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Spotify erhöht die Preise in unseren Nachbarländern – bald auch in Deutschland?

Spotify erhöht in unseren Nachbarländern bereits die Preise. Es sieht so aus, als dürfte es auch in Deutschland bald teurer werden.
Spotify erhöht in unseren Nachbarländern bereits die Preise. Bild: Yannick Abram

Spotify hatte in Deutschland zuletzt im Sommer 2025 die Preise nach oben geschraubt. In den USA nahm man dann Anfang 2026 einen neuen Anlauf und verteuerte die Abos. Jetzt sieht es danach aus, als würde der Musikstreaming-Dienst bedauerlicherweise auch für unsere Breitengrade wieder einen Nachschlag planen. Denn in unseren Nachbarländern Belgien, Luxemburg und den Niederlanden geht es bereits los. Somit lässt sich schon ganz gut abschätzen, was dich in den kommenden Monaten erwarten könnte.

So kostete das Einzelabo in den genannten Regionen 11,99 (Belgien) bzw. 12,99 Euro (Niederlande, Luxemburg). Auch in Deutschland fallen aktuell 12,99 Euro für Spotify Premium Individual an. Doch in den Benelux-Staaten steigt der Preis künftig auf 13,99 Euro monatlich. Diese Summe dürfte uns also wohl auch in Deutschland bald als neuen Preis erwarten. Parallel hat der Musikstreaming-Dienst jedoch auch die Duo- und Familientarife verteuert.

Da sind die aktuellen Spotify-Tarife in Deutschland.
Da sind die aktuellen Spotify-Tarife in Deutschland. | Bild: Spotify

Bisher hat der Duo-Tarif für zwei Personen in Belgien 16,99 und in Luxemburg und den Niederlanden 17,99 Euro im Monat gekostet. Hier klettert der Preis auf nunmehr 19,99 Euro. Da Spotify Duo in Deutschland aktuell ebenfalls 17,99 Euro kostet, muss man nicht viel rechnen, um ebenfalls auf eine baldige Preiserhöhung um 2 Euro zu kommen.

Das Familienabo kostete bisher in Belgien 20,99 Euro im Monat bzw. 21,99 Euro in Luxemburg und den Niederlanden. Hier erhöht sich der Preis auf 23,99 Euro. Auch dies dürfte ein neuer, realistischer Preis für Spotify Family in Deutschland sein.

Spotify nimmt sowohl Bestands- als auch Neukund:innen ins Visier

Die Preiserhöhung gilt in den Benelux-Staaten ab sofort bereits für Neukund:innen. Bestandskund:innen bittet der Musikstreaming-Dienst ab dem nächsten Abrechnungszeitraum mit den höheren Beträgen zur Kasse. Vorausgesetzt ist, dass die Haushalte zustimmen. Ist das nicht der Fall, läuft das jeweilige Abo aus. Spotify begründet die Preiserhöhungen wie üblich damit, dass man seine Künstler:innen bestmöglich unterstützen wolle (via Caschys Blog). Zudem investiere man fortwährend in ein verbessertes Benutzer:innenerlebnis. Dazu zählen etwa neue Markierungen von KI-Profilen.

Unklar ist, was mit den Basis-Abos von Spotify passieren wird. Diese verzichten auf den Hörbücher-Zugriff und sind deswegen etwas günstiger. Wird der Musikstreaming-Dienst jene nun abschaffen, die Preise anziehen oder entsprechende Bestandskund:innen erst einmal unbehelligt lassen? Da müssen wir erst einmal abwarten.

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