Heimkino zum Aufsetzen und Audio-Brille: Meta bringt zwei neue Smart Glasses
Bild: MetaMeta hat zwei neue Smart Glasses vorgestellt, auf die du dich freuen kannst. Die beiden Modelle sind extrem unterschiedlich, haben aber jeweils ganz eigene Vorzüge. Denn einerseits bringt man die Ray-Ban Meta Audio auf den Markt. Dabei handelt es sich um eine Brille ohne die umstrittene Kamera-Funktion. Der Fokus liegt also klar auf den Audio-Features. Dazu gesellen sich die VR Glasses. Hierbei handelt es sich um eine spannende Konkurrenz für die Apple Vision Pro.
Bleiben wir zunächst bei der Ray-Ban Meta Audio. Für diese Smart-Glasses verspricht der Hersteller eine Audioleistung, die TWS-Earbuds (True Wireless Stereo) überflüssig machen soll. Im Grunde sollte das Ergebnis aber eher mit Open-Ear-Kopfhörern verglichen werden, denn auch hier bleiben deine Ohren frei. Dabei wiegt die smarte Brille gerade einmal 43 Gramm und bietet z. B. austauschbare Nasen-Pads. Mit einer Akkuladung sollst du dabei bis zu zwölf Stunden auskommen. Dazu kommen 48 Stunden durch Aufladungen durch das Case. Bis du eine Steckdose benötigst, dauert es also eine ganze Weile.

Die Ray-Ban Meta Audio sollen klarere Telefonate ermöglichen ans Earbuds. Zudem kannst du über sie auch per Sprachkommando KI-Assistenten aufrufen. Dabei kommen zwei Design-Varianten auf den Markt: Clubmuster mit einem gewissen Retro-Einschlag und Burbank als klassischer, eckiger Look. Beide können auch mit verschreibungspflichtigen Gläsern versehen werden. Es gibt über 23 Farb- und Glaskombinationen.
Die Ray-Ban Meta Audio sind ab sofort vorbestellbar und werden ab dem 13. Oktober 2026 ausgeliefert. Die Preise beginnen ab 349 Euro.
Meta VR Glasses: Mit Dolby Atmos, Dolby Vision und IMAX Enhanced
Ebenfalls angekündigt: die Meta VR Glasses. Hier gibt es einige Gemeinsamkeiten mit der Apple Vision Pro. Etwa unterstützt auch diese VR-Brille Dolby Vision, 3D-Videos und auch immersiven Klang – in diesem Fall über Dolby Atmos. Doch man setzt noch eins drauf. Denn es handelt sich laut dem Hersteller um das weltweit erste VR-Gerät mit der Zertifizierung für IMAX Enhanced. Technisch setzt man dabei auf 5K-Bildschirme mit Micro-OLED-Technik und Pancake-Linsen. In einem Punkt trumpft man besonders auf: Das Design erinnert weniger an die sonst klobigen VR-Headsets, sondern mehr an reguläre Brillen.
Das führt allerdings auch dazu, dass du nicht perfekt abgeschirmt bist und Licht an den Seiten durchkommt. Dennoch dürften sich die Meta VR Glasses deutlich angenehmer tragen als die Konkurrenz. Zumal das Gewicht gerade einmal 100 Gramm beträgt. Eine Passthrough-Kamera kann dir dabei auf Wunsch jederzeit deine Umgebung zeigen. Mit der Apple Vision Pro haben die VR Glasses aber leider gemeinsam, dass auch hier ein Akku-Puck per Kabel angeschlossen bleiben muss.

Bedienen kannst du die Meta VR Glasses per Sprache, Meta AI ist direkt im Betriebssystem verankert, oder auch über Gesten. Controller benötigst du also nicht. Mit einer Akkuladung kommt man laut dem Hersteller dabei rund drei Stunden hin. Im Inneren sorgt im Übrigen der Chip Snapdragon Reality Elite für Leistung. Auch die Zahl der Content-Partner ist jetzt schon beeindruckend. So haben Amazon Prime Video, Disney+, HBO Max, Paramount+ und YouTube Unterstützung zugesichert. Zudem kannst du an der Brille das Xbox Cloud Gaming nutzen.
Disney+ liefert dir an den Meta VR Glasses einerseits 3D-Inhalte und andererseits VR-Enhanced-Versionen von Titeln wie „Avengers: Infinity War“. Generell sollen jeden Monat neue 3D-Videos und VR-Erlebnisse hinzukommen. Dafür soll auch James Cameron mit seiner Firma Lightstorm Vision sorgen. In den USA sind auch Live-Sport-Übertragungen mit 180-Grad-Bildern geplant.
Die Meta VR Glasses erscheinen im Frühling 2027. Einen europäischen Preis hat der Hersteller noch nicht genannt. In den USA wird die Brille 1299,99 US-Dollar kosten.
Doch lieber ein großer Fernseher für dich? Das hier sind die besten Modelle in 77 Zoll: