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TV-Hammer um LG? Hersteller reagiert auf Verkaufs-Gerüchte

Laut Gerüchten aus Südkorea verhandelt LG mit Hisense über den Verkauf seiner TV-Sparte. Eine Stellungnahme soll jetzt die Angelegenheit klären.
Verkauft LG seine TV-Sparte an Hisense? Eine Stellungnahme klärt auf. Bild: Symbolbild; KI-generiert

Brisante Gerüchte: Angeblich spielt LG Electronics mit dem Gedanken, seine TV-Sparte an den chinesischen Rivalen Hisense abzutreten. Verhandlungen sollen bereits gelaufen sein. Ursache: LG kann seine Marktanteile nicht ausweiten. Parallel wächst der Konkurrenz- und Preisdruck durch die Konkurrenz aus China. Beispielsweise hatten auch wir schon aufgegriffen, dass Hisense LG in Europa erheblich unter Druck setzt. Doch ist wirklich etwas an den Berichten dran?

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Es wäre ein Hammer: LG soll also seine TV-Sparte an Hisense abtreten? Dabei haben bereits mehrere Beben die TV-Branche erschüttert. Sony etwa hat das Handtuch bereits geworfen. Ab April 2027 gliedert man seine Sparte für Fernsehgeräte in ein neues Joint-Venture aus, an dem TCL die Mehrheit halten wird. Und Panasonic wiederum gibt seine TV-Abteilung an Skworth ab. Reiht sich also jetzt auch LG in diese Riege ein? Der Hersteller hat jetzt tatsächlich selbst Stellung bezogen.

LG ist mit seinen OLED-TVs erfolgreich, strauchelt aber in Einstiegs- und Mittelklasse.
LG ist mit seinen OLED-TVs erfolgreich, strauchelt aber in Einstiegs- und Mittelklasse. | Bild: LG

Abgekürzt: LG Electronics dementiert Verhandlungen mit Hisense über den Verkauf der TV-Sparte. Die vom südkoreanischen Magazin EBN in Umlauf gebrachten Gerüchte seien falsch. Was sich wirklich abgespielt hat, kann man aber natürlich mit einem Fragezeichen versehen. Denn weder LG noch Hisense würden derlei Gespräche öffentlich machen, bevor nicht ein Abkommen in greifbarer Nähe läge.

LG: TV-Marktanteile stagnieren

International stagnieren die Marktanteile von LG Electronics seit Jahren im niedrigen bis mittleren 10-Prozent-Bereich. Parallel haben Hisense und TCL aufgeholt, um weltweit mittlerweile Marktanteile von jeweils 12,5 bzw. 14 Prozent einzuheimsen. Das liegt vor allem daran, dass LG zwar mit seinen OLED-TVs nach wie vor im Premium-Segment überaus erfolgreich ist, aber in der Einstiegs- und Mittelklasse auf keinen grünen Zweig kommt. Genau da ist die chinesische Konkurrenz, auch dank aggressiver Preise, mittlerweile vorbeigezogen.

Und auch wenn LG mit seinen OLED-TVs weiterhin auf Erfolgskurs liegt: Die Margen sinken, während die Kosten wegen der Speicherkrise und angespannter Lieferketten steigen. Es ist also für den südkoreanischen Hersteller ein Balanceakt, einerseits rentabel zu arbeiten, andererseits aber die Konkurrenz aus China in Schach zu halten. Zumal man für seine LCD-TVs selbst Panels aus China beziehen muss. Denn das Tochterunternehmen LG Display fertigt nur noch OLED-Bildschirme.

Für LG könnte ein Weg in die Zukunft sein, sich nur noch auf seine Smart-TV-Plattform webOS zu fokussieren. Dann könnte man mit den Lizenzen und Werbung Geld verdienen, während man die Herstellung von Fernsehgeräten anderen überließe. Aber: Der Hersteller hat derlei Pläne eben erst einmal offiziell dementiert.

Zumindest wir hoffen, dass uns LG lange weiterhin als TV-Hersteller erhalten bleibt. Gerade erst haben wir nämlich dessen Flaggschiff, den OLED G6, getestet und sind sehr begeistert gewesen.

Die besten LG-Fernseher findest du hier in unserer Bestenliste:

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