Erfahrungsbericht zur HW-K950 von beko

Am 15.12.2016 war es soweit. Die Firma Samsung hatte zu einem besonderen Event geladen und wir sind gerne nach Berlin gekommen. Wir trafen uns im Hotel am Steinplatz, in einem ausgesuchten Ambiente. Wie die bereits veröffentlichten Bilder zeigen. Nach einer kurzen Einführung durch die PR-Verantwortliche der Firma Samsung Maria Mahler sowie des Samsung Produktmanager Steffen Greb gab es zuerst eine eindrucksvolle Demonstration des HW-K950. Danach stellten sich Stefan Kramper (Sales Manager Dolby Germany), Sascha Koellnreitner (österr. Regisseur) und Holger Lehmann (Geschäftsführer Rotor Film) in einer kleinen Podiumsdiskussion unseren Fragen und gaben uns Einblicke in ihre Arbeit sowie die gestalterischen Möglichkeiten von Dolby Atmos. Hier waren die Einblicke in die Arbeit eines Tonmeisters, wie auch die gestalterischen Visionen eines Regisseurs sehr spannend. Wobei ich mir hier mehr Informationen über die Soundbar selbst gewünscht hätte. Insbesondere da ja hier sehr erfolgreich mit Reflektion über die Decke gearbeitet wird und das ganze auch noch kabellos. Nach der Diskussionsrunde konnten wir dann zwischen verschiedenen Filmen wählen, welche dann eine intensive Vorstellung der Möglichkeiten des Systems ermöglichten. Meine Wahl fiel auf Mad Max fury road. Hier saß man in einer perfekten Klangwolke, die dem Film noch mehr Intensität verlieh. Zusätzlich zu den Getränken und Snacks gab es auch noch eine UHD, eine BD und eine Testzeitschrift mit dazu. Nach der Filmvorführung gingen die übrigen Beteiligten zu dem gemütlichem Teil der Veranstaltung über. Daran konnte ich leider nicht teilnehmen.

Dann begann das Warten. Nach etlichen Verzögerungen war es dann Ende Februar endlich soweit und die zwei Pakete waren endlich da. Zu meiner Überraschung war neben der Soundbar auch noch ein UHD-Player UBD-K8500 mitgekommen. Nach dem Auspacken gleich das erste positive Erlebnis, ein HDMI-Kabel für den Anschluss war mit dabei, ansonsten befanden sich in dem Paket die Lautsprecher, Stromkabel, Fernsteuerung, Batterien, kleine Winkel für eine Wandmontage, sowie die Bedienungsanleitung. Nach kurzem Studium der Anbauanleitung war das System in kurzer Zeit betriebsbereit. Wirklich plug-and-play. Der TV wird mit dem ACR Kanal mit der Soundbar verbunden und der UHD-Player mit der Soundbar. Danach muss man das ganze nur noch mit Strom versorgen, und es läuft. Perfekt. Im normalen Betrieb wird dann die formschöne Fernbedienung der Soundbar nicht mehr gebraucht, es seiden man möchte gezielt eine andere Quelle hören. Ansonsten reicht die FB des TV aus.

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Ich habe das System zu meinem bestehenden AV-System, bestehend aus einem Yamaha RX-A 3030, Canton Ergo 91DC, Canton AV950 und ELAC BS244 parallel angeschlossen. Der UHD-Player brauchte nicht mehr mit angeschlossen werden, da ich diesen bereits selber in meinem Bestand habe. Und dann ging es los. Im direkten Vergleich bei normalen Fernsehton sind die Unterschiede nicht so groß, das spricht aber nicht gegen die Soundbar sondern für den Fernseher, der ein harman kardon Soundsystem integriert hat. Bei normalen Dolby digital/DTS schlug sich die Soundbar exzellent, hier war der Unterschied zu dem bestehenden System ebenfalls gering. Die Stunde des Soundsystems schlägt jedoch richtig sobald Dolby Atmos ins Spiel kommt. Hier ist der Unterschied zu der normalen 5.1 Tonspur gewaltig, dass Raumgefühl nimmt dramatisch zu und man fühlt sich akustisch viel stärker in das Geschehen einbezogen. Dieser Effekt fiel nicht nur mir auf, sondern auch allen interessierten Freunden, denen ich das System vorgestellt habe. Stand ich zu Anfang Dolby Atmos wie auch einer Soundbar-Lösung etwas skeptisch gegenüber, so hat mich das Ganze doch überzeugt. Schaut man sich die Soundbar jetzt genauer an, so fällt auf, dass diese wie auch die Satelliten über ein sehr edles Finish mit Metallblenden verfügen.

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Soundbar im Detail

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Satellit in Detail

Auch ist die Größe im Verhältnis zu den akustischen Qualitäten als dezent zu bezeichnen. Wenn man jedoch den Subwoofer ansieht, so fällt dieser von seiner Haptik leider zurück.

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Subwoofer im Detail

Hier ist die Lautsprecherabdeckung nur aus Stoff und nicht aus Metall, wie bei den übrigen Komponenten. Man kann natürlich sagen, man stellt ihn irgendwo in eine Ecke, wo er nicht auffällt, aber das ist nicht jedem möglich. Hier wäre in meinen Augen auch eine Metallabdeckung für diesen Preis wünschenswert. Was fällt noch auf? Die Stromkabel für die Satelliten sind in meinen Augen zu kurz. Nicht jeder hat in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes eine Steckdose. Da mit Verlängerung zu arbeiten ist optisch dem System abträglich. Die Einbindung in das Heimnetzwerk ist mir nicht gelungen, trotz mehrmaliger Versuche oder auch Neuinstallation der entsprechenden App. Das ist jedoch für mich nicht wirklich von Belang, da sich dieser Nutzungsaspekt nicht als erforderlich darstellt. Die Bluetooth Anbindung gelang problemlos.

Zusammenfassung und Fazit: Viel Licht und etwas Schatten

Pro:
wirklich plug and play
Dolby Atmos grandios
edles Finish von Soundbar und Satelliten
problemlose Anbindung via Bluetooth

Contra:
Optik Subwoofer
Länge der Stromkabel
standby Verbrauch hoch

Die Soundbar HW-K950 von Samsung ist ein eindrucksvolles Stück Technik, das durch seine Haptik und vor allen durch seinen Klang zu überzeugen weiß. Auch ist das wirkliche plug and play ein nicht zu unterschätzendes Argument. In meinen Augen ist sie für alle die interessant, die Dolby Atoms mit geringem Aufwand und dezenter wertiger Optik suchen, genau das Richtige. Für Interessierte bietet Samsung eine Roadshow an. Für schnell Entschlossene gibt es sie im aktuellen Angebot des Mediamarkt Lüneburg für 990,-€. Ein Schnäppchen.

Ich möchte mich bei der Firma Samsung, dem Hifi-Forum sowie der Firma Faktor 3 für die Möglichkeit der Teilname an diesen Event bedanken.