Euro.
Unsere vorläufige Meinung zur Soundboks Rider
Wir kennen Soundboks-Lautsprecher besonders für ihren outdoortauglichen Klang: nicht unbedingt ausgeglichen, und definitiv nicht für ruhige Musikmomente geeignet, aber in lauten Outdoor-Umgebungen unschlagbar. Umso gespannter sind wir, inwiefern die Marke diesen Sound auf einen derart kleinen Speaker übertragen kann – oder ob man sich hier am Ende doch etwas zurückgenommen hat. Wir hoffen natürlich auf einen ähnlichen Erfolg, wie den der Soundboks Mix. Denn die ist wirklich so durchsetzungsfähig, wie man es von einem so kompakten Speaker nur erwarten kann.
Was uns aktuell noch Kopfschmerzen bereitet, ist der hohe Preis. Soundboks‘ Lautsprecher sind immer etwas teurer als die Konkurrenz – vor allem, da die Produkte nur äußerst selten größere Rabatte erfahren. Bei anderen Herstellern erhältst du für einen ähnlichen Preis deutlich größere Partyboxen mit vielen Funktionen und Anschlüssen, die der Rider fehlen. Die JBL Partybox Stage 320 oder der Teufel Rockster Air 2 fallen z. B. häufiger auf ca. 500 Euro oder sogar noch tiefer.
Ein abschließendes Urteil wollen wir uns allerdings erst nach einem ausführlichen Test erlauben. Halt also die Augen offen! Die Partybox ist bereits in unserem Büro angekommen und wartet nur noch auf ihren Moment.