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OLEDs bald zum Spottpreis? TCL sorgt mit neuem Plan für Druck am Markt

Kommt es bald zu einem Preissturz bei OLED-TVs? Marktforscher:innen rechnen damit, dass vor allem TCL für Konkurrenzdruck sorgen könnte.
Die Preise für OLED-TVs könnten langfristig weiter sinken. Bild: Symbolbild, KI-generiert

In den vergangenen Jahren sind OLED-TVs deutlich günstiger geworden. Denkst du an 2025, dann konntest du z. B. in Deals Flaggschiffe wie den LG G5 zu Preisen mitnehmen, die man zuvor bestenfalls für Mittelklasse-Fernseher der C-Serie erwartet hätte. Mehr Druck ist da am Markt vor allem entstanden, weil LG Display mit seinen WOLEDs nicht mehr „Alleinherrscher“ im TV-Markt ist. So liefert LG Display zwar immer noch Panels an den Mutterkonzern LG Electronics, Philips, Sony und mehr, doch Samsung Display buhlt mit seinen QD-OLEDs ebenfalls um die Gunst der Hersteller. Und bald möchte auch noch ein weiterer Newcomer mitmischen.

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So plant TCL CSOT, ein Tochterunternehmen von TCL, ebenfalls die Fertigung von OLED-Panels für Fernsehgeräte. Damit liebäugelt man schon seit einigen Jahren. So langsam geht es voran. Das Besondere: TCL CSOT will seine IJP-OLEDs sozusagen „drucken“. Das selbst entwickelte Inkjet-Printing-Herstellungsverfahren soll nicht nur zu technisch hochwertigen Bildschirmen führen, sondern auch die Kosten senken. Und genau da wird es für dich als Kund:in spannend.

TCL CSOT könnte die Preise von OLED-Panels drastisch drücken.
TCL CSOT könnte die Preise von OLED-Panels drastisch drücken. | Bild: Omdia Research

So sagen die unabhängigen Marktforscher:innen von Omdia Research voraus, dass die Produktion von IJP-OLEDs um 30 bis 35 Prozent günstiger sein könnte als bei konventionellen Verfahren. Allerdings müssen wir betonen, dass man sich dabei aktuell noch auf kleine Notebook-Bildschirme bezieht. Denn diese will TCL CSOT als Erstes fertigen. Erst danach sollen größere Panels für Monitore und später dann natürlich auch Smart-TVs folgen.

Löst TCL CSOT vielleicht einen OLED-Boom aus?

Doch wer weiß: Eventuell sind die Kostenvorteile bei großen TV-Panels sogar noch massiver. Das muss die Zeit zeigen. Auf jeden Fall ist nicht nur die Herstellung an sich günstiger, das gilt auch für z. B. die Wartung der Fabriken. Freilich heißt das alles aber nicht, dass die Hersteller von Notebooks, Monitoren und Fernsehgeräten ihre Kostenvorteile wirklich voll an dich weitergeben. Zumal wegen der aktuellen Speicherkrise, ausgelöst durch den KI-Hype, andere Komponenten deutlich teurer geworden sind.

Am Ende müssen wir die Zukunft von OLED-TVs bzw. ihrer Preise also immer noch mit einem großen Fragezeichen versehen. Doch optimistisch betrachtet ist das Potenzial da, die Verkaufspreise in den nächsten Jahren weiter nach unten zu drücken. Zumal TCL ein enormes Interesse daran haben dürfte, die Vorteile der eigenen Fertigung möglichst schnell im TV-Markt zu nutzen. Schließlich nimmt man ab 2027 auch noch die Marken Sony und Bravia in die eigene Hand. Wir halten dich natürlich weiter auf dem Laufenden.

Die besten OLED-Fernseher auf dem Markt findest du hier in unserer Bestenliste:

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