Auf in den hohen Norden

Kiel ist nicht nur eine Hochburg des Handballs und Segelsports, sondern auch eine Stadt mit langer Geschichte und Tradition. Als eine der dreißig größten Metropolen Deutschlands findet sich hier für jeden Geschmack die richtige Beschäftigung. Dass dabei auch Kunst und Kultur nicht zu kurz kommen dürfen, versteht sich von selbst. Kaum verwunderlich also, dass die nördlichste Stadt der Republik auch "Stützpunkt" einer waschechten Traditionsmarke innerhalb der Unterhaltungselektronikbranche ist. Gegründet 1926, machte sich die Marke ELAC zunächst einen hervorragenden Namen als Produzent exzellenter Plattenspieler. Mitte der Achtzigerjahre wendet sich ELAC schließlich der Lautsprecherentwicklung zu. Heute zählt das Unternehmen zur weltweiten Elite in diesem Produktsegment.

Du fragst, ELAC antwortet

Nun – genug der Vorrede, kommen wir zum Wesentlichen. Egal, ob du bereits ein ausgemachter Fan der Kieler Marke bist oder noch gar keine konkreten Bezugspunkte zum Unternehmen hast: Rolf Janke, seines Zeichens Entwicklungsleiter im Hause ELAC, steht dir gerne Rede und Antwort bei Fragen, die du (schon immer) zum Thema ELAC loswerden möchtest. Poste deine Fragestellung einfach auf dieser Seite in die Kommentare. Es darf dabei um die Marke ELAC als solche und natürlich auch um das gesamte Produktportfolio von A wie Aktivlautsprecher bis Z wie Zubehör gehen.

Großes Community-Voting

Im zweiten Schritt laden wir euch alle anschließend ein, aus den hier geposteten Kommentaren per Voting eure Lieblingsfrage zu wählen. Aus dem Voting-Ergebnis ermitteln wir in Folge die Top 10, welche exklusiv von Rolf Janke beantwortet werden. Das entsprechende schriftliche Interview veröffentlichen wir nach dem Voting auf dieser Seite.

Wir freuen uns auf eure Fragen, die ihr ab sofort bis einschließlich 25. März über die Kommentarfunktion einreichen könnt.

18 Kommentare

  1. Avatar Platzhaltertomtiger

    Hi,

    Frage:

    Im Juli 2017 jährte sich das Ende der ELAC Tonabnehmerproduktion zum 20. Mal.

    ELAC Tonabnehmer sind immer noch gesucht und werden besonders geschätzt.

    ELAC hat auch wieder einen Plattenspieler im Programm, mit einem AT Tonabnehmer.

    Vor dem Hintergrund: War die Einstellung der Tonabnehmerproduktion wirklich sinnvoll? Wäre es denkbar, nach nunmehr 20 Jahren, kurz zu erklären, warum (gibt ja viele wirtschaftliche Erklärungen die diese Maßnahme sinnvoll machen)?

    Wäre es denkbar, dass ELAC Ersatznadeleinschübe für ältere ELAC Systeme herstellen lässt und anbietet? Selbst wenn das kein direkter Wirtschaftsfaktor wäre, Werbung wäre es da die alten ELAC Tonabnehmer einen guten Ruf geniessen.

    LG Tom

  2. Avatar PlatzhalterPascalF

    Ich Besitze einen Elac S10 EQ Subwoofer.
    Ich habe gelesen das man immer zuerst den Subwoofer Einmesen soll und danach mit Audysssey.
    Komischerweise habe ich bei der umgekehrten Reihenfolge das besser Resultat.
    Was wäre denn ihrerseits die Richtige Metode.
    Mfg
    Pascal

  3. Avatar PlatzhalterATC

    Hallo,

    mich würden die Produktionszahlen der einzelnen Serien,
    speziell 240.3er Serie aufwärts,
    interessieren.

    Desweiteren ob ein Aktivlautsprecher mit DSP und der Möglichkeit zum Einmessen auf den Raum geplant ist?

    VG ATC

  4. Avatar Platzhalterelement5

    Moin Moin,

    Wer kam auf die geniale Idee mit dem Jet Hochtöner und warum wurde gerade diese Technologie zu eurem Markenzeichen?

  5. Avatar PlatzhalterMarsilio

    Hallo

    Ich schliesse mich tomtigers Votum an – die Elac-Tonabnehmer waren wirklich grosse Klasse. Mein Elac ESG796 H30 empfinde ich immer noch sehr angenehm abgestimmt, nicht so leicht höhenbetont wie viele aktuelle Preisklasse mit vergleichbaren Nadelschliffen, und es ist auch nicht so kapazitätskritisch wie viele der aktuellen Tonabnehmern. Was meinen Sie zu einer allfälligen Wiederaufnahme der Tonabnehmer-Herstellung? Man müsste ja nichts neues erfinden – die gute alte ESG-Reihe würde sicher auch heute noch ihre Käufer finden.

  6. Avatar PlatzhalterRevox87

    Ich habe eigentlich eher ein Problem mit einem Revox Plattenspieler. In diesem Forum weis man ja nicht, wo hinten und vorne ist bzw. wie man im richtigen Forum eine simple Frage stellen kann! Gibt es vielleicht eine Anleitung hier für, die mir jemant senden kann?

  7. Avatar PlatzhalterThilo

    Verzweifelt versuche ich die neue Welt (TV Filmstreaming/-surround und Audio-Streaming) mit der alten (Hifi Stereo in tonal superb) zusammenzubringen, ohne mir zig Elektroteile und versch. Boxen in den Raum stellen zu müssen.
    Angedacht ist nun Hifi (Air-x 403 ggf. 407 mit AirBase + MusicServer) separat zum TV mit eigener Soundbar zu betreiben, oder ggf. 407 + Center, + Sub, + .. passiv über Surroundverstärker zu steuern. Gibt es dazu Vorschläge/Anmerkungen?
    Ist der 4Pi, oder TS3030 auch an Air-X Boxen sinnvoll zu betreiben? Wird eine 407passiv damit klanglich aufgewertet? Was bringt die 4Pi wenn man altersbedingt nur noch bis 9kHz ordentlich hört?

  8. Avatar Platzhalterchetigol

    Was gedenkt Elac in Zukunft Richtung Kundensupport zu tun?

    Ich habe vor längerer Zeit neue Elac 310 Lautsprecher gekauft (beim MM), diese wurden leider mit vielen feinen Kratzern geliefert. Die Verpackung war original und noch mit ELAC Siegel versehen. Auf Anfragen beim Kundensupport direkt bei Elac bekam ich keine Antwort.

    Nach etwa drei Jahren ist mir der zur selben Zeit gekaufte Sub 2040 ESP eingegangen. Er schaltet nicht mehr ein (bis heute). Auf die Nachfrage bezüglich Kulanz hat man schulterzuckend gesagt, Garantie ist nach zwei Jahren um, da könne man nichts machen – ein damals 800€ Sub, der nach drei Jahren nicht mehr will.

    Eigentlich mag ich die ELAC Lautsprecher und wollte mit der Zeit um Standlautsprecher erweitern – vor allem nach dem Problem mit dem Sub, schau ich mich woanders um.

  9. Avatar Platzhalterw4cht3l

    Aus Elacs Zusammenarbeit mit Andrew Jones sind wirklich gelungene Lautsprecher entstanden. Die Adante-Serie beeindruckt beispielsweise mit einem originellen Bass-Konzept, das ich so noch nie gesehen habe – sehr interessant!

    Doch als langjähriger Fan und Besitzer Eurer Lautsprecher vermisse ich bei diesen Serien etwas. Es fehlt das, was Elac-Lautsprecher meines Erachtens ausmacht: Die typischen Technologien (JET-Hochtöner, Kristall-Membran), die im Zusammenspiel mit den kubischen Gehäusen, für den unverkennbar technischen und trotzdem dezenten und modernen Look dieser Ausnahmelautsprecher sorgen. Ich kenne keine Lautsprecher, die diesen optischen Spagat so gut hinbekommen wie Eure Linie 240 oder 400 – und ich würde behaupten, dass ich eine gute Marktübersicht habe. Und das Ganze dann noch in wohnraumfreundlichen Abmessungen, mit einer aufstellungsunkritischen Platzierung des Bassreflexrohrs. Chapeau! Tolle Lautsprecher. Das muss ich immer wieder feststellen. Vom Klang ganz zu schweigen.

    Meine Befürchtung ist die, dass Elac in Zukunft immer mehr von diesem ikonischen Boxendesign abkommt. Zu Gunsten eines optisch etwas weniger extravaganten, weniger technischen Designs (wie das der Uni-Fi, Debut oder Adante), das für die breitere Masse ausgelegt ist. Meiner Meinung nach, würde das Elacs starkem Alleinstellungsmerkmal schaden.

    Können Sie mich diesbezüglich beruhigen? Werden die Elac-typischen Linien auch in Zukunft mit einer 500.2, 400.2 oder 240.4 fortgeführt? Mit allen zugehörigen Technologien und der tollen Designsprache.

  10. Avatar Platzhalterheinz2003

    Ich bin begeistert von den ELAC 247.3 bzw. FS 267.

    Das diese Lautsprecher nicht in meinem Wohnzimmer stehen hat einen ganz profanen Grund: Nur in Hochglanzausführungen erhältlich, wirklich schade….

    Gibt es wirklich keine matte Holzausührung in schwarz?

  11. Avatar PlatzhalterCommanderROR

    Frage: man hat mit den Elac Debut Subwoofern S10EQ und S12EQ zwei hervorragende Woofer im Portfolio, aber die zur Benutzung notwendige app ist leider in einem miserablen Zustand (Android App zuletzt aktualisiert in 2015 und enorm instabil). Warum investiert man nicht mal ein Minimum an Aufwand um die app und auch die Subwoofer Firmware in einen brauchbaren Zustand zu versetzen?

  12. Avatar Platzhaltermarcie

    Über neue Nadeleinschübe für die famose ESG 796 Reihe würde ich mich – wie Tausende andere – sehr freuen!

    Waren es eigentlich ausschließlich Wirtschaftliche Gründe, die zur
    Einstellung des Tonabnehmersektors geführt haben?

    Grüße Marcie

  13. Avatar Platzhalterandre11

    Ich möchte mich erstmal w4cht3l anschließen.
    Auch mir fehlt bei einigen Lautsprechern das ‚alte‘ Alleinstellungsmerkmal.
    Nichts gegen Andrew Jones, aber muss man gleich das Design mitmachen?
    Klanglich sicherlich ohne Tadel, und ich bleibe auch treuer Fan der Marke. Dazu befinden sich zuviele Elac-Lautsprecher hier bei mir.

    Das Nxt-Konzept finde ich nach wie vor genial.
    Leider hat m.M.n hier das Marketing einen breiten Absatz verhindert. Es gab einfach viel zu viele Kombinationsmöglichkeiten für den Massenmarkt – schade!
    Meine Imagos hab ich aus einem örtlichen Elektromarkt gerettet, nachdem sie drei Jahre ungenutzt an der Wand des Vorführraums hingen, und zum Schluss nicht mal mehr angeschlossen waren.
    Die wären unter Umständen eine echte Alternative zu Soundkarte.

    Ebenfalls ein Design-Thema ist für im Bereich der Elektronik.
    Ich durfte den EA-101 testen – ein beeindruckender kleiner Kollege!
    Aber wer hat sich dieses Design ausgedacht?
    Der Kleine sucht ja förmlich nach Spielkameraden, aber man kann nicht mal den Music-Server dazu stellen.
    Ich finde, wenn schon selber Herstellen, dann auch passendes Design mit Wiedererkennungswert.
    Marketingexperte bin ich zwar nicht, aber für mich ist das ein Grund nicht zu diesem Produkt zu greifen.

    Auch trauere ich etwas der genialen 600er Serie nach.
    Meiner Meinung nach besser als die 500, bei deutlich wohnraumfreundlicheren Abmessungen.
    Von der Leistung im separaten Hörraum und dem zeitlosen Design ganz zu schweigen.

  14. Avatar Platzhalterw4cht3l

    Danke andre11! Ja, auch ich trauere manchen Elac-Lautsprechern nach. Gerade die FS 248 war etwas ganz besonderes. Der Tiefmitteltonbereich mit vier gleich großen Kristall-Membran-Treibern auf einer schmalen Schallwand sorgte für einen derart außergewöhnlichen Look, dass sie für mich wohl bis heute die schönsten Elacs darstellen. Auch noch vor der FS 249 oder FS 409. Ich weiß, rein subjektiv. Aber absolust objektiv ist, dass die FS 248 ungewöhnlich viel Membranfläche bei verhältnismäßig kleinen Gehäuseabmessungen realisiert. Absolut praxisgerecht und genau das was sich der moderne „HiFi-ist“ heutzutage wünscht. Vielleicht kann man in Zukunft die 240er- oder die 400er-Linie um eine 248 beziehungsweise 408 erweitern. Eine sehr sinnvolle Portfolio-Erweiterung meiner Meinung nach.

    Ich hätte noch eine technische Frage, wenn nicht zu spät: Ich bin seit längerem treuer Leser des LowBeats Onlinemagazins. Die Readakteure dort schrauben die Boxen, die sie zum Test haben, gerne auf. Besonderes Lob erhalten die Testkandidaten, wenn die Treiber statt mit bloßen Holzschrauben mit Gewindeschrauben an der Schallwand befestigt sind. Laut der Argumentation der Redakteure, lockern sich beide Arten von Schrauben zwangsläufig über die Jahre (aufgrund der Membranbewegung), aber die Gewindeschrauben kann man häufiger und gefahrloser nachziehen. Ergibt Sinn. Nun hatte das Magazin noch keine Elacs zum Test, soweit ich weiß. Aber wenn ich mich recht erinnere, verwendet man zumindest bei den 240ern und den 400ern Holzschrauben. Welchen Grund hat das? Kostenersparnis? Oder hat das keinen tieferen Grund? Oder übersehen die Redakteure bei LowBeats vielleicht etwas und es gibt auch Vorteile, die Holzschrauben gegenüber Gewindeschrauben haben (abgesehen vom Kostenfaktor)?

    An dieser Stelle unbedingt noch ein Dankeschön an das HiFi-Forum und vor allem auch an Elac! Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage: So etwas würde ich mir von viel mehr Unternehmen wünschen. Ich finde es bemerkenswert, wie Elac hier seinen Kunden auf Augenhöhe begegnet und es verlangt Courage, sich jeden Fragen und jeder Kritik zu stellen. Die Aktion hat jedenfalls eine positive Auswirkung auf das bereits positive Bild, das ich von Elac habe.

  15. Avatar Platzhalterw4cht3l

    Und ein letztes Mal 😀 Entschuldigung, mir fällt so vieles ein. Leider nicht alles auf einmal.

    Frage: Gibt es Pläne den X-JET-Koax aus der 500er-Reihe in die „kleineren“ Reihen zu bringen?

    Beispielsweise in die 400-Linie (dann vielleicht 400.2). Eine 408 mit vier 15cm Kristall-Membran-Treibern und einem X-JET-Koax… Da müsste ich nicht mehr lange überlegen. Die varbiable Variante des Koax (VX-JET) kann ja der 500er-Linie vorbehalten bleiben. Zusätzlich könnten die 500er um einen JET auf der Rückseite ergänzt werden (also ein Bipol im Hochton), um sie weiterhin klar von den kleineren Linien abzugrenzen.

  16. Avatar Platzhalterw4cht3l

    Wie ist denn hier der Stand? Bald soll das Interview ja veröffentlicht werden und davor war ja ein Voting geplant. Ich und viele andere hier haben sich auf interessante Einblicke gefreut.

    Sollte es noch zu wenige Fragen geben, dann könnte Herr Janke ja beispielsweise alternativ über die Entwicklung der Vela-Serie berichten! Ich bin mir sicher, dass das viele Elac-Fans brennend interessieren würde.

    Wurden die einzelnen Treiber überarbeitet? Wenn ja, wie genau im Detail?
    Wie unterscheiden sich Mittel- und Tieftöner technisch voneinander?
    Wurde die Frequenzweiche überarbeitet? Worauf hat man bei deren Entwicklung geachtet?
    Single-Wiring- oder Bi-Wiring-Terminal? Warum hat man sich für das eine oder das andere entschieden?
    Gibt es Besonderheiten bei den Gehäusen? (technisch/akustisch und optisch)
    Gibt es Besonderheiten bei den Treiberaufhängungen?
    Wie hat sich das Gehäusevolumen zur Vorgängerserie verändert?
    Wie wird das Bassreflexsystem dieses Mal umgesetzt?
    Was hat es mit der neuen (teils transparenten) Bodenplattenkonstruktion auf sich? Abgesehen von der tollen Optik: Welche akustische Relevanz hat sie?
    Was verändert sich klanglich im Vergleich zu den Vorgängern? Stichworte: Tiefgang, Räumlichkeit, Auflösung, etc.
    Welche Teile sind „Made in Germany“ und welche sind „outgesourct“?
    Wie ist die Vela-Serie preislich einzuordnen? Ähnlicher Preis wie der der 400er Linie?
    Wie lange war die Vela-Serie in der Entwicklung und inwieweit wurden Synergien zwischen Andrew Jones Team und dem deutschen Team genutzt?
    Sind Erkenntnisse aus der Entwicklung der Concentro (M) in die Entwicklung mit eingeflossen? Wenn ja, welche?
    Was war wichtiger bei der Entwicklung: Messdaten oder das eigene Gehör? Nach welcher Philosophie gehen Sie vor?
    Werden aktive Versionen folgen?

    Dann könnte die Community auf diesem Wege von Herrn Jankes beeindruckendem Fachwissen profitieren.

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