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Taylor Swift bricht mit neuem Album „1989“ Rekorde

Die Neuauflage von "1989" kommt, wie erwartet, ziemlich gut an. In der ersten Woche erzielte das Album so viele Verkäufe wie keines von Swifts Alben zuvor.
Taylor Swift bricht mit "1989 (Taylor's Version)" eigene Rekorde Bild: Taylor Siwft/ Republic Records

Popstar Taylor Swift veröffentlichte erst kürzlich ihr neues Album „1989 (Taylor’s Version)“. Das Album beinhaltet Songs aus dem Album 1989, die Taylor Swift neu aufgenommen hat. Bereits jetzt hat das Album einige Rekorde gebrochen.

Außerdem freuen sich Fans über fünf neue  „From the Vault“-Songs auf dem Album. Was genau das bedeutet und warum Taylor Swift gerade so viele Rekorde bricht, klären wir jetzt.

Taylor Swift: Diese Rekorde hat der US-Star gebrochen

Die US-Sängerin ist derzeit viel in den Schlagzeilen – und das nicht nur wegen ihres neuen Partners Travis Kelce. Denn Taylor Swift hat mit der Neuauflage von 1989 erneut Rekorde gebrochen – auch ihren eigenen. Noch nie verkaufte der Popstar so viele Alben innerhalb einer Woche, wie das US-Magazin Billboard berichtete. Demnach erzielte die Neuauflage in der Debütwoche fast 1,7 Millionen Verkäufe.

Doch auch auf den Streaming-Diensten bricht Taylor Rekorde. Kurz nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „1989 (Taylor’s Version)“ gab Spotify bekannt, dass es das am meisten gestreamte Album an einem einzigen Tag im Jahr 2023 war. Gleichzeitig brach Taylor Swift damit einen eigenen Rekord. Kurz danach wurde sie die meistgestreamte Künstlerin an einem Tag in der gesamten Geschichte von Spotify.

Taylor Swift bricht Rekorde auf Spotify
Taylor Swift bricht mit ihrem neuen Album 1989 zwei Rekorde auf Spotify. | Bild: Spotify auf X (vormals Twitter)

Im Jahr 2022 hat sie mit ihrem Album „Midnights“ die ersten zehn Plätze der US-Billboard-Charts erobert. Außerdem hat sie mehr Nummer-Eins-Alben herausgebracht als jede andere Künstlerin in der Geschichte der US-Charts.

Taylor Swift feiert auch Erfolge im Kino

Doch dass „1989 (Taylor’s Version) so gut ankommen würde, ist keine Überraschung. Das Original von 2014 ist Taylors fünftes Album und mit das bekannteste. Es wurde von der Recording Industry Association of America (RIAA) ganze neunmal mit Platin ausgezeichnet. Dass das neue Album nun so erfolgreich gestreamt und gekauft wird, hängt sicherlich auch mit Taylor Swifts Kinofilm über ihre Welttournee zusammen. Ihr Konzertfilm The Eras Tour ist am 13. Oktober in den Kinos gestartet und überschritt schon im Vorverkauf die 100-Millionen-Dollar-Marke, nach Angaben des RollingStone.

Was hat es mit „Taylor’s Version“ und „From The Vault“ auf sich?

Unter Taylor Swift Fans sind die Bedeutung von „Taylor’s Version“ und „From The Vault“ allseits bekannt. Seit 2019  nimmt Taylor Swift sechs ihrer früheren Alben noch einmal neu auf. Hintergrund ist ein Streit um die Musikrechte an diesen Alben mit dem Musikproduzenten Scooter Braun. Nachdem Taylor das Label Big Machine Records verlassen hatte, kaufte Scooter Braun die Rechte an Taylors ersten sechs Alben. Statt sich die Rechte an ihren Alben zurückzukaufen, entschied sich Taylor dafür, die betroffenen Alben neu aufzunehmen und unter „Taylor’s Version“ neu zu veröffentlichen.

Dabei geht es der Sängerin nicht nur ums Geld. Musikalisch unterscheiden sich zumindest die ersten Neuaufnahmen kaum von den Originalen. Musikpolitisch hat Taylor Swift jedoch einiges in Bewegung gesetzt und ermutigt auch andere Künstler:innen, um ihre Rechte an den eigenen Produktionen zu kämpfen.

Neue Tracks mit dem Zusatz „From The Vault“

Auf jedem neu aufgenommenen Album finden Fans zusätzliche Songs, die zuvor nicht veröffentlicht wurden. Das sind die sogenannten Songs „From The Vault“, zu Deutsch: aus dem Tresor. Diese Songs sind zu der Zeit produziert worden, in der das Original-Album entstanden ist. Da diese Aufnahmen es jedoch nie in das erste Album geschafft haben, werden sie nun mit dem Zusatz „From The Vault“ in den Neuaufnahmen veröffentlicht.

Bislang hat Taylor vier der betroffenen Alben neu aufgenommen und wieder veröffentlicht. „Fearless“, „Speak Now“, „Red“, und „1989“ sind bereits als Taylor’s Version im Handel und auf den Streaming-Plattformen verfügbar. Wann sie das erfolgreiche Album „Reputation“ aus 2017 neu aufnehmen wird, bleibt abzuwarten.

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