Bose kehrt zum Kabel zurück: Noise Cancelling Wired Earbuds bieten dir ANC
Bild: BoseBose geht zurück zu den Wurzeln: So hat der US-Hersteller seine neuen Noise Cancelling Wired Earbuds vorgestellt. Diese verzichten zwar auf kabellose Bluetooth-Verbindungen, bringen aber dennoch aktive Geräuschunterdrückung (ANC) mit. Vorbestellungen sind ab heute über die offizielle Website möglich. Die Auslieferung beginnt dann ab dem 15. Oktober 2026.
Bose-In-Ears ohne Bluetooth, aber mit Noise Cancelling?
Wie gewohnt stehen für dich drei Hörmodi zur Auswahl: Das ANC schirmt dich vor Umgebungsgeräuschen ab. Der Aware- oder auch Transparenzmodus verstärkt umgekehrt Geräusche, damit du die Kopfhörer nicht abnehmen musst, um z. B. Durchsagen am Bahnhof zu hören. Schließlich gibt es noch den Modus ANC-Off, der nicht eingreift.
Zwar verzichtet Bose auf Bluetooth, will es aber gegen hochwertige Audiowiedergabe ersetzen. Bose redet davon, dass die Earbuds „Eingangssignale mit jeder Abtast- und Bitrate verarbeiten“ könnten. Ein Totalitätsanspruch, den wir vorsichtig anzweifeln wollen, der aber auch nicht so wichtig ist, da selbst einfache CD-Qualität schon mehr wäre, als die meisten Bluetooth-Kopfhörer sicher übertragen können. Die Bose Noise Cancelling Wired Earbuds sollen aber alle Datenströme auf ganze 48 kHz und 24 Bit umrechnen. Deutlich mehr als CD-Qualität, also.

Nach eigenen Angaben hat sich Bose zur Veröffentlichung kabelgebundener Earbuds entschieden, weil dieses Segment wieder im Trend liegt. Vor allem die unkomplizierte Handhabe spielt da eine Rolle. Du benötigst keine App und keine Kopplung. Stattdessen kannst du die Kopfhörer einfach per USB-C anstecken und direkt loslegen. Die Hörmodi und die Lautstärke regelst du über die integrierte Kabelfernbedienung. Zwei Mikrofone je Earbud gewährleisten dabei die aktive Geräuschunterdrückung.
Bose Noise Cancelling Wired Earbuds: Das kosten sie
Freilich musst du die neuen Noise Cancelling Wired Earbuds auch nicht aufladen. Sie benötigen keinen Akku, sondern decken ihren Strombedarf via USB‑C. Als weiteren Vorzug hebt Bose hervor, dass die Latenz bei der Audioübertragung per Kabel natürlich geringer ist als via Bluetooth. Davon kannst du besonders bei der Videowiedergabe oder beim Gaming profitieren. Im 1,28 Meter langen Kabel, das dir ausreichend Bewegungsfreiheit bieten soll, ist im Übrigen auch ein Mikrofon integriert, das für Telefonate als Rückhalt dient.
Auch einen Regenschauer überstehen die Bose Noise Cancelling Wired Earbuds, denn sie sind nach IPX4 vor Wasser geschützt. Für schweißtreibenden Sport reicht diese Schutzart aber nicht unbedingt aus. Im Lieferumfang liegt für den sicheren Transport auch ein Etui mit Reißverschluss bei. Obendrein stehen dir Ohreinsätze in den Größen S, M und L aus Silikon zur Verfügung. Dazu gesellen sich Stabilitätsbänder in den Größen M und L.

Die neuen Noise Cancelling Wired Earbuds sind ab sofort vorbestellbar und gehen ab dem 15. Oktober 2026 in die Auslieferung. Sie kosten 99,95 Euro. Du hast die Wahl aus den Farbvarianten Schwarz oder Rauchweiß sowie der limitierten Farbvariante „Tautropfen-Minze“.
Unsere Meinung zu den Bose Noise Cancelling Wired Earbuds
Die kabelgebundenen In-Ears mit ANC könnten eine Chance für viele sein, die keine Lust auf die hakelige Bluetooth-Koppelung haben. Auch brauchst du, um den vollen Funktionsumfang der meisten Bluetooth-Kopfhörer auszunutzen, inzwischen eine App. Für die du nicht selten zuerst ein Konto anlegen musst. Die Wired Earbuds machen es dir diesbezüglich deutlich leichter.
Im Unterschied zu klassischen, kabelgebundenen In-Ears sparst du dir also Dongle-DACs wie den Audioquest Dragonfly Cobalt, die dieselben Aufgaben übernehmen würden. Nicht unterschätzen solltest du aber, dass die Energie für deine Musik jetzt wieder aus deinem Handyakku fließt. Und auch wenn sich der Energieverbrauch sicherlich in Grenzen halten wird, kann sich der Verbrauch – gerade bei eingeschaltetem ANC – durchaus bemerkbar machen.
Die besten In-Ears (allerdings ohne Kabel) findest du hier: