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Beats 360: Das sind die neuen Over-Ears mit Polsterwechsel

Apple hat den neuen Over-Ear-Kopfhörer Beats 360 enthüllt. Man wirbt mit Klangqualität, ANC und Anpassbarkeit.
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Beats hat mit den Over-Ears 360 neue Kopfhörer veröffentlicht. Bild: Die Beats 360 sind ab Ende September verfügbar.

Apple hat heute einen neuen Over-Ear-Kopfhörer präsentiert. Die Leaks hatten uns ja vorab im Grunde schon das meiste verraten, aber nun ist er da: der Beats 360. Apple verspricht den „ersten individualisierbaren Over-Ear-Kopfhörer“ seiner Untermarke. Stelle dir darunter aber nicht zu viel vor, denn im Grunde meint der Hersteller aus Cupertino damit primär, dass die Ohr- und Kopfbügelpolster austauschbar sind. Dies ist bei Konkurrenten schon längst gängig. Dennoch haben die neuen Over-Ears so einiges auf dem Kasten.

So steht der Beats 360 für ein neues Flaggschiff. Apple verspricht vollmundig den bisher besten Klang und höchsten Tragekomfort, den jemals ein Modell der Marke geboten haben soll. Da die Polster per Hand einfach auswechselbar sind, kannst du aus verschiedenen Farben und Materialien wählen. Beispielsweise gibt es da als Standard die atmungsaktive Ausführung namens Performance Knit. Obendrein ist der Over-Ear-Kopfhörer nach IPX4 vor Wasser und Schweiß gefeit.

Der Beats 360 lässt sich in Farben und Materialien anpassen.
Der Beats 360 lässt sich in Farben und Materialien anpassen. | Bild: Apple

Gleichzeitig soll der Beats 360 eine deutlich verbesserte aktive Geräuschunterdrückung (ANC) in die Waagschale werfen. Laut Apple ist diese je nach Situation bis zu 1,75-mal stärker als beim Studio Pro. Sie arbeitet adaptiv, passt sich also stets an deine Umgebung an. Natürlich gibt es auch einen Transparenzmodus, solltest du eine Umgebung voll wahrnehmen wollen, ohne die Kopfhörer abzunehmen. Dazu gesellt sich 3D-Audio in Form von Dolby Atmos mit dynamischem Head-Tracking. Ein adaptiver Klangmodus wiederum passt den Sound immer dynamisch an die individuelle Passform an.

Beats 360: Ab 24. September 2026 im Handel zu haben

Der Beats 360 nutzt eine neue Akustikarchitektur und überarbeitete Treiber für verbesserten Klang. Zudem sollen die neuen Ohrpolster dich auch passiv gut abschirmen. Im Lieferumfang sind dabei als Standard die Performance-Knit-Ohrpolster enthalten. Die verwenden Memory-Foam und sind mit Strickgewebe umhüllt. Das soll für ein luftiges Tragegefühl sorgen. Alternativ gibt es auch Premium-Polster, die aus Kunstleder bestehen. Für kabellose Verbindungen nutzt der Over-Ear-Kopfhörer dabei Bluetooth 5.3.

Du willst die besten Over-Ears auf dem Markt? Unsere Bestenliste hat sie:

Zu den verwendeten Codecs macht Apple keine Angaben, rechne am besten mit SBC und AAC. Solltest du den Beats 360 einmal verlegen, kann dir die Einbindung ins „Wo ist?“-Netzwerk bei der Suche behilflich sein. Alternativ nutzt du den Find-Hub von Android. Zur schnelleren Kopplung unterstützt man da auch Fast Pair. Stolze neun MEMS-Mikrofone nutzt der Ohrhörer im Übrigen. Acht können für ANC verwendet werden, drei für die Erfassung von Stimmen für Telefonate und Sprachanrufe. Bei Anrufen arbeitet ein Beamforming-Mikrofon zur Stimmerfassung mit Feed-Forward-Mikrofonen zusammen. Das soll einerseits Stimmen klar herausgeben und andererseits Umgebungsgeräusche reduzieren.

Die Ohrpolster des Beats 360 kannst du austauschen.
Die Ohrpolster des Beats 360 kannst du austauschen. | Bild: Apple

Der Beats 360 kommt auf eine Akkulaufzeit von bis zu 32 Stunden bei z. B. Verwendung von ANC mit adaptivem Equalizer. Fünf Minuten Ladezeit reichen bereits wieder für eine Stunde Wiedergabe. Im Handel kannst du den Over-Ear-Kopfhörer ab sofort in den vier Grundfarben – Schwarz, Wolke, Pink und Himmelblau – erwerben. Die offizielle Preisempfehlung beträgt 349,95 Euro.

Verschiedene Polster-Kits, die sowohl Ohr- als auch Kopfbügelpolster enthalten, kannst du ebenfalls ab heute bestellen – in Performance Knit in sechs Farben: Schwarz, Wolke, Pink, Himmelblau, Navy und Volt, sowie in Premium in Schwarz und Wolke. Eigentlich kosten diese Kits 59,95 Euro. Als Einführungsangebot bietet Apple sie jedoch in Deutschland für 9,99 Euro an.

Kleiner Hinweis: Mit der Einführung des Beats 360 reduziert sich zeitgleich der Verkaufspreis des Beats Studio Pro ab sofort auf 299,95 Euro.

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