Startseite › Fernseher › LG OLED W6 im Test: Schicker und besser ohne Kabel?

LG OLED W6 im Test: Schicker und besser ohne Kabel?

Der LG-Fernseher W6 hängt flach wie ein Bild an der Wand und ist praktisch von allen Kabeln befreit. Was er leistet, haben wir getestet.
HIFI.DE bei Google bevorzugen
LG W6 Wallpaper TV im Test auf HIFI.DE
Panel Typ
OLED (WRGB)
Auflösung
4K (3.840 x 2.160)
Verfügbare Größen
77" und 83"
Getestete Größe
77"
HDR-Unterstützung
HDR10, HLG, Dolby Vision IQ
Bildfrequenz
100 / 120 / 144 / 165Hz (VRR)
Video-Eingänge
4 x HDMI 2.1
Preis (UVP/Straßenpreis)
UVP 6499 Euro (77") / um 4000
In Kürze
LG OLED W6: Das LG-Topmodell im besten Design. Hervorragende Bildqualität trifft hier auf ein quasi drahtloses Anschluss-Konzept, das auch für Heimkino und Gaming bestens funktioniert. Für den besten Sound sollte es um eine Soundbar erweitert werden.
Vorteile
  • Bildqualität auf Referenzniveau
  • Wallpaper-Design
  • Alle Gaming-Features mit HDMI 2.1
  • Drahtlose Signalübertragung
  • Sehr gute Ausstattung
Nachteile
  • Hochpreisig
  • Nur einfache TV-Tuner
  • DTS Mehrkanalton wird nicht unterstützt
Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE evtl. eine Provision vom Shop. Weitere Infos

Ein Fernseher, der einfach wie ein Bild an der Wand hängt, ist für viele ein Traum in einer stilvoll eingerichteten Wohnung. LG macht mit dem Wallpaper-TV W6 diesen Traum wahr. Denn dieser Fernseher ist das dünnste TV-Gerät auf dem Markt, und er benötigt nur einen Stromanschluss. Alles andere regelt sich drahtlos.

Wir haben den LG W6 für Euch unter die Lupe genommen.

Das Design des LG W6: bündig an die Wand – ohne Kabelsalat

Der Titel „Wallpaper TV“ deutet es ganz klar an: Dieser Fernseher hängt fast so wie ein Querformat-Poster an der Wand.

Die Bauform des LG W6 ist sensationell dünn. Obwohl Elektronik und Lautsprecher im Gehäuse stecken, beträgt die Bautiefe gerade einmal knappe zehn Millimeter. So ist der LG W6 fast so dünn wie das Smartphone in deiner Hosentasche.

Nicht ganz so dünn wie eine Tapete (englisch: Wallpaper), aber ungefähr so dünn wie ein Handy (oben im Bild): der LG OLED W6.

Umso gigantischer ist dagegen die Bildfläche eines OLED W6. Den bekommst du nur in 77 und 83 Zoll. Das sind zwei TV-Boliden, die mit 195 und 210 Zentimetern Bilddiagonale schon richtig großes Kino in die gute Stube bringen. Wir haben die „kleine“ Variante 77W69LA getestet.

Hier gibt es den OLED W6:

[Infobox headline= „Über diesen Test:“]⁣ Ausnahmsweise haben wir den LG W6 nicht im HIFI.DE-Labor, sondern mit unserem eigenen Equipment vor Ort bei LG getestet. Dort stand er uns für einen Tag exklusiv zur Verfügung. [/infobox]

Dank einer speziellen Wandhalterung schmiegt sich der LG W6 quasi lückenlos an die Wand, denn die Halt gebende Konstruktion verschwindet größtenteils in Vertiefungen auf der Rückseite des Fernsehers. So bleibt nur ein winzig schmaler Spalt zwischen TV und Wandfläche. Gerade so viel, dass es für das Netzkabel reicht.

LG W6 Wandhalterung
Ein Einblick in die Konstruktion hinter dem TV: Die ausgeklügelte Wandhalterung klappt nach der Montage vollständig ein, sodass der Fernseher nachher sozusagen lückenlos an der Wand hängt. In unserem Test hing der W6 an einer massiven Glasplatte. Für das Foto haben wir ihn etwas angehoben.

Neue Zero Connect Box

Das Konzept eines weitestgehend drahtlosen Fernsehers kennen wir bereits vom LG M5. Damit tritt LG offenbar gegen die One-Connect-Lösung von Samsung an, bei der Bild, Ton und Strom über ein einziges Kabel von der Box zum Bildschirm gehen. Im Gegensatz zu Samsungs One-Connect-Box sendet LG jedoch alle Bild- und Tonsignale komplett per Funk an seinen Wallpaper-TV. Auf diese Weise benötigen der Bildschirm und die Funkbox jeweils nur eine Stromversorgung, um zu funktionieren.

Wireless Connect Box von LG
Die Anschlussbox von LG sendet Bild und Ton quasi verzögerungsfrei an den Fernseher. Hier im Bild sind Satelliten-TV, HDMI und das Netzteil angeschlossen.

Die Zero Connect Box von LG ist kompakt gebaut und hat ein schlichtes, dunkelgraues Kunststoffgehäuse. Das schmucklose Design passt zu dem Gedanken, dass diese Box nebst den angeschlossenen Kabeln unauffällig versteckt werden kann. Innerhalb eines Raumes funktioniert sie im Umkreis von mehreren Metern zum Fernseher problemlos – auch wenn du sie in ein klassisches Hifi-Möbel aus Holz stellst.

Mehr dazu, wie die Zero-Connect-Lösung von LG funktioniert und was sie zu bieten hat, erfährst du weiter unten im Abschnitt „Anschlüsse“.

Kein Standfuß für den W6

Ein Unterschied zum LG OLED G6, der einen halben Zentimeter dicker ist als der W6: Es gibt für den LG W6 keinen Standfuß zu kaufen.

Gut bekannte Technik an Bord

Die Technik für das große Bild ist „state of the art“ und im Wesentlichen identisch mit dem OLED G6, der zum Zeitpunkt des Tests unsere Liste der Fernseher mit der besten Bildqualität anführt. LG baut also ein OLED-Panel mit der leistungsstarken RGB-Tandem-Technik ein, die auf dem bekannten WOLED-Prinzip beruht. Bei WOLED besteht jeder Bildpunkt aus vier Subpixeln in Rot, Grün, Blau und Weiß. Die gleiche Art OLED-Bildschirm, die LG mit „Hyper Radiant Color“ bewirbt, ist übrigens auch in den 77″-Modellen von LG G6 und C6 wiederzufinden.

Hyper Radiant Color Technology im OLED W6 von LG
Unsere Messungen mit Calman zeigen, dass LG die sogenannte Hyper Radiant Color Technologie im OLED W6 verwendet. | Screenshot: Calman

Angetrieben wird das OLED-Display vom neuesten LG-Prozessor Alpha 11 Gen. 3, der unter anderem ein besseres Handling von HDR-Szenen mit 10-Bit-Farbauflösung verspricht. Die drahtlose Funkverbindung zwischen der Anschlussbox und dem Display ist vermutlich die gleiche wie zuvor beim OLED M5. Doch sie ist vor allem noch leichter zu installieren als bisher.

LG W6: Die Bildqualität

  • Mehr als 3600 Nits Spitzenhelligkeit
  • Tadellose Farbwiedergabe
  • Gute Entspiegelung

Sowohl für SDR – also Standard-Inhalte wie normales Fernsehen und Streaming in Full HD – als auch für HDR (High Dynamic Range) zeigen unsere Messungen mit Calman erstklassige Ergebnisse. Messtechnisch kommt der LG W6, den wir getestet haben, schon nahe an die Qualitäten eines Studiomonitors – etwa vergleichbar mit dem LG G6 und einem Samsung S99H.

So erfasst der LG-Wandfernseher die beiden Standard-Farbräume für SDR und HDR geradezu perfekt. Dabei ist nicht nur der korrekte Farbumfang, sondern auch die Genauigkeit in Helligkeits- und Farbwerten entscheidend. Als Grundeinstellung haben wir den Filmmaker-Modus eingestellt und nicht weiter an den Einstellungen herumgeschraubt.

Wie im Bilderbuch deckt der LG W6 den HDR-Farbraum P3 vollständig ab. Auch innerhalb des Farbraums zeichnet er sich durch eine fast perfekte Farbtreue aus. | Screenshot: Calman

Auch die Color-Checker-Prüfungen in den Analyse-Tools von Calman besteht unser Testkandidat in HDR und SDR mit Bravour. Die messtechnischen Abweichungen zwischen den gemessenen Farben und den theoretischen Idealwerten sind so gering, dass es keinen Bedarf an einer zusätzlichen „Bildkalibrierung“ gibt.

Im Standard-HDTV-Farbraum REC.709 glänzt der LG OLED W6 mit einer Farbtreue auf Referenzniveau. Besonders die Hauttöne gibt der OLED im Filmmaker-Modus natürlich und präzise wieder. | Screenshot: Calman

Die wichtigsten Messwerte für den LG 77W6

  • Spitzenhelligkeit (HDR 10%-Fenster): 3126 Nits (Modus Filmmaker)
  • Spitzenhelligkeit (HDR 2%-Fenster: 3635 Nits (Modus Filmmaker)
  • Spitzenhelligkeit Vollbild, weiß: 447 Nits (HDR, Filmmaker)
  • Farbtemperatur: 6541 Kelvin (Modus: SDR Filmmaker)
  • Farbraum UHDA-P3: 99,6 % (HDR10)
  • Durchschnitt dE2000 (SDR): 1,7 (Calman ColorChecker)

HDR mit dem LG W6

Gerade bei 4K-Filmen in HDR macht der Wallpaper TV W6 so richtig Spaß. Im HDR-Filmmaker-Modus zeigt er seine höchste Präzision in der Farbwiedergabe. Dabei unterstützt er, wie bei LG üblich, Dolby Vision und Dolby Vision IQ, das sich hinter „HDR Kino Home“ verbirgt. Das dynamische HDR-Format HDR10+ des Mitbewerbers Samsung hat LG nach wie vor nicht implementiert – ein Drama ist das aber wirklich nicht. Denn HDR10+-Inhalte werden als HDR10 mit cleverem Tone Mapping problemlos abgespielt.

Auch in HDR zeigen unsere Calman-Messungen nur völlig unbedeutende Verschiebungen in den Farbwerten. Die Grafiken links und in der Mitte zeigen mit ihren sehr kleinen Balken, dass die Farb- und Helligkeitswerte praktisch auf Referenzniveau sind. | Screenshot: Calman

Auf diese Art erreicht der OLED W6 sogar eine messtechnisch noch einen Hauch bessere Farbtreue als der von uns getestete OLED G6.

Der W6 erreicht richtig hohe Spitzenhelligkeiten, die bei einzelnen Lichtern in dunklen Szenen über 3600 Nits (bzw. Candela pro Quadratmeter, cd/m²) liegen. Im 10‑%-Testbild erreicht der W6 immerhin 3163 cd/m², bei neutralen Bildeinstellungen. Damit ist dieses Modell einer der hellsten Fernseher, die es zu kaufen gibt. Es gelingt ihm, nicht nur bei Tageslicht zu überzeugen, sondern auch im Heimkino Filme mit 4K, HDR und Dolby Vision optimal auf den Schirm zu bringen.

In der Grafik: Die HDR-Helligkeit im Filmmaker-Modus bei Weißflächen von 1 % (3605 Nit) bis 100% Weiß (447 Nit). | Screenshot: Calman

Licht und Schatten

In den dunkelsten Bildbereichen, also tiefen Schatten oder sehr dunklen HDR-Szenen, fallen die Messwerte zum Teil etwas höher aus, als sie im theoretischen Idealfall sein sollten. In der Praxis sieht man einfach etwas mehr Feinheiten, auch wenn es nicht stockdunkel im Raum ist. Bei der extrem dunklen Szene „Begegnung mit der Heiligen Winifred“ in The Green Knight konnten wir im Test mit kritischem Auge ein schwaches senkrechtes Streifenmuster wahrnehmen. Der einzige Punkt, an dem wir etwas zu kritisieren finden.

Farb- und Helligkeitsverläufe, die bei anderen Fernsehern Banding-Effekte verursachten, hat der LG-OLED mit dem neuen Prozessor jedoch voll im Griff – zumindest bei HDR10 mit 10-Bit-Farbauflösung.

Gute Entspiegelung

Obwohl der Bildschirm des OLED W6 eine glänzende Oberfläche hat, schluckt er enorm viel Licht. Das bringt sowohl einen hohen Kontrast als auch eine gute Tauglichkeit für einen beleuchteten Wohnraum. Auftreffendes Licht wird nicht wie bei einem matten Display diffus verteilt, sodass der Schwarzwert und die Tiefe des Bildeindrucks besser erhalten bleiben.

Sportsendungen und Gaming

Mit seinem 120-Hz-Panel, das mit bis zu 165 Hertz Bildfrequenz arbeitet, und der superschnellen Reaktionszeit von OLED eignet sich der W6 auch für schnelle Bewegungen bei Sportsendungen und Gaming. Wenn Du Filme und TV-Sendungen flüssiger sehen möchtest, bietet die LG-Zwischenbildberechnung mit True Motion die richtigen Werkzeuge dafür. Bei der stärksten Glättung, die die flüssigsten Bilder bringt, stellen sich allerdings auch vermehrt Artefakte ein.

Dank HDMI 2.1 und vielen Einstellungsmöglichkeiten überzeugt der LG W6 auch beim Gaming. Die Funkverbindung kostet zum Glück so gut wie keine Zeit. | Screenshots: LG

Mit dem automatischen Spielmodus ALLM (Auto Low Latency Mode) und variabler Bildrate (VRR) sowie Dolby Vision Gaming, ist der W6 auch bestens für das Zocken ausgerüstet. Im Test haben wir eine Eingabeverzögerung im Spielmodus von nur 14 ms gemessen. Das ist lediglich drei bis vier ms mehr als bei den besten Gaming-TVs. Ein Unterschied, den man in der Praxis nicht wirklich zu spüren bekommt. Viel wichtiger ist, dass es hier kein „Nachschmieren“ und keinen Dirty-Screen-Effekt zu sehen gibt.

Brillante Bilder und edles Design: Der OLED W6 bekommt alle Signale drahtlos über die kleine Box unten links gefunkt.

Anschlüsse beim LG W6

  • Nur einfache TV-Tuner
  • Vier HDMI 2.1: bis zu 165 Hz Bildwiederholrate für Gaming
  • Drahtloser Ton über Bluetooth und Auracast
  • Zero Connect: Kabellos freie Aufstellung

Die neue Zero Connect Box ist noch kompakter als ihre Vorgängerin gebaut. Zudem fällt auf, dass auf der Oberseite kein Drehteller und keine Leuchtdioden mehr sind. Der Trick dahinter: Die Antennen-Ausrichtung wird jetzt beim Installieren automatisch optimiert. Beim drahtlosen Modell M5 musste man die Antenne manuell ausrichten. Die Funkverbindung zwischen Box und Fernseher ist dank LGs 60-GHz-Technik robust gegenüber Störungen und kann gleichzeitig hohe Datenmengen für 4K-Bilder in HDR übertragen.

Praktisch ist, dass sich die Antennenverbindung  automatisch einstellt. Dazu gibt es extra einen Menüpunkt in den Systemeinstellungen. | Screenshot: LG

Die Anschlussmöglichkeiten des W6 und G5 sind im Prinzip die selben. Der Wallpaper TV W6 hat zwei USB-Anschlüsse und unterstützt unter anderem die USB-Aufnahmefunktion für digitale Fernsehsender. Den TV-Empfang über Satellit, Kabel und Antenne gibt es mithilfe von TV-Single-Tunern. Früher waren die LG-Topmodelle mit Twin-Tunern ausgestattet, über die du zwei Programme gleichzeitig zum Aufnehmen und Anschauen nutzen konntest, doch das ist Schnee von gestern. Das lineare Fernsehen verliert halt gegenüber Video-Streaming-Diensten immer weiter an Bedeutung, und die TV-Hersteller können so Kosten bei der Herstellung einsparen.

Dank der vier vollwertigen HDMI-2.1-Eingänge ist die Gaming-Ausstattung erstklassig. Wer einen schnellen Gaming-PC anschließt, kann sogar Bildfrequenzen bis zu 165 FPS fürs Zocken nutzen. Nebenbei ist diese Ausstattung ein Upgrade gegenüber der drahtlosen Box des M5, der lediglich drei HDMI‑2.1‑Anschlüsse hatte.

Die Rückseite der One-Connect-Box mit den vier HDMI-2.1-Anschlüssen, TV-Eingängen, Netzwerk- und USB-Anschlüssen.

Man findet zwar keinen Kopfhöreranschluss, aber dafür kannst du den Ton gleichzeitig über Bluetooth oder HDMI-eARC zusammen mit den eingebauten Lautsprechern wiedergeben. Dazu kommt, dass du die Auracast-Funktion nutzen kannst, um mehrere geeignete Kopfhörer oder Hörgeräte gleichzeitig mit dem Fernseher zu verbinden.

LG Screenshot Auracast
LG unterstützt Auracast, um den Ton gleichzeitig auf mehrere Empfänger wie Auracast-fähige Kopfhörer oder Hörgeräte zu übertragen. | Screenshot: LG

Smart-TV mit dem OLED W6

Auch das LG-eigene Smart-TV-System WebOS tritt mit vertrauten Menüs und weitgehend intuitiver Bedienung auf. Werbung und Vorschläge lassen sich bei Bedarf in den Einstellungen einstellen und verschiedene individuelle Profile für mehrere Personen erstellen, falls du den Fernseher nicht allein nutzt.

Der Smart-TV-Startbildschirm mit der zentralen App-Leiste.

Der W6 verfügt über eine Handsfree-Sprachsteuerung, aber auch über ein Mikrofon in der Fernbedienung. Beide Optionen funktionieren in der Praxis schon gut. Dass manche Anfragen nur ungenau beantwortet oder sozusagen missverstanden werden, ist wohl ein generelles Problem der KI-gestützten Assistenten.

LG OLED W6: Die Tonqualität

Das ultraflache Gehäuse lässt nur sehr wenig Platz für Lautsprecher. Obwohl es eine akustische Einmessung und KI-gestützte Tonverbesserungen gibt, bleibt der Sound in der klanglichen Auflösung hinter anderen Modellen zurück, die mehr Platz für größere Schallwandler haben. Schade finden wir zudem, dass LG – wie auch Samsung – DTS-Mehrkanalton-Audio nicht unterstützt. Im Zweifelsfall musst du deinen Blu-ray- oder Mediaplayer für DTS auf Stereo-Downmix oder PCM umstellen. So heißt unser Tipp zum wiederholten Male: Es lohnt sich, dem OLED-TV eine sehr gute Soundbar oder einen AV-Receiver zur Seite zu stellen.

Fazit: Unser Testurteil für den LG W6

Der LG W6 ist einer der schönsten, elegantesten und besten Fernseher, die man kaufen kann. Das ultradünne Design mit nur einem Zentimeter Stärke und die verzögerungsfreie drahtlose Verbindung heben ihn aus der großen Masse heraus. Vor allem in der Bildqualität spielt er ganz oben mit. Dabei gibt es noch etwas mehr Helligkeit und noch feinere Farbübergänge als zuvor. Die Klangqualität ist insgesamt so gut, dass man nicht zwingend auf eine Soundbar angewiesen ist, doch für einen richtigen Heimkino-Abend empfehlen wir in jedem Fall ein entsprechendes Soundsystem als Ergänzung.

HIFI.DE Testsiegel Fernseher LG OLED77W69LA 9.4

Test: September 2026

Letzte Änderung: 1. Oktober 2026

Du suchst das passende Angebot für den LG OLED W6? Hier findest du es:

Technische Daten
Panel Typ OLED (WRGB)
Display OLED
Auflösung 4K (3.840 x 2.160)
Verfügbare Größen 77" und 83"
Getestete Größe 77"
HDR-Unterstützung HDR10, HLG, Dolby Vision IQ
Bildfrequenz 100 / 120 / 144 / 165Hz (VRR)
Digitaler Tuner 1 x DVB-S/S2, -C, -T2HD
Video-Eingänge 4 x HDMI 2.1
HDMI-Funktionen 4K bis 165Hz, eARC, ALLM, VRR, CEC
Sonstige Anschlüsse 2 x USB, LAN, opt. Digitalausg., CI+
Sprachassistenten Amazon Alexa, LG ThinkQ
AirPlay 2 Ja
Drahtlos WLAN, Bluetooth
Smart-TV-System WebOS 26
Abmessungen (BxHxT) 1713 x 988 x 10 mm
Gewicht ohne Standfuß / mit Standfuß 20,2 kg / -
Durchschnittliche Leistungsaufnahme (SDR / HDR) 133 W / 356 W
Energieeffizienzklasse (SDR / HDR) F / G
Preis (UVP/Straßenpreis) UVP 6499 Euro (77") / um 4000

Du möchtest dir noch einen größeren Überblick verschaffen? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste. Hier findest du die besten Fernseher, die wir getestet haben:

Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE evtl. eine Provision vom Shop. Weitere Infos
zur Startseite HIFI.DE bei Google bevorzugen
Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit * oder gekennzeichnete. Mehr Infos.
Aktuelle Tests, Deals und News direkt in dein Postfach
Kein Spam. Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.